Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Ligurien: Como - Lucca (hl. Gemma Galgani) - Caravaggio - La Spezia - Pavia (Augustinus) - Schifffahrt Comersee

4 Tage

16. - 19. Juni 2018

Reiseroute

Como - Bellagio - Caravaggio - La Spezia (Santa Croce) - Lucca - Pavia

Geistliche Leitung / Begleitung: Domvikar Pius Rüegg

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 570.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 90.00

inkl. Vollpension (1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung


Details / Programm

Samstag, 16. Juni

Über unsere Einsteigeorte gelangen wir durch den Gotthard und das Tessin nach Como. Mittagessen. Hl. Messe im Dom, bei der Ruhestätte der hl. Faustina und Liberata, anschl. Schifffahrt auf dem Comersee zum einzigartig malerischen Bellagio. Nach der Kaffee-Pause Weiterfahrt zum Wallfahrtsort Caravaggio. Hotelübernachtung.

Sonntag, 17. Juni

Hl. Messe am Pilgerort „Unserer Lieben Frau vom Brunnen“. Die Grotte mit dem Muttergottesbild befindet sich unter dem Hauptaltar, die unterirdische Quelle fliesst seit 1432. Auch der hl. Papst Johannes Paul II. und hunterttausende Pilger besuchten „dieses Lourdes“ in der Ebene von Bergamo. Mittagessen. Nachmittags Fahrt über Parma und den Ligurischen Apennin zum einzigartig über dem Meer gelegenen Monastero Santa Croce mit herrlicher Aussicht auf die ligurische Küste bei La Spezia. Zimmerbezug für 2 Nächte. Bademöglichkeit.

Montag, 18. Juni

Ausflug in die erstrangige und geschichtsträchtige Festungsstadt Lucca. Mittagessen fakultativ. Stadtrundgang mit Besuch der Kirche S. Frediano, dem Dom und der Passionistenkirche, wo die grosse hl. Gemma Galgani ihre Ruhestätte fand.

Dienstag, 19. Juni

Rückfahrt über den Cisa-Pass. Am Zusammenfluss des Ticino in den Po liegt Pavia, die ehemalige Haupstadt der Lombardei. Hier in der Kirche San Pietro wird auf dem Hochaltar das Reliquiar des Kirchenlehrers hl. Augustinus aufbewahrt, das von Hippo nach Cagliari und von dort im 8. Jh. nach Pavia überführt wurde. Er bekehrte sich unter dem Einfluss der Predigten des hl. Ambrosius zum Christentum - zur grossen Freude der hl. Monika, seiner Mutter, welche Gott inständig unter Tränen um diese Gnade bat. Augustinus hinterliess zahlreiche theologische Schriften. Mittagessen, anschl. Heimfahrt über Mailand und durch das Tessin.


Informationen zu den Reisezielen

Como / I

Die Legende berichtet, die hl. Faustina und Liberata waren die beiden Töchter eines Adligen aus der Nähe von Piacenza. Sie verließen heimlich das elterliche Haus und legten vor Bischof Agrippinus in Como die Ordensgelübde ab. Der Vater war zunächst erzürnt über die Entscheidung seiner Töchter, akzeptierte sie jedoch nach einer Weile und stattete Faustina und Liberata mit einem ansehnlichen Vermögen aus. Davon gründeten die beiden Schwestern in Como ein kleines Oratorium, aus dem sich bald ein blühendes Kloster entwickelte. Faustina und Liberata starben innerhalb weniger Tage im Jahr 580. Ihre Reliquien werden seit ihrer Erhebung im Jahre 1317 im Hochaltar des Domes von Como aufbewahrt.

Lucca / I

Vom römischen Lucca sind noch die Ruinen des im 2. Jh. n. Chr. erbauten Amphitheaters und Überreste der Stadtmauern erhalten. Im Mittelalter erlebte Lucca eine außergewöhnliche Blütezeit, der Wohlstand der Stadt beruhte auf der Seidenfabrikation, dem Handel und dem Geldgeschäft, Lucca war eines der ersten Bankzentren. Von Pisa wurde der röm. Kirchenbaustil übernommen, jedoch mit lokaltypischem Stil, reicherer Ausschmückung und Ornamentierung gebaut: der Dom (hl. Martin) die Kirche S. Frediano, S. Michele usw. Auf der grossen Piazza Napoleone steht das Denkmal der Maria Luisa von Bourbon-Parma, sie erhielt 1805 von ihrem Bruder Napoleon die Stadt als Herzogtum geschenkt. Die hl. Gemma GALGANI wurde am 12.3. 1878 in Camigliano bei Lucca (Mittelitalien) geboren und starb am 11.4. 1903 in Lucca. Schon in jungen Jahren erlebte Gemma mit, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. "Christus lebt in mir", kommentierte sie ihre Schmerzen. Sie starb am Karsamstag 1903. Ihr Fest ist der 14. Mai. Sie wird dargestellt als Jungfrau mit dem Herz-Kreuz-Symbol auf der Brust. Ihr Grab ist in der Kirche des dortigen Passionistinnenklosters.

Pavia / I

Beschreibung folgt

Caravaggio / I

Die Kirche „Unsere Liebe Frau vom Brunnen“ in Caravaggio wurde errichtet, um an die Erscheinung der Heiligen Jungfrau zu erinnern, die sich einer einfachen Bäuerin, Giovannetta de Vacchi offenbart hatte, als sie betrübt und trostlos, bei Sonnenuntergang auf dem Feld Mazzolengo, wo sie Gras mähte, die Muttergottes um Hilfe anflehte. Dies geschah am 26. Mai 1432. (Diese Begebenheit finden wir ebenfalls an der Kirchenfassade des Kapuzinerhospiz von Müstair). Zum Zeichen der Hilfe und des Trostes, den Maria der Giovanetta gewährte, entsprang an diesem Ort eine Quelle. Zum Dank für dieses und andere zahlreiche Wunder, beteiligten sich die Gläubigen am Bau der heutigen Wallfartskirche.