Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Pfingsten: Kloster Ursberg - Marienfried - Maria Brünnlein

3 Tage

19. - 21. Mai 2018

Reiseroute

Maria Brünnlein bei Wemding - Marienfried - Kloster Ursberg

Geistliche Leitung / Begleitung: Prälat Dr. Markus Walser / Marian. Frauen- und Müttergemeinschaft

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 375.00

Einzelzimmerzuschlag direkt im Pilgerhaus zu bezahlen: CHF 30.00

inkl. Vollpension

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung


Details / Programm

Alle Pilger herzlich willkommen!

Samstag, 19. Mai

Fahrt über Bregenz, Memmingen zum vielbesuchten bayerischen Wallfahrtsort Maria Brünnlein bei Wemding. Hl. Messe und Mittagessen. Fahrt durch den prähistorischen Rieskrater, entstanden durch den Einschlag eines Meteoriten und durch die schöne südliche Frankenalb. Gegen Abend Ankunft in Marienfried (südöstl. von Ulm). Bezug des Pilgerhauses für zwei Nächte. Nach dem frühen Nachtessen, Rosenkranzgebet in der Wallfahrtskirche, Lichterprozession, Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung.

Pfingsten, 20. Mai

Ganzer Tag Aufenthalt in Marienfried. Gottesdienst, Rosenkranz und Anbetung.

Pfingstmontag, 21. Mai

Frühzeitige Abreise nach Ursberg. Zum Mittagessen dürfen wir das nach altem Rezept gebraute „Ursberger Klosterbier“ geniessen. Führung, Möglichkeit zum Besuch im Klostermuseum, hl. Messe. Über Memmingen und Bregenz kehren wir an unsere Ausgangsorte zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Marienfried / D

Marienfried gehört zum Markt Pfaffenhofen/Roth, Kreis Neu-Ulm. Im Kriegsjahr 1944 legte die Pfarrei St. Martin ein Gelübde ab: Wenn die Pfarrgemeinde von den Kriegsschäden verschont bleibt, bauen wir der Gottesmutter zum Dank eine Kapelle. Das ist die erste Wurzel von Marienfried. Eine Gruppe Schönstatt-Mädchenjugend hat dieses Gelöbnis aufgegriffen. Sie wollte der Dreimal Wunderbaren Mutter opfernd und betend einen Thron für ihr Gnadenwirken bereiten (zweite Wurzel). Am 18. Mai 1947 wurde die Marienfriedkapelle mit bischöflicher Genehmigung geweiht. Sie erhielt den Titel: "Dreimal Wunderbare Mutter und Mittlerin der Gnaden". Am 4. Juli 1995 hat der Augsburger Diözesanbischof Marienfried als Kirchenstiftung errichtet und dieser Gebetsstätte den schönen Namen "Maria, Mutter der Kirche" verliehen. Er sagt dazu: "Mein Herzenswunsch ist es, dass die Mutter Jesu in Marienfried immer als Mutter der Kirche verehrt wird." In Marienfried finden Sie u.a.: Gnadenkapelle, Marienfriedkirche, Lourdes- und Fatima-Grotte, Rosenkranzweg, Immaculata-Weg und Kreuzweg.

Maria Brünnlein / D (Wemding)

Die von weitem sichtbare herrliche Rokokokirche wurde 1782 erbaut. Die Wallfahrt zieht jährlich 200‘000 Besucher an. Etwa 50 Gruppen von Fußwallfahrern pilgern jährlich nach Maria Brünnlein. Das Besondere der Wallfahrtsbasilika ist der Brunnen-Altar mit dem Gnadenbild unserer lieben Frau (ULF) von Wemding. Zu ihren Füssen fliesst frisches Quellwasser aus goldenen Muscheln in vier Schalen nieder. In Erinnerung an die beiden Augenwenden (1735 und 1746) benetzen die Gläubigen ihre Augen mit diesem Wasser und vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter. Wie das Weihwasser soll uns auch dieses Wasser an das Sakrament der Taufe erinnern. Das Wasser vom Heiligtum Maria Brünnlein ist sicher ein besonderes Wasser, weil es am Gnadenaltar fließt. Es ist aber kein Heilwasser, denn seine chemische Zusammensetzung weist es als ganz gewöhnliches Quellwasser aus. Für den Gebrauch dieses Wassers gilt das Gleiche wie für das Wasser aus der Quelle von Lourdes. Bernadette, die Seherin von Lourdes, sagte dazu, als sie nach der Menge des Wassers gefragt wurde, die zu einer Heilung notwendig sei: „Ein Tropfen genügt. Das Größte ist der Glaube!“

Kloster Ursberg / D

Im Jahre 1884 übernimmt der Priester Dominikus Ringeisen die ehemalige Prämonstratenser-Abtei Ursberg (Stiftsgebäude und die vielen Zubauten), gründet das Werk der Nächstenliebe für hilflose und behinderte Menschen und später die Schwesterngemeinschaft der St. Josefskongregation, welche sein Werk auch heute weiterführt. Hier befindet sich eine der letzten echten Klosterbrauereien. Es werde nach alten Rezepten „Ursberger Klosterbiere“ gebraut. In der herrlichen Barock-Rokokokirche sind Reliquien des hl. Candidus aufbewahrt, sowie die wunderbare romanische Kreuzigungsgruppe (um 1230) - eines der wenigen in Deutschland erhaltenen Bildwerke dieser Art.