Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Brescello, Don Camillo &Peppone - La Spezia - Como (hl. Faustina u. Liberata), Schifffahrt - Lucca (hl. Gemma Galgani) - Caravaggio - Pavia (Augustinus)

4 Tage

11. - 14. Juli 2017

Reiseroute

Como - Bellagio - Caravaggio - Brescello - La Spezia (Santa Croce) - Lucca - Pavia

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Beat Auer

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 570.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 90.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Dienstag, 11. Juli

Über unsere Einsteigeorte gelangen wir durch den Gotthard und das Tessin nach Como. Mittagslunch aus dem Car. Hl. Messe im Dom, bei der Ruhestätte der hl. Faustina und Liberata, anschl. Schifffahrt auf dem Comersee zum einzigartig malerischen Bellagio. Nach der Kaffee-Pause Weiterfahrt zum Wallfahrtsort Caravaggio bei Bergamo.

Mittwoch, 12. Juli

Hl. Messe am Pilgerort „Unserer Lieben Frau vom Brunnen“. Die Grotte mit dem Muttergottesbild befindet sich unter dem Hauptaltar, die unterirdische hl. Quellefliesst seit 1432. Hunterttausende Pilger besuchen jährlich „dieses Lourdes“ in der Ebene von Bergamo und waschen sich am grossen Brunnen. Nach Kurzer Fahrt erreichen wir das originelle Dorf Brescello, den bis heute authentisch gebliebenen Drehort der berühmten Filmserie Don Camillo und Peppone. Mittagessen. Besuch der Kirche und Möglichkeit zum Besuch des Museums. Nachmittags Fahrt über Parma und den Ligurischen Apennin zum einzigartig über dem Meer gelegenen MonasteroSanta Croce mit herrlicher Aussicht auf die ligurische Küste bei La Spezia. Zimmerbezug für 2 Nächte. Bademöglichkeit.

Donnerstag, 13. Juli

Ausflug in die erstrangige und geschichtsträchtige Festungsstadt Lucca. Mittagessen fakultativ. Stadtrundgang mit Besuch der Kirche S. Frediano, dem Dom und der Passionistenkirche, wo die grossehl. Gemma Galgani ihre Ruhestätte fand. Rückfahrt nach La Spezia.

Freitag, 14. Juli

Rückfahrt über den Cisa-Pass. Am Zusammenfluss des Tessin in den Po liegt Pavia, die ehemalige Haupstadt der Lombardei. Hier in der Kirche San Pietro, wird auf dem Hochaltar das Reliquiar des Kirchenlehrers hl. Augustinus aufbewahrt, das von Hippo nach Gagliari und von dort im 8. Jh. nach Pavia überführt wurden. Er bekehrte sich unter dem Einfluss der Predigten des hl. Ambrosius zum Christentum - zur grossen Freude der hl. Monika, seiner Mutter, welche Gott inständig unter Tränen um diese Gnade bat - und hinterliess zahlreiche theologische Schriften. Nach dem Mittagessen Heimfahrt über Mailand und den Tessin.


Informationen zu den Reisezielen

Como / I

Die Legende berichtet, die hl. Faustina und Liberata waren die beiden Töchter eines Adligen aus der Nähe von Piacenza. Sie verließen heimlich das elterliche Haus und legten vor Bischof Agrippinus in Como die Ordensgelübde ab. Der Vater war zunächst erzürnt über die Entscheidung seiner Töchter, akzeptierte sie jedoch nach einer Weile und stattete Faustina und Liberata mit einem ansehnlichen Vermögen aus. Davon gründeten die beiden Schwestern in Como ein kleines Oratorium, aus dem sich bald ein blühendes Kloster entwickelte. Faustina und Liberata starben innerhalb weniger Tage im Jahr 580. Ihre Reliquien werden seit ihrer Erhebung im Jahre 1317 im Hochaltar des Domes von Como aufbewahrt.

Lucca / I

Vom römischen Lucca sind noch die Ruinen des im 2. Jh. n. Chr. erbauten Amphitheaters und Überreste der Stadtmauern erhalten. Im Mittelalter erlebte Lucca eine außergewöhnliche Blütezeit, der Wohlstand der Stadt beruhte auf der Seidenfabrikation, dem Handel und dem Geldgeschäft, Lucca war eines der ersten Bankzentren. Von Pisa wurde der röm. Kirchenbaustil übernommen, jedoch mit lokaltypischem Stil, reicherer Ausschmückung und Ornamentierung gebaut: der Dom (hl. Martin) die Kirche S. Frediano, S. Michele usw. Auf der grossen Piazza Napoleone steht das Denkmal der Maria Luisa von Bourbon-Parma, sie erhielt 1805 von ihrem Bruder Napoleon die Stadt als Herzogtum geschenkt. Die hl. Gemma GALGANI wurde am 12.3. 1878 in Camigliano bei Lucca (Mittelitalien) geboren und starb am 11.4. 1903 in Lucca. Schon in jungen Jahren erlebte Gemma mit, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. "Christus lebt in mir", kommentierte sie ihre Schmerzen. Sie starb am Karsamstag 1903. Ihr Fest ist der 14. Mai. Sie wird dargestellt als Jungfrau mit dem Herz-Kreuz-Symbol auf der Brust. Ihr Grab ist in der Kirche des dortigen Passionistinnenklosters.

Pavia / I

Beschreibung folgt