Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Heilige Frankreichs: Paris - Mont Saint Michel - Lisieux (hl. Theresia) - Vézelay - Paray le Monial

6 Tage

14. - 19. August 2017

Reiseroute

Vézelay - Paris - Lisieux - Mont Saint Michel - Chartres - Paray le Monial

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Andreas Gschwind

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 790.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 14. Aug.

Fahrt über Basel, dem franz. Jura entlang, ins Burgund. Mittagslunch aus dem Car. Nachmittags Ankunft beim grossen Wallfahrtsort Vézelay (am Beginn des Jakobsweges), wo auch der hl. Bernhard v. Clairvaux predigte. Besuch der weltbekannten roman. Basilika Maria Magdalena. Abends Ankunft in Paris, Nachtessen fakultativ an der Rue des Champs-Elysées. Hotelbezug für 2 Nächte.

Dienstag, 15. Aug. (Maria-Himmelfahrt)

Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei am Arc de Triomphe mit dem Grab des unbekannten Soldaten, der Champs-Elysées, dem Louvre, Place de la Concorde, der Kathedrale Notre Dame, dem Eiffelturm usw. Wir besuchen in der Rue du Bac die Kapelle „Unsere liebe Frau, ohne Sünde empfangen.“ Die Heilige der Schweigsamkeit, Katharina Labouré, erhielt von der Muttergottes den Auftrag, Medaillen mit der Inschrift „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen“ prägen zu lassen. In der Kapelle ruht die hl. Katharina Labouré und die hl. Louise von Marillac, Hl. Messe. Gebet am Schrein des hl. Vinzenz von Paul. Nach dem Mittagessen Fahrt zum Montmartre (Märtyrer-Berg) im Norden der Stadt. Unter den Römern starben hier die ersten Christen als Märtyrer. Ein Wahrzeichen von Paris ist die Basilika Sacré Coeur, wo die Benediktinerinnen ewige Anbetung halten.

Mittwoch, 16. Aug.

Fahrt in die Normandie nach Lisieux, Besuch der wunderschönen Basilika Sainte-Thérèse mit Reliquien der hl. Eltern Louis und Zélie Martin.Besichtigung des Elternhauses „Les Buissonnets“, wo Therese elf Jahre lang lebte. Nachmittags Aufenthalt und Besuch des Karmelitinnenklosters mit dem Schrein der hl. Theresia v. Kinde Jesu (Kirchenlehrerin). Übernachtung in Pilgerhaus.

Donnerstag, 17. Aug.

Wir gelangen an die Côte d‘ Emeraude (Smaragdküste) und erblicken das “Wunder des Abendlandes”, die Insel Mont Saint Michel. Aufenthalt, Mittagessen fakultativ. Kurzer Besuch beim deutschen Soldatenfriedhof von 1944. Am Nachmittag Rückfahrt nach Lisieux.

Freitag, 18. Aug.

Nach nur ca. 2-stündiger Fahrt gelangen wir in die berühmte Stadt Chartres. Besuch der bekannten Kathedrale mit dem sog. „harmonischen Labyrinth“ und den einzigartigen und originalen blauen Fenstern. Mittagessen. Südlich erreichen wir Paray le Monial. Hotelübernachtung.

Samstag, 19. Aug.

Hl. Messe im Kloster La Visitation, wo die hl. Margaretha Maria Alacoque lebte und wirkte. Fahrt am bekannten Schiffskanal du Centre entlang. Mitten in den Weinbergen des Burgund erreichen wir Beaune, fak. Mittagessen. Heimfahrt über Basel.


Informationen zu den Reisezielen

Lisieux / F

Der zweitgrösste Wallfahrtsort Frankreichs liegt westl. von Paris in der Normandie. Es ist die Wirkungsstätte der hl. Theresia von Lisieux (1873-1897), die vom Heiligen Vater zur Kirchenlehrerin erhoben wurde. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kirche des Karmels aufgebahrt, in dem sie bis zu ihrem Tode, 9 Jahre lang weilte. Gebrauchsgegenstände und einige sehr schöne Handarbeiten der hl. Theresia sind in einem kleinen Museum ausgestellt. Dort ist auch der unversehrte Palmzweig, der in ihrem Sarg gefunden wurde, zu sehen. Wir besuchen die wunderschöne Basilika Sainte-Thérèse, das Elternhaus „Les Buissonnets“, wo die Theresia 11 Jahre lang lebte.

Paris / F

Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei an der Kathedrale Notre-Dame, am Montmartre, dem Arc de Triomphe mit dem Grab des unbekannten Soldaten, der Champs-Elysées, Louvre, Place de la Concorde, dem Eiffelturm usw. Wir besuchen in der Rue du Bac die Kapelle "Unsere liebe Frau, ohne Sünde empfangen." Die Heilige der Schweigsamkeit, Katharina Labouré, erhielt von der Muttergottes den Auftrag, Medaillen mit der Inschrift „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen“ prägen zu lassen, damit die Menschen diese tragen, um so unter dem besonderen Schutz Mariens zu stehen. In der Kapelle befindet sich das Grab der hl. Katharina Labouré und der hl. Louise von Marillac. Sie gründete die Kongregation der Vinzentinerinnen zusammen mit dem hl. Vinzenz von Paul, dessen Sarkophag sich in einer Kapelle in unmitelbarer Nähe befindet. Im Norden der Stadt liegt der Montmartre (Märtyrer-Berg). Ein Wahrzeichen von Paris ist die heutige wunderbare Basilika Sacré Coeur, sie wurde unter der Mithilfe des hl. Don Bosco um die Jahrhundertwende erbaut. Die Entstehung geht zurück auf ein Gelübde, das während dem Deutsch-Französischen Krieg 1870, unter der Führung eines Bischofs von vielen Gläubigen geleistet wurde. Hier halten die Benediktinerinnen ständig Anbetung. Von hier aus hat man eine herrliche Sicht über die ganze Stadt.

