Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Còte d‘Azur - Provence: Turin - Avignon - Marseille - La Ste Baume - N. Dame de Sénanque - St. Maries de la Mer - Mont Ventoux

6 Tage

1. - 6. Juni 2017

Reiseroute

Turin - St. Baume - Avignon - Stes Maries de la Mer - Marseille - Notre Dame de Sénanque - Mont Ventoux - Lyon (Fourvière)

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Gabriel Kleeb OSB

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 790.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 170.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 1. Juni

Fahrt über Mailand in die ehem. Königsstadt Turin. Im Dom beim Königspalast, wird das Grabtuch Christi aufbewahrt. Besuch des Zentrums der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Er richtete in benachteiligten Stadtvierteln Schulen ein, dazu Heime und Ausbildungsstätten. Der hl. Domenico Saviowar sein Schüler.Ergreifend ist ebenfalls die „Piccola Casa della DivinaProvvidenza“ mit der Grabeskirche des hl. Giuseppe Cottolengo. Hier finden kranke und behinderte Menschen ein Zuhause und werden liebevoll gepflegt. Übernachtung in Pilgerhaus.

Freitag, 2. Juni

Herrliche Fahrt an den Rebbergen des Piemont vorbei, über den ligurischen Apennin und entlang der zauberhaften Côte d‘Azur. In den Bergen nördlich von Marseille gelangen wir mittags zur Hochstätte St. Baume. Nachmittags-Wanderung durch einen wunderschönen Eichenwald, empor zur höhergelegenen Felsengrotte, wo nach der Legende die hl. Maria Magdalena ihre letzten Lebensjahre verbracht haben soll. Weiterfahrt über Aix in die Provence nach Avignon. Viermalige Hotelübernachtung am Hauptplatz, vis â vis des ehem. Papstpalastes.

Samstag 3. Juni

Morgens Ausflug zum Städtchen Uzès mit Besuch des „Places des Herbes“ mit dem Markt. In Uzès entsprang die Quelle, deren Wasser über die Pont du Gard nach Nîmes führte. Kurze Weiterfahrt zur beeindruckenden Pont du Gard, ein Meisterwerk römischer Baukunst. Mittagessen fak. In Avignon sehen wir die berühmte „Pont d‘Avignon“ und den Palais des Papes, Führung durch die Stadt. Hl. Messe.

Pfingst-Sonntag, 4. Juni

Ausflug Richtung Süden nach Aigues Mortes mit der riesigen Stadtmauer und den Gassen mit den vielen Läden. Weiterfahrt durch die Camargue nach Stes-Maries-de-la-Mer. Dieser Pilgerort der Zigeuner wurde nach der hl. Maria Jakobäa, Maria Salome und Maria Magdalena benannt, welche hier auf einem Boot an die Küste gespült wurden. Kurze Fahrt in die nahegelegene Hauptstadt der Provence, nach Marseille, zum schönsten Aussichtspunkt, der Kathedrale Notre Dame de la Garde (Patronin der Seefahrer).

Pfingst-Montag, 5. Juni

Ausflug zum KlosterNotre Dame de Sénanque. Schlicht und einfach in einer Talmulde liegt die 900-jährige romanische Kirche mit den Klosterbauten. Mittagessen fak. Weiterfahrt durch wunderschöne Gegend Richtung Mont Ventoux. Die Aussicht auf dem Gipfel dieses Berges versetzt uns ins Staunen.

Dienstag, 6. Juni

Fahrt nach LyonFourvière, dem schönsten Aussichtspunkt über die Stadt, Führung und Hl. Messe in der Basilika Notre Dame. Bei der nahegelegenen röm. Arena erlitten Bischof Pothinus und seine ersten Glaubenszeugen um 177 das Martyrium. Nachmittags kehren wir mit unvergesslichen Eindrücken über Genf nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Turin - Grabtuch Christi

Das Grabtuch Christi bezeugt nicht nur die Qualen des Leidens Christi und seinen Tod. Die geheimnisvoll auf diesem Tuch abgedruckte Gestalt setzt ein nachfolgendes Ereignis voraus. Yves Delage nennt unter den Gründen, die ihn bewogen, das Grabtuch von Turin mit dem Tuch zu identifizieren, das Christus wirklich einhüllte, auch diesen: »Damit das Bild entstehen konnte, mußte der Leichnam wenigstens 24 Stunden und nicht länger als ein paar Tage im Grabtuch eingehüllt sein; nachher hätte der Eintritt der Verwesung das Bild und schließlich auch das Tuch zerstört.« Zusammen mit dem leeren Grab wirft das Grabtuch somit eine wichtige Frage auf, die man zufriedenstellend nur mit der Auferstehung, der »frohen Botschaft« der Evangelien, beantworten kann. Bei aufmerksamer Betrachtung sehen wir im Antlitz Christi nicht nur ein Bild des Todes, sondern auch ein Durchschimmern des Lebens. Jener, der ruhig in der Umarmung des Todes schläft, ist der Herr des Lebens am Vorabend seines Triumphes. Quellen: „Kreuzweg Jesu Christi“ im Lichte der Evangelien und des Turiner Grabtuches, Kanisius-Verlag Fribourg, ISBN Nr. 88-01-16794-6) und “Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ von Wolfgang Waldstein, Christiana - Verlag, 8260 Stein am Rhein. ISBN Nr. 3-7171-1029-2).

Botschaft von Papst Franziskus:
«Liebe Brüder und Schwestern,
mit euch trete auch ich vor das Grabtuch hin und danke dem Herrn, der uns mit den heutigen Mitteln diese Gelegenheit schenkt. Auch wenn es auf diese Weise geschieht, ist es unsererseits nicht ein bloßes Anschauen, sondern ein Verehren, es ist ein Blick des Gebets. Ich würde noch mehr sagen, es ist ein Sich-anschauen-lassen.»

Marseille / F

Wir besuchen das auf der Höhe gelegene Kloster La Servianne. Die heutige Schwester Oberin, Raphaela Betschart, freut sich besonders auf unseren Besuch, sie ist nämlich von Brunnen. Hier halten die "Töchter des Herzens Jesu" im ehemaligen Schloss ihrer Gründerin (die am 22. Okt. 1989 seliggesprochene Mutter Maria von Jesus), wie ihre Mitschwestern im St. Josefsklösterli in Schwyz, ständige Anbetung. Im Föhrenwald von La Servianne steht ein Kreuz an der Stelle, wo die sel. Mutter Maria von Jesus am 27. Febr. 1884 Opfer eines Attentats wurde. Wir sehen auch Notre Dame de la Garde (Patronin der Seefahrer). Die wundervolle Kirche befindet sich auf einem hohen Felsen, die Aussicht auf‘s Meer und die ganze Stadt ist einzigartig.