Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

100 Jahr-Jubliäum: FATIMA mit Papst Franziskus - Barcelona - Valencia - Granada - Sevilla - Avila - Lourdes

12 Tage

7. - 18. Mai 2017

Reiseroute

Barcelona - Valencia - Granada - Avila - Sevilla - Lissabon - Fatima - Nazaré - Avila - Burgos - Lourdes

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Richard Strassmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'650.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 350.00

inkl. Vollpension (2 x Lunch, 4 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Sonntag, 7. Mai

Nach der hl. Messe im Aargau Fahrt durch die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Südwärts, der Rhône entlang, erreichen wir die Provence. Übernachtung.

Montag, 8. Mai

Über die spanische Grenze und der schönen Meeresküste entlang, erreichen wir mittags Barcelona. Mittagessen fakultativ. Besuch der berühmten, durch Papst Benedikt XVI. eingeweihten Kathedrale „Sagrada Familia“. Hl. Messe. Entlang der schönen „Costa Dorada“ (Orangenblüten) erreichen wir die Hafenstadt Valencia. Hotelübernachtung.

Dienstag, 9. Mai

Vormittags Aufenthalt, hl. Messe in der Kathedrale mit der Capilla del Santo Càliz, wo der Abendmahlskelch Jesu aufbewahrt wird. Mittagessen fakultativ. Nachmittags gelangen wir der schönen Mittelmeerküste entlang, in die andalusische Hauptstadt Granada. Zweimalige Übernachtung.

Mittwoch, 10. Mai

Ganzer Tag Aufenthalt in Granada. Die Basilika „San Juan de Dios“ birgt den Schrein des grossen Krankenpflegepatrons, des hl. Johannes von Gott. Besuch der Alhambra. Sie wird als eines der modernen Weltwunder bezeichnet und ist ein majestätisches Vermächtnis der reichen arabischen Vergangenheit. Die Alhambra-Moschee wurde zur Kirche Santa Maria. Spaziergang durch die Innenstadt, Gottesdienst in der Kapelle der Karmelitinnen, deren Kloster 1582 im Auftrag von Teresa von Avila durch Johannes vom Kreuz gegründet wurde. Der sel. Märtyrer Petrus Pascual befreite viele christl. Gefangene und wurde darauf 1300 durch die Mauren enthauptet.

Donnerstag, 11. Mai

Vormittags erreichen wir Sevilla. Stadtführung und Besuch der Kathedrale. Sie ist die größte gotische Kirche der Welt (Grabmal König Ferdinands III. u. Christoph Kolumbus) und steht am Ort, wo sich im 12. Jh. eine grosse Moschee befand. Am späteren Nachmittag Fahrt ins nordwestlich gelegene Elvas. Übernachtung.

Freitag, 12. Mai

Weiterfahrt nach Lissabon. Von weitem sehen wir das Cristo-Rei-Monument (hl. Messe), das beschützend vor der beeindruckenden Hängebrücke über der Bucht der Stadt steht. Fahrt zum Seefahrerdenkmal, kurzer Aufenthalt (Mittagessen fakultativ) mit Möglichkeit zum Besuch der Kirche des Hieronymusklosters. Gegen Abend Fahrt nach Fatima, unserem Hauptpilgerziel. Bezug des Pilgerhauses für drei Nächte. Rosenkranz und Lichterprozession ab 21:30 Uhr.

Samstag, 13. Mai

Ganzer Tag Aufenthalt in Fatima. 100. Jahrestag der Muttergotteserscheinungen: Teilnahme am Jubiläums Festgottesdienst mit Papst Franziskus (Pontifikalamt um 10:00 Uhr). Nachmittags freier Aufenthalt.

"Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden für die Welt und das Ende des Krieges zu erlangen." (13. Mai 1917, erste Marien-Erscheinung)

Sonntag, 14. Mai

Besuch der Wallfahrtskirche, wo die beiden sel. Seherkinder Jacinta und Francisco, sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind. Möglichkeit zum Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw.

Nachmittags kurze Fahrt nach Aljustrel, Besuch der Geburtshäuser der Seherkinder.