Mont Saint Michel / F

Der Klosterberg Mont-Saint-Michel, das "Wunder des Abendlandes" erdentrückt zwischen Wasser und Himmel schwebend, Jahrhunderte lang nur bei Ebbe vom Festland zu erreichen, 900 m Umfang, 78 m hoch über dem Ärmelkanal an der bretonischen Grenze zur Normandie gelegen, gründet sich auf die Erscheinung des hl. Erzengels Michael. Um die Jahre 705 erschien St. Michael dem französischen Bischof Aubert von Avranches in einer Vision auf dem Felsen im Kanal; drei Mal wiederholte er seinen Besuch und befahl, auf der Granitfelsen-Insel eine Kapelle zu bauen. Dies geschah: Die kleine, kreisrunde Andachtsstätte, 706 geweiht, bot rund 100 Gläubigen Platz und lag als Höhle im Fels. Ein vorromanischer Bau vom Ende des 10. Jh. trug deshalb später den Namen Notre Dame sous terre und diente einer grösseren romanischen Kirche als Krypta. Auberts Stiftung, erst von wenigen Eremiten bewohnt, denen die unzugängliche Lage sehr willkommen war, kam 966 an die Benediktiner. Das später erbaute Klosterschloss Mont-Saint-Michel entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte zu einem blühenden Zentrum der Kultur und zur vielbesuchten Wallfahrt. An diesem Ort sind die beeindruckenden Niveauschwankungen des Meeresspiegels, mehr als ein Meter innerhalb von 24 Stunden beim Übergang von Ebbe zu Flut, sehr gut zu sehen.

Paray le Monial / F

Besuch der Kirche des Klosters der Heimsuchung. Hier befindet sich die Erscheinungskapelle, in der die demütige Botin der Liebe des Herzens Jesu ruht, die hl. Margaretha Maria Alacoque (1647-1690). Der Dreissigjährige Krieg ging eben zu Ende, als Margaretha als Tochter eines königlichen Richters im burgundischen Dörfchen Lauthecour geboren wurde. Einer schweren Lähmung wegen, war das Kind vier Jahre lang hilflos auf dem Krankenlager, und alle ärztliche Kunst versagte. Da wandte man sich an die Helferin der Kranken und gelobte ihr, Margaretha dem Dienste Gottes zu weihen, wenn sie die Gesundheit wiedererlangte. Die Gottesmutter nahm das Gelübde an, die Lähmung wich. 1671 schritt Margaretha Maria Alacoque über die Schwelle des Klosters der Heimsuchung zu Paray-le-Monial. Hier empfing sie von Jesus die Anleitung zu einem vollkommenen Leben der Busse und Entsagung. Zum Dank für ihre Treue zeigte ihr Jesus in einer Vision sein Herz selbst, „leuchtender als die Sonne und durchsichtig wie ein Kristall, mit deutlich sichtbarer Wunde, von einer Dornenkrone umrankt und darüber ein Kreuz“. Die letzte „grosse Verheissung“ von Jesus war: Ich verspreche dir in der übergrossen Barmherzigkeit meines Herzens, dass meine allmächtige Liebe allen jenen, die neun Monate nacheinander am ersten Freitag kommunizieren, die Gnade eines bussfertigen Endes gewährt wird, dass sie nicht in meiner Ungnade und ohne die Sakramente zu empfangen sterben werden, und dass mein Herz in dieser Stunde ihre sichere Zufluchtstätte sein wird.

Vézelay / F

Die über tausendjährige Geschichte des Ortes begann 878 mit der Gründung einer Benediktinerabtei auf dieser leicht zu verteidigenden Anhöhe. Für die spätere Entwicklung war im Jahre 882 die Überführung der Reliquien der hl. Maria von Magdala aus der Provence nach Vézelay von großer Bedeutung. Vor allem im 11. Jh. setzte deshalb ein reger Pilgerbetrieb ein. Der Ort wurde zudem Ausgangspunkt eines der französischen Jakobswege. So wurde Vézelay einer der größten Wallfahrtsorte jener Zeit. Zahlreiche historische Ereignisse kennzeichnen diese Bedeutung: Bernhard von Clairvaux rief 1146 hier zum zweiten Kreuzzug auf, beim dritten trafen sich in Vézelay 1190 der französische König und Richard Löwenherz zum Aufbruch ins Heilige Land, 1166 sprach Thomas Becket, Erzbischof von Canterbury in Exil, hier den Bannspruch über König Henry II. Heute betet und arbeitet hier ein gemischter Orden, die „Fraternité de Jerusalem“.