Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Rosenkranz-Königin: FATIMA (100 Jahr-Jubiläum) – Lourdes – Burgos – Montserrat – Zaragoza (El Pilar) – Avila (hl. Teresa) – Santiago de Compostela (Jakobsweg) – ARS

12 Tage

7. - 18. Oktober 2017

Reiseroute

Lourdes - Santo Domingo de la Calzada - Burgos - Jakobsweg - Santiago de Compostela - Fatima - Nazaré - Avila - Zaragoza - Montserrat - Ars

Geistliche Leitung / Begleitung: Domvikar Pius Rüegg

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'590.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 330.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 4 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 7. Okt. (ULF vom Rosenkranz)

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Im südlichen Rhônetal erreichen wir die Provence. Hotelbezug.

Sonntag, 8. Okt.

Nach dem Frühstück Fahrt über Carcassonne, Toulouse und Tarbes. Mittags erreichen wir Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Sakramentsprozession 17:00 Uhr, Lichterprozession um 21:00 Uhr.

Montag, 9. Okt.

Herrliche Fahrt am Golf von Biscaya und der wilden kantabrischen Küste entlang ins spanische Baskenland. Mittagessen fakultativ. Wir begeben uns auf den Jakobsweg, Zwischenhalt bei der wichtigen Station Santo Domingo de la Calzada. Abends Ankunft in Burgos. Besuch der Kathedrale mit dem berühmten Kruzifix.

Dienstag, 10. Okt.

Fahrt auf dem Jakobsweg über Castrojeriz, Fromista, Villalcàzar de Sirga - hier verlassen uns die Pilger, welche eine Fussetappe (ca. 2-3 Std.) machen möchten. Mittagessen fakultativ. Wir nähern uns dem Cebreiropass. Hier richtete Alfons II. schon um 836 ein Pilgerhospital und ein Kloster ein. Abends erreichen wir das in der ganzen Christenheit bekannte Hauptziel der Jakobspilger, Santiago de Compostela, mit dem Grab des hl. Apostels Jakobus. Hotelbezug für 2 Nächte.

Mittwoch, 11. Okt.

Führung und Aufenthalt an der Ruhestätte des hl. Apostels Jakobus. Er erlitt als erster Apostel das Martyrium. Mittagessen fak.

Donnerstag, 12. Okt.

Weiterfahrt der Küste entlang nach Portugal. Über Vigo und Porto kommen wir am Mittag nach Fatima. Für drei Nächte beziehen wir unser Pilgerhaus. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die sel. Seherkinder Jacinta und Francisco sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind. Lichterprozession jeweils um 21:30 Uhr.

Freitag, 13. Okt.

Teilnahme am internationalen Gottesdienst um 10:00 Uhr, zum 100. Gedenktag an die letzte Erscheinung mit dem Sonnenwunder. Ein unvergessliches Erlebnis.

"Im Oktober wird auch unser Herr kommen, Unsere Liebe Frau von den Schmerzen und vom Karmel, der heilige Josef mit dem Jesuskind, um die Welt zu segnen." (5. Marien-Erscheinung)

Samstag, 14. Okt.

Aufenthalt am Gnadenort, Möglichkeit zum Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw. Fahrt nach Aljustrel, Besichtigung des Dorfes und der Wohnhäuser der Seherkinder. Nachmittags Ausflug über Batalha an den Atlantik. Bevor der grosse Seefahrer Vasco da Gama seine Indien-Entdeckungsreise antrat, pilgerte er zu diesem wunderschönen, auf hoher Felsklippe gelegenen Pilgerort Nazaré, der „Stillenden Madonna“.

Sonntag, 15. Okt. (hl. Teresa v. Avila)

Wir verlassen Fatima und gelangen über Coimbra und die alte Festungsstadt Guarda nach Spanien. Mittagessen fakultativ. Über Salamanca erreichen wir Avila. Besuch der Klosterkirche und des Museums der hl. Teresa. Hotelübernachtung.

Montag, 16. Okt.

Weiterfahrt durch einmalige Naturlandschaften zum Rio Ebro, nach Zaragoza (ältester Wallfahrtsort Spaniens), der schwarzen Madonna „El Pilar“. Mittagessen. Am späteren Nachmittag erreichen wir die katalanischen Berge und den wunderschönen Marienwallfahrtsort Montserrat.

Dienstag, 17. Okt.

Vormittags verlassen wir das NaturwunderMontserrat. Der Weg führt uns nach Frankreich, über Perpignan, Narbonne in die Provence. Fahrt Rhône-aufwärts in die Nähe von Lyon. Übernachtung.

Mittwoch, 18. Okt.

Über Lyon erreichen wir am Vormittag Ars. Besuch der Wirkungsstätte des hl. Pfarrers Jean Marie Vianney - Patron aller Pfarrer. Hl. Messe und Mittagessen. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken fahren wir zurück zu unseren Ausgangsorten.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Santiago de Compostela / E

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Burgos / E

Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbaute Schloss des Grafen Diego zurück. Unübersehbar erhebt sich die berühmte Kathedrale „de Santa Maria“ (1221). Sie ist eine der eindrucksvollsten gotischen Kirchen, ein Höhepunkt für jeden Besucher. In der Seitenkapelle „del Santissimo Cristo“ wird der leidende Christus durch das berühmte Kruzifix von Burgos verehrt. Unter der Kuppel ruhen die Gebeine des National-Helden „Cid“, Diaz de Vivar, und seiner Gemahlin Jimena.

Montserrat / E

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.

Nazaré / P

Nazaré besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.