Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Internat. Wallfahrt nach «FATIMA» mit Kardinal Piacenza (Kirche in Not)

12 Tage

9. - 20. September 2017

Reiseroute

Montserrat - Zaragoza - Avila - Fatima - Nazaré - Santiago de Compostela - Burgos - Loyola - Lourdes - Lyon (Fourvière) -

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Abbé André

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'620.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 320.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

100 Jahre Erscheinungen in Fatima – 70 Jahre «Kirche in Not (ACN)»

> zusätzlich Flugreise 11. - 15. Sept. 2017

Samstag, 9. Sept.

Einsteigsorte nach Anmeldungen in Einsiedeln, Zürich, usw. Nach der Hl. Messe im Aargau Fahrt durch die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Der Rhône entlang, südwärts erreichen wir die Provence. Hotelübernachtung.

Sonntag, 10. Sept.

Über die spanische Grenze und an der schönen Meeresküste entlang, erreichen wir gegen Mittag Montserrat, mit dem Heiligtum der Schwarzen Madonna. Mittagessen und Hotelbezug. Aufenthalt mit Hl. Messe.

Montag, 11. Sept.

Durch einmalig schöne Naturlandschaften gelangen wir am Rio Ebro entlang nach Zaragoza, ältester Wallfahrtsort Spaniens. Mittagessen fakultativ. Fahrt durch das zentralspanische Tafelland (Mesetas) über Madrid nach Avila. Hl. Messe in der Klosterkirche mit dem Geburtszimmer der Hl. Teresa. Hotelübernachtung.

Dienstag, 12. Sept.

Weiterfahrt über das span.– portugiesische Grenzgebiet über Guarda und Coimbra (Mittagessen fakultativ) nach Fatima. Für drei Nächte beziehen wir unsere Unterkunft.

Dienstagabend, 12. Sept., bis Freitagmorgen, 15. Sept.

Programm (Flug- und Carreisende)

Dienstagabend, 12. Sept.: Beginn Internat. Programm 16:30 Hl. Messe auf dem Platz vor der Basilika, anschl. eucharistische Prozession, Rosenkranz und feierliche Lichterprozession ab 21:30.

Mittwoch, 13. Sept.: Aufenthalt am Gnadenort. Teilnahme am Jubiläums- Festgottesdienst: 10:00 Pontifikalamt mit Kardinal Piacenza. 100 Jahre seit den Muttergotteserscheinungen von 1917 – ein unvergessliches Erlebnis. Nachmittags freier Aufenthalt. Möglichkeit zum Besuch der Erscheinungs-Kapelle, der Bibliothek, usw. Besuch der Wallfahrtskirche, wo die beiden sel. Seherkinder Jacinta und Franciso, sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind.

Donnerstag, 14. Sept.: Kurze Fahrt nach Aljustrel, Besichtigung des Dorfes und der Wohnhäuser der Seherkinder. Nachmittags Aufenthalt in Fatima, Einkehr mit Gebet, Zeugnissen, Kreuzweg, Hl. Messe.

Freitagmorgen, 15. Sept.: Abschluss der Internat. Fatima-Feierlichkeiten. Hl. Messe in der Erscheinungskapelle mit Kardinal Piacenza.

Freitag, 15. Sept.

Nach dem Schlussgottesdienst verabschieden wir uns vom Gnadenort und machen einen kurzen Abstecher über Batalha an den Atlantik nach Nazaré, zum wunderschönen, auf hoher Felsklippe gelegenen Pilgerort der «Stillenden Madonna». Anschl. Fahrt Richtung Norden über Coimbra, Braga nach Santiago de Compostela. Hotelbezug für 2 Nächte.

Samstag, 16. Sept.

Ganzer Tag Aufenthalt in Santiago de Compostela, Hauptziel der Jakobspilger, mit der Ruhestätte des Hl. Apostels Jakobus. Er erlitt als erster Apostel das Martyrium. Besuch der Kathe-drale mit der Reliquienbüste auf dem Hochaltar und dem Grab des hl. Apostels Jakobus unter dem Hauptaltar. Hl. Messe, Gebet an seiner Ruhestätte, Führung.

Sonntag, 17. Sept.

Frühzeitige Weiterreise auf dem Jakobsweg über Ponferrada, Astorga und Sahagun nach Burgos. Besuch der berühmten Kathedrale, Hl. Messe. Nachmittags erreichen wird das Baskenland und die kantabrische Küste. Übernachtung in Loyola.

Montag, 18. Sept.

Vormittags Aufenthalt am Geburtsort des hl. Ignatius von Loyola, Besuch des Heiligtums mit der Bekehrungskapelle. Weiterfahrt zum Golf von Biscaya und der wildromantischen Meeresküste entlang. Mittagessen fakultativ. Über Biarritz und Pau erreichen wir nachmittags Lourdes. Hotelbezug.

Dienstag, 19. Sept.

Vormittags Aufenthalt am Gnadenort Lourdes. Gebet bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Nach dem Mittagessen Fahrt über Toulouse, Carcassonne, Béziers ins Rhônetal. Hotelbezug.

Mittwoch, 20. Sept.

Wir erreichen Fourvière, den schönsten Aussichtspunkt über die Stadt Lyon, Besuch der Basilika Notre Dame. Bei der nahegelegenen röm. Arena erlitten um 177 n. Chr. Bischof Pothinus und seine ersten Glaubenszeugen das Martyrium. Nachmittags kehren wir mit unvergesslichen Eindrücken über Genf nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Santiago de Compostela / E

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Nazaré / P

Nazaré besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.

Burgos / E

Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbaute Schloss des Grafen Diego zurück. Unübersehbar erhebt sich die berühmte Kathedrale „de Santa Maria“ (1221). Sie ist eine der eindrucksvollsten gotischen Kirchen, ein Höhepunkt für jeden Besucher. In der Seitenkapelle „del Santissimo Cristo“ wird der leidende Christus durch das berühmte Kruzifix von Burgos verehrt. Unter der Kuppel ruhen die Gebeine des National-Helden „Cid“, Diaz de Vivar, und seiner Gemahlin Jimena.

Loyola / E

Wir besuchen das Geburts- und Elternhaus des hl. Ignatius (1491-1556). Hier war er als tapferer Ritter durch eine schwere Beinverwundung während der Belagerung der Stadt Pamplona (1521) auf das Krankenlager gefesselt. Während seiner Genesungszeit las er das erste Mal in seinem Leben in einer Bibel. Das Wort Gottes fiel in sein Herz wie ein Feuerfunke, worauf er das Leben vollkommen änderte und mit einigen Mitgefährten die Gesellschaft Jesu, die Jesuiten gründete.