Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

ELSASS: St. Odilienberg - Colmar - Masevaux (eindrückliches Passionsspiel)

2 Tage

8. - 9. April 2017

Reiseroute

Colmar - St. Odilienberg - Masevaux

Geistliche Leitung / Begleitung: Vikar Markus Dettling

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 265.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 38.00

Pauschalpreis inkl. Eintritt, Abendessen 8. April, Frühstück u. Mittagessen 9. April

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 8. April

Fahrt über Basel nach Colmar ins Elsass. Führung durch die Altstadt. Möglichkeit zur Betrachtung des berühmten Isenheimer Altars von Matthias Grünewald im Unterlinden-Museum. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Ankunft am schönen Wallfahrtsort und einmaligen Aussichtspunkt St. Odilienberg. Besuch der Gnadenstätte, kurze Wanderung hinunter zur Quelle der hl. Odilia (Patronin der Augenleidenden). Übernachtung im Pilgerhaus.

Palm-Sonntag, 9. April

Nach der hl. Messe gelangen wir durch malerische Weinberge nach Masevaux. Mittagessen im Schauspielhaus-Restaurant. Um 14.00 Uhr beginnt das Passionsspiel. Es wird seit 1930 alljährlich vor tausenden von Zuschauern jeweils sonntags in der Fastenzeit, in deutscher Sprache aufgeführt. Man wird vom Spiel mitgerissen und erlebt das Leben, Leiden und Sterben des Erlösers auf eindrückliche Weise. Die Darsteller wollen nicht geschickte Theaterspieler, sondern einfache Christen sein, welche die Leidensgeschichte des Herrn miterleben und in den Herzen die Liebe zum Heiland vertiefen möchten. Nach dem Spielende ca. 19.00 Uhr direkte Heimfahrt über Basel (ca. 20.30 Uhr) und Zürich (ca. 21.30 Uhr).

Oder Tagesfahrt am 9. April: Fr. 95.- inkl. Mittagessen und Eintritt Passionsspiel


Informationen zu den Reisezielen

St. Odilienberg / F

Die hl. Odilia wurde um 660 als Tochter des elsässischen Herzogs Attich blind geboren, der das Kind deshalb töten wollte. Die Herzogin aber brachte es zu Verwandten, die dem Herzog nicht bekannt waren. Diese hatten den neuen christlichen Glauben angenommen und tauften das schon herangewachsene Mädchen, worauf es geheilt wurde. Als der Vater dies erfuhr, holte er seine Herzogs-Tochter auf das Schloss zurück. Bald bekannte auch er sich zum christlichen Glauben und liess sich taufen. Um 690 gründete die Herzogstochter mit ihrem Vater auf ihrer Hohenburg bei Barr das später nach ihr benannte (Augustiner) Chorfrauenstift Odilienberg, dessen 1. Äbtissin sie wurde. Die Verehrung der Patronin der Augenleidenden und die Wallfahrt zu ihrem Grab verbreiteten sich seit dem 9. Jh. in weite Teile Europas. Hier halten Männer, auch solche die am Passionsspiel in Masevaux mitmachen, ständige Anbetung. Die Pilger waschen sich die Augen mit dem Wasser der heilkräftigen Odilienquelle auf dem Odilienberg. Viele haben schon Linderung oder Heilung erfahren.

Masevaux / F

Das Passionsspiel in Masevaux wird seit 1930 alljährlich vor tausenden von Zuschauern jeweils in der Fastenzeit am Sonntag, in deutscher Sprache aufgeführt. Man wird vom Spiel mitgerissen und erlebt das Leben und Sterben des Erlösers in eindrücklicher Weise vom Anfang bis zum Ende. Die Darsteller wollen nicht geschickte Theaterspieler, sondern einfache Christen sein, welche die Leidensgeschichte des Herrn miterleben und in den Herzen der Menschen die Liebe zum Heiland vertiefen möchten.

Colmar / F

Das Antoniterkloster in Isenheim lag an der alten Römerstraße Main-Basel, die von Pilgern sowohl auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela als auch nach Rom genutzt wurde. Der Isenheimer Altar wurde vom grossen Meister Matthias Grünewald um 1515 geschaffen und war für die Kapelle des Spitals bestimmt. Die Antoniter-Mönche nahmen sich besonders der Erkrankten an. Diese wurden zu Beginn ihrer medizinischen Behandlung vor den Altar geführt, da man hoffte, von der Betrachtung des Bildes könne Heil und Gesundung ausgehen. (Auf einer im Seitenflügel dargestellten Figur erkennt man die charakteristischen Symptome der meist tödlichen Mutterkornvergiftung.)