Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Fronleichnams-Prozession: Weltenburg - Maria Brünnlein - Kaufbeuren (hl. Crescentia) - Eichstätt (hl. Walburga) - Mindelstetten (hl. Anna Schäffer)

4 Tage

12. - 15. Juni 2017

Reiseroute

Kaufbeuren - Weltenburg - Mindelstetten - Eichstätt - Maria Brünnlein bei Wemding

Geistliche Leitung / Begleitung: Vikar Markus Dettling

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 550.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 90.00

inkl. Vollpension (1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 12. Juni

Fahrt über Bregenz ins volkstümliche Bayern, in der Klosterkirche von Kaufbeuren feiern wir hl. Messe am Schrein der hl. Crescentia (Stadtpatronin). Im Klostermuseum ist eindrücklich dokumentiert, wie die Heilige gelebt und gewirkt hat. Mittagessen. Nachmittags Fahrt über München. Südlich von Regensburg erreichen wir das berühmte und herrlich am Donauknie gelegene Kloster Weltenburg, das die älteste klostereigene Brauerei Europas besitzt. Es wurde im Jahr 617 durch die KolumbansschülerEustasius und Agilus gegründet und um das Jahr 700 durch den hl. Rupert dem hl. Georg geweiht. Übernachtung im Gästehaus.

Dienstag, 13. Juni

Kurze Fahrt nach Mindelstetten. Im Pilgerzentrum und Geburtshaus-Museum der hl. Anna Schäffer gewinnen wir einen ergreifenden Einblick in ihre mystischen Leiden. Rückfahrt zum Kloster Weltenburg, Mittagessen. Nachmittags Klosterführung und Aufenthalt.

"Die Sehnsucht nach der hl. Kommunion lässt mich oft mein schweres Leiden vergessen." Hl. Anna Schäffer

Mittwoch, 14. Juni

Fahrt nach Eichstätt, Besuch der Benediktinerinnen-Abtei St. Walburg, mit der Ruhestätte der hl. Walburga. Mittagessen fakultativ. Nach kurzer Fahrt gelangen wir zum vielbesuchten bayerischen Wallfahrtsort Maria Brünnlein, dessen Wallfahrtskirche 1998 durch den hl. Joh. Paul II. zur Basilika erhoben wurde. Übernachtung.

Donnerstag, 15. Juni (Fronleichnam)

In Wemding Teilnahme an der festlichen Eucharistiefeier auf dem historischen Marktplatz vor der Mariensäule und dem Marienbrunnen. Unter Mitgestaltung der Stadt- und Jugendkapelle ziehen die Gläubigen bei der anschließenden feierlichen Fronleichnams-Prozession durch die schön geschmückte Altstadt vorbei am Karmelitinnenkloster. Nach dem Mittagessen Heimfahrt über Ulm und Bregenz zu unseren Ausgangsorten.


Informationen zu den Reisezielen

Weltenburg / D

Direkt am Donau-Ufer, umgeben von den grauen, steilen Felsen des Donau-Durchbruchs liegt das Kloster Weltenburg. Es wurde wohl schon im frühen 7. Jh. durch den Benediktiner-Abt Eustasius von Luxeuil als Missionsstation gegründet. 760 zogen die Benediktiner ein. Das berühmte Kloster besitzt eine grossartige, den Heiligen Georg und Martin geweihte Abteikirche. Auf dem wunderbaren Rokkoko-Hochaltar steht das Gnadenbild, das jährlich von vielen Pilgern besucht wird. Die Frauenberg-Kapelle steht auf dem Frauenberg hinter dem Kloster. Über 100 steinerne Stufen führen zur Kapelle, die der Legende nach auf den hl. Rupert zurückgehen soll.

Kaufbeuren / D

Die Weberstochter Anna Höss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren geboren. Schon bald übernahm Crescentia, wie sie nach dem Eintritt in das Kloster hiess, wichtige Aufgaben und wurde schliesslich 1741 zur Oberin gewählt. Sie führte die Gemeinschaft mit Tatkraft und Umsicht und wirkte stark nach aussen. Kleine Leute wandten sich ebenso an sie wie etwa die bayerische Kurfürstin Maria Amalia usw. Mit dem Tod von Crescentia Höss am 5. April 1744 setzte ein unablässiger Pilgerstrom ein, der Kaufbeuren für lange Zeit zu einem Mittelpunkt des religiösen Lebens in Schwaben machte. Bis zu siebzigtausend Menschen kamen in manchen Jahren, um am Grab von Sr. Crescentia zu beten. Ihre Heiligsprechung am 25. Nov. 2001 war eine Bestätigung ihrer bis heute anhaltenden Verehrung. Im Kloster-Museum ist das interessante Leben und Wirken der Heiligen auf eindrückliche Weise dokumentiet. Prunkstück ist das sog. wächserne Mädele, ein Meisterstück der Wachsbildnerei aus dem Jahr 1778. Ein perfektes Abbild der Maria Anna Bruggmaier, der vollständig von Epilepsie geheilten Tochter des reichen Bräumeisters von Fürstenfeldbruck.

Mindelstetten / D

Die sel. Anna Schäffer wurde 1882 in Mindelstetten als Tochter eines Schreiners geboren und getauft. Die kinderrreiche Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Als Anna 1894 zur ersten hl. Kommunion gehen durfte, bot sie ihr Leben dem Heiland als Opfer an. Nach dem Tode ihres Vaters 1896 diente sie in Landshut und Stammham. 1898 erfuhr sie den entscheidenden Anruf Jesu: sie werde bald schon viel und lange leiden. 1901 begann nach einem Unfall mit kochender Lauge in der Waschküche ihre Leidenszeit. Als Frühinvalide wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen, ihr Zustand verschlimmerte sich immer mehr, so dass sie bald das Krankenlager nicht mehr verlassen konnte. Zu dem schweren Siechtum gesellte sich auch bittere Armut. Sie schenkte ihr Leben und Leiden Gott als Sühneopfer und entwickelte einen erstaunlichen Gebets-, Buss- und Sühneeifer. Am Morgen des 5. Oktober 1925 empfing die Sterbende zum letztenmal die hl. Kommunion, die Kraftquelle ihrer 25jährigen Leidenszeit. Seit dem Tode Annas ist ihr Grab das Ziel vieler Menschen, die sie um Fürbitte in ihren Nöten anrufen und ihr für erwiesene Hilfe danken. Sie wurde am 7. März 1999 in Rom seliggesprochen.

Eichstätt / D

Die Kirche von St. Walburg in Eichstätt birgt das Grab der hl. Walburga. Walburga wurde um 710 in Wessex/Südengland geboren. Sie entstammt einer vornehmen angelsächsischen Familie, aus welcher noch weitere bedeutende Missionare hervorgingen. Der hl. Bonifatius, Apostel Deutschlands, sowie der hl. Willibald (700-787) waren Brüder der Heiligen. Als im Jahre 761 Wunibald in Heidenheim starb, wurde Walburga mit ihren Gefährtinnen dorthin berufen und übernahm als Äbtissin die Leitung des dortigen Benediktinerklosters, das nun nach angelsächsischem Vorbild zu einem Doppelkloster mit einem Männer- und einem Frauenkonvent wurde.