Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

R O M - Assisi - Marignano (500 Jahre)

6 Tage

2. - 7. Mai 2015

Reiseroute

Marignano - Assisi - Rom

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Gregor Niggli

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 860.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 185.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 2. Mai Morgens frühzeitige Fahrt im modernen Fernreisecar durch den Gotthard ins Tessin (Mittagslunch aus dem Car). Über Mailand gelangen wir in die Po-Ebene nach Marignano, hl. Messe in der Schlachtkapelle beim Denkmal. Besuch der Beinhauskapel


Informationen zu den Reisezielen

Rom / I

Führung im Petersdom und auf dem Petersplatz durch ehem. Schweizergardisten. Möglichkeit zum Besuch der Papstgräber und der Peterskuppel oder Besichtigung der sixtinischen Kapelle in den vatikanischen Museen. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Kolosseum, Forum Romanum, Vaterlands-Monument Viktor Emmanuels II., an der Piazza Venezia, und an verschiedenen anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten des antiken und christlichen Rom. Besuch der Patriarchal-Basiliken S. Giovanni in Lateran (mit den Häuptern des hl. Petrus und Paulus und dem Abendmahlstisch) der Scala Santa (Treppe, auf der Jesus zum Praetorium des Pontius Pilatus emporstieg) und S. Maria Maggiore (Überreste der Krippe Jesu). 2. Tag Wir fahren auf einer der ältesten noch erhaltenen Strassen der Römer, auf der Via Appia Antica, von welcher wir in eine der vielen frühchristlichen Katakomben gelangen, u.a. an die Stelle, an der die hl. Cäcilia, der hl. Sebastian und viele andere hl. Martyrer bestattet wurden. Besuch der Kirche St. Paul vor den Mauern mit Reliquien des hl. Paulus und dem Kreuz der hl. Brigitta v. Schweden. Je nach Zeit, können noch die Kirchen: S. Ignatio (Grab des hl. Ignatius), S. M. in Vallicella (Grab des hl. Philipp Neri), Aracoeli (San Bambin Gesu) besucht werden.

Marignano / I

1512 siegten die Eidgenossen in Pavia, 1513 in Novara. Aber am 13. bis 14. Sept. 1515 standen die Eidgenossen (die Beschützer des Herzogtums Mailand) den Truppen des franz. Königs Franz I. gegenüber. Leider war eine grosse Anzahl, die welche am 8. Sept. mit dem Gebietsabtretungs-Angebot des franz. Königs einverstanden waren, bereits bei Gallarate auf dem Heimweg. Jene aber, die diesem Abkommen nicht zustimmten, waren bereit zum Kampfe - sie standen auch unter dem Einfluss des ersten Schweizer Kardinals und Wallisers Matthäus Schiner (“dem Befreier Italiens, Beschützer der Kirche sowie dem Mitbegründer der päpstl. Schweizergarde 1506.”). Es waren dies rund 20’000 Mann, wenig Reiterei und Artillerie. Ihnen standen auf franz. Seite 30’000 Mann mit den neuen Feuerwaffen gegenüber. Am 13. Sept. mittags warfen die Eidgenossen einen Spähtrupp zurück. Die Hauptleute, Werner Steiner von Zug und Bürgermeister Röist von Zürich, die wegen der fortgeschrittenen Tageszeit den Kampf auf den folgenden Tag verschieben wollten, wurden durch ihre eigenen kriegslustigen Leute zur Schlacht gedrängt. Dieses Gefecht dauerte dann bis in die Nacht hinein. Bei Tagesanbruch wurde das Gefecht wieder aufgenommen. Ein Umgehungsmanöver, das beinahe den Sieg gebracht hätte, misslang wegen des Angriffs von neu zustossenden venezianischen Truppen. Die Eidgenossen mussten sich unter enormen Verlusten zurückziehen, hielten aber am Geviert (Viereck) fest. Sie nahmen ihre Verwundeten in ihre Mitte und zogen sich nach Mailand und schliesslich in die Schweiz zurück. Dieser heldenhafte Rückzug gilt als der erste geordnete und dokumentierte seit der Antike. Nach dieser Niederlage erinnerten sich alle wieder an die Tagsatzung von Stans mit dem Rat ihres hl. Bruder Klaus von 1481: „mischt Euch nicht in fremde Händel“! Die Schlacht bei Marignano war der letzte Waffengang der Eidgenossen auf fremdem Boden.

Assisi / I

Das alte Städtchen Assisi lädt uns mit seinen schönen Steinhäusern und Gässchen zum Verweilen ein. Möglichkeit zum Besuch des kleinen Klosters S. Damiano, wo der hl. Franziskus den Ruf des Herrn vom Kreuz vernahm und später, während seiner kranken Tage den Sonnengesang schrieb. Besuch der Kirche St. Chiara und der Basilika San Francesco mit dem Grab der Heiligen. Ausserhalb der alten Stadt Assisi, auf der Ebene, steht die Basilika S. Maria degli Angeli mit der Portiunkulakapelle. Die Stelle der Kapelle war der "kleine Fleck", der dem hl. Franziskus für seine "Brüder" vom damaligen Ortsbischof geschenkt wurde. Franziskus stellte die uralte Kapelle wieder her. Hier gründete er den Orden der Minderbrüder, und hier erhielt er in einer Vision vom Herrn selbst den Portiunkula-Ablass, den alle Gläubigen gewinnen können.