Montag, 15. Mai

Nach der hl. Messe verlassen wir Fatima. Kurzer Abstecher über Batalha an den Atlantik nach Nazaré, zum wunderschönen, auf hoher Felsklippe gelegenen Pilgerort der „Stillenden Madonna“. Mittagessen fakultativ. Fahrt über die nördl. Festungsstadt Guarda nach Spanien. Über Salamanca erreichen wir Avila. Besuch der Klosterkirche und dem ehem. Elternhaus mit Reliquien der hl. Teresa v. Avila. Hotelübernachtung.

Dienstag, 16. Mai

Weiterfahrt über Burgos, hl. Messe in der berühmten Kathedrale. Mittagslunch aus dem Car. Über den Golf von Biscaya und Pau erreichen wir gegen Abend Lourdes. Hotelbezug. Lichterprozession um 21:00 Uhr.

Mittwoch, 17. Mai

Vormittags Aufenthalt am Gnadenort Lourdes mit Gebet bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Nach dem Mittagessen Fahrt über Toulouse, Carcassonne, Béziers ins Rhônetal. Hotelbezug.

Donnerstag, 18. Mai

Wir erreichen Fourvière, den schönsten Aussichtspunkt über die Stadt Lyon, Besuch der Basilika Notre Dame. Bei der nahegelegenen röm. Arena erlitten Bischof Pothinus und seine ersten Glaubenszeugen um 177 das Martyrium. Nachmittags Fahrt über Genf nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Valencia / E

Der Abendmahlskelch, El Santo Cáliz, ist das Gefäß (el vaissel oder Gral), mit dem Jesus Christus das Abendmahl begangen hat. Joseph von Arimathäa habe dieses Gefäß nach Europa bringen lassen. Während der Christenverfolgungen unter Kaiser Valerian habe der Papst Sixtus II., das Gefäß im Jahr 257/58 seinem Diakon, dem hl. Laurentius anvertraut, der aus der Stadt Huesca in Aragón stammte. Er fand später auf dem Rost den Märtyrertod, doch zuvor sei es ihm gelungen, den Kelch vor dem Zugriff der Römer in Sicherheit zu bringen und in seine iberische Heimat schaffen zu lassen. Auf diese Weise blieb das Gefäß während der gesamten Herrschaft der Westgoten über die iberische Halbinsel in Huesca. Als die Eroberung von Huesca durch die Araber im Jahr 716 unmittelbar bevorstand, brachte der dortige Bischof das Gefäß in die entlegenen Pyrenäentäler von Hoch-Aragón in Sicherheit. Mehr als drei Jh. lang hüteten die Mönche der westgotischen Klöster von San Pedro de Sasave und Santa María de Siresa die kostbare Reliquie, bis sie 1063 in die neue aragónische Königsresidenz nach Jaca gelangte. Als sich Sancho, Bischofvon Jaca und Huesca, 1071 nach San Juan de la Peña zurückzog, nahm er den Abendmahlskelch in das Höhlenkloster, wo sie bis zum Jahr 1399 verwahrt wurde. Dann liess König Martín die Reliquie zunächst in seinen Palast Aljafería nach Zaragoza und später in das Schloß von Barcelona bringen. Von dort gelangte es in den Königspalast von Valencia, um endlich 1437 in der "Kapelle des hl. Kelchs" der Kathedrale von Valencia den vorerst letzten Aufenthaltsort zu finden. Das Gefäß, das sich heute in der Capilla del Santo Cáliz der Kathedrale befindet, besteht aus einer aus Achat gearbeiteten Kelchschale, ein einziger, edel strukturierter Stein orientalischer Herkunft. Die Untersuchungen, die der Archäologe und Kunsthistoriker Antonio Beltrán durchführte, haben ergeben, daß der obere und eigentliche Teil des Kelches, die Schale, durchaus irgendwo im Nahen Osten - in Ostägypten, Palästina oder Syrien - vor oder in der Zeit Christi hergestellt worden ist. „Die Entdeckung des hl. Grals“ Buch von Michael Hesemann, Pattloch- Verlag. ISDN: 3-629-01659-6. Erwähnt sei auch die Basilika mit dem Gnadenbild u. lb. Frau der Verlassenen, dessen Ursprung auf eine 1413 gegründete Bruderschaft „der Eucharistischen Anbetung“ zurückgeht, die sich auch für das christliche Begräbnis unschuldig Hingerichteter und für Schiffbrüchige einsetzte. Kein Zufall dass sich in der Ordenskirche das Grab der Günderin hl. Madre Maria Miguela Desmaisieres befindet.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.