Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Wien, Maria Namenfeier - Mariazell - Salzburg - Heiligenkreuz - Maria Plain

5 Tage

9. - 13. September 2017

Reiseroute

Feldkirch - Wien - Heiligenkreuz - Mariazell - Salzburg - Maria Plain - München

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Richard Strassmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 690.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 9. Sept.

Durch das Fürstentum Liechtenstein erreichen wir vormittags Feldkirch im Vorarlberg. Hl. Messe im Kapuzinerkloster und anschl. Segen mit der Kopfreliquie des hl. Fidelis - Patron der Kopfleidenden. Mittagslunch aus dem Car. Fahrt durch das Tirol über Innsbruck, Salzburg und Linz. Abends erreichen wir die Hauptstadt Wien. Zimmerbezug in konfortablem Pilgerhaus.

Sonntag, 10. Sept.

Stadtrundfahrt, Besuch der Kapuziner­gruft, der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des „Rosenkranz-Sühnekreuzzuges“ (70 Jahr-Jubiläum). Nach dem Mittagessen Einzug in den Stephansdom zur Teilnahme an der Maria Namenfeier, ein bedeutendes und glaubensstärkendes Erlebnis.

Montag, 11. Sept.

Durch den Wienerwald erreichen wir das Zisterzienserkloster Heiligenkreuz, welches im 10. Jh. vom hl. Markgraf Leopold III. gestiftet wurde. Einige Jahre darauf wurde die große Kreuzreliquie überbracht. Klosterführung durch eine fast 900 jährige Geschichte. Nachmittags gelangen wir auf der alten Pilgerstrasse in die östl. Voralpen der Steiermark, zum Wallfahrtsort Mariazell. Führung und Aufenthalt am Gnadenort. Mariazell gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtstätten Mitteleuropas (v.a. der Ungaren). Hotelübernachtung.

Dienstag, 12. Sept.

Wir verlassen das Bergland Mariazell mit seinen lieblichen Almweiden und gelangen wieder an die blaue Donau. Mittags Ankunft in der malerischen Mozartstadt Salzburg. Mittagessen anschl. Führung mit Besuch des Domes und der Erz-Abtei St. Peter. Es können weitere Sehenswürdigkeiten besichtigt werden, z.B. Stiftskirche Nonnberg, Mozart Geburtshaus, Möglichkeit zur Fahrt mit der Standseilbahn auf die Festung Hohensalzburg (Audio-Führung) usw.

Abends Hotelbezug bei der Wallfahrtskirche Maria Plain, einer der schönsten Aussichtspunkte auf die Stadt.

Mittwoch, 13. Sept.

Rückreise mit Zwischenhalt in München, Besuch der Bürgersaalkirche mit Museum, wo der sel. Rupert Mayer seine letzte Ruhestätte fand. Spaziergang durch die Hauptgasse. Mittagessen fak. Heimfahrt über Bregenz in die Schweiz.


Informationen zu den Reisezielen

Wien / A

Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Heldenplatz, dem Stadtpark, Burgtheater, usw. Auf dem Rundgang durch die Innenstadt besuchen wir den Stefansdom. Besuch der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des "Rosenkranz-Sühne-Kreuzzuges". Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug (RSK) ist eine 1947 auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges gegründete Gebetsgemeinschaft zum Erhalt des Friedens in der Welt. Beten für den Frieden – nach diesem Wort gründete der Franziskaner P. Petrus eine Gebetsgemeinschaft, die viel Segen zu erbitten vermochte, zuerst für den ersehnten Frieden in Österreich, später über alle Grenzen hinweg. Heute gehören dem „RSK“ weltweit rund 700.000 Menschen in 132 Ländern an. „Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht.“ (P. Petrus / Quelle: www.rsk-ma.at) Die alljährliche Maria-Namenfeier erinnert an die Befreiung der Belagerung der Türken am 12. Sept. 1683, als die Stadt auf die Fürbitte Mariens durch die ruhmreiche, polnische Armee unter General Subiewski im letzten Augenblick gerettet werden konnte. Je nach Zeit evtl. Besuch der Kirche St. Maria am Gestade wo der Stadtpatron Wiens, hl. Clemens Maria Hofbauer seine letzte Ruhestätte fand.

Mariazell / A

Das österreichische "Einsiedeln" - und berühmteste Marienheiligtum Österreichs. Die in der Wallfahrts-Basilika verehrte Muttergottes von Mariazell „Magna Mater Austriae“ ist die Patronin der deutschsprachigen und slawischen Völker, hauptsächlich der Ungaren. Die weithin sichtbare Basilika Mariä Geburt mit den drei Türmen prägt das Ortsbild. Mariazell wurde zum Pilgerort, als der Mönch Magnus als Einsiedler vor über 800 Jahren, am 21. Dez. 1157, eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue aus dem Stift St. Lambrecht für die Seelsorge des Hirtenvolkes hierher brachte. Der Gnadenaltar mit der Marienstatue ist, umrahmt von einem prunkvollen Silberaltar (1727), der Mittelpunkt der Basilika; er befindet sich an der Stelle, wo einst die Zelle des heiligmässigen Magnus war. Früher befand sich hier auch das Grab des Kardinal Mindszenty im linken Kirchenschiff. Die sehr bekannte und wertvolle Schatzkammer, mit Votivgaben die bis 1000 Jahre zurückreichen, kann besichtigt werden.

Feldkirch / A

Der hl. Fidelis v. Sigmaringen ist der Patron für alle, die ein Kopfleiden haben. Im Kapuzinerkloster des in Feldkirch erhalten wir nach der hl. Messe mit dem Haupt des hl. Fidelis den Fidelis- Segen. In diesem Kloster war der Heilige Guardian; wir können seine Zelle besichtigen. Durch die ausgezeichneten Predigten des heiligen Fidelis traten viele Protestanten wieder zum katholischen Glauben über. Das war ein Grund, warum er unter den Calvinisten sehr verhasst war. So wurde er am 24.4.1622 nach der hl. Messe in Seewis im Prättigau ermordet und ist der erste Märtyrer der Kapuziner.

München / D

In der Bürgersaalkirche befindet sich das Grab des sel. Jesuitenpaters Rupert Mayer. Er wurde am 23.01.1876 in Stuttgart geboren. Im ersten Weltkrieg war er Feldseelsorger und verlor bei einem Angriff das linke Bein. Nach dem 1. Weltkrieg widmete er sich ganz der Männerseelsorge. Unerschrocken trat er bei seinen Predigten gegen den Nationalsozialismus und Antisemitismus auf. Dafür wurde er nach der Machtübernahme Hitlers immer wieder festgenommen und aufs schärfste verhört, dann in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Gesundheitlich völlig zerstört wies man ihn dort in die Abtei Ettal, wo er 4 Jahre gezwungen war, unter Hausarrest und absolut von der Aussenwelt abgeschnitten zu leben. Pater Rupert Mayer starb an Allerheiligen 1945 während seiner Predigt stehend, nachdem er dreimal seine letzten Worte „der Herr...„ wiederholte: Die Gläubigen mussten den Priester (mit der Beinprotese) aufrecht stehend wegtragen. Man sagt: „Pater Rupert Mayer ist in seinem Leben nie umgefallen, nicht einmal beim sterben!“