Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

England - Irland - Schottland

12 Tage

8. - 19. Juli 2018

Reiseroute

Verdun - Amiens - Canterbury - London - Birmingham - Dublin - Knock - Lough Derg - Armagh - Belfast - Edinburgh

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Theodor Zimmermann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'890.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 350.00

Zuschlag Einzelkabine (Fähre): CHF 55.00

inkl. Halbpension (zusätzlich 2 x Lunch, 3 Mittagessen)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung


Details / Programm

Sonntag, 8. Juli

Fahrt über Basel ins Elsass, Mittagslunch aus dem Car, über Strassburg und Metz nach Verdun. Besuch und hl. Messe beim Kriegsdenkmal 1914-1918, 100 Jahre seit dem 1. Weltkrieg. Weiterfahrt über Reims in die Normandie nach Amiens. Hotelbezug und Nachtessen.

Montag, 9. Juli

Vor Amiens Stadttor teilte der hl. Martin v. Tours im Winter 338/339 seinen Soldatenmantel mit einem Bettler. Besuch von „Notre Dame“, der grössten Kathedrale Frankreichs, wo ein/das Haupt Johannes des Täufers auf einem Teller-Reliquiar verwahrt wird. Nach der Legende brachte ein Domherr aus Picquigny Wallon de Sarton 1204 das Haupt aus dem 4. Kreuzzug von Konstantinopel mit und übergab es Bischof Richard de Gerberoy von Amiens. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Einschiffen im nahen Calais, interessante Fährenüberfahrt nach Dover. Kurze Fahrt nach Canterbury. Möglichkeit zum Besuch der berühmten Kathedrale, in welcher der hl. Thomas Becket das Martyrium erlitt. Hotelübernachtung.

Dienstag, 10. Juli

Weiterfahrt in die Hauptstadt London. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir über die Tower-Bridge, vorbei an der Westminster-Abbey, Big Ben, St. Pauls Cathedral, Buckingham-Palast, Parlament, Piccadilly-Circus, Hyde-Park. Mittagessen fakultativ. Je nach Zeit evtl. Besuch der Westminster-Abbey. Im Tower of London wurden u.a. der hl. John Fischer und der hl. Thomas Morus durch König Heinrich VIII. unschuldig gefangen gehalten und enthauptet. Hl. Messe in der Westminster Cathedral, der kath. Hauptkirche Londons. Gegen Abend Weiterfahrt zum Übernachtungsort nach Birmingham.

Mittwoch, 11. Juli

Hl. Messe im Philipp Neri Oratorium, wo der sel. John Henry Kardinal Newman seine letzte Ruhestätte fand. Weiterfahrt zum Hafenstädtchen Holyhead. Mittagessen fakultativ. Nach ca. 3-stündiger Fährenüberfahrt erreichen wir die hochinteressante irische Hauptstadt Dublin, Hotelübernachtung.

Donnerstag, 12. Juli

Stadtrundfahrt und Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Besuch der heute anglikanischen St. Patrick’s Cathedral. Hier hat der hl. Patrick zum christlichen Glauben Bekehrte getauft. 450 wurde schon die erste Kirche gebaut. In der Trinity College-Bibliothek wird das weltberühmte, aus dem 6. Jh. Stammende Mönchsmanuskript Book of Kells ausgestellt, es gilt als eine der schönsten bebilderten Handschriften der Welt. Wir durchqueren westwärts die grüne Insel und erreichen abends Knock, den bedeutendsten Marienwallfahrtsort der englischsprachigen Welt. Hotelübernachtung.

Freitag, 13. Juli

Besuch mit Hl. Messe und Führung am Gnadenort, den auch der hl. Papst Joh. Paul II. am 30. Sept. 1979 besuchte und der Basilika eine goldene Rose schenkte. Nachmittags Hotelbezug an der einzigartigen Donegal Bucht.

Samstag, 14. Juli

Fahrt zum Lough Derg, mit seiner weltbekannten, felsigen Insel. Im Jahre 441 hat hier der hl. Patrick nach der Legende 40 Tage lang gebetet und gefastet. Auch heute fasten die Gläubigen drei Tage und Nächte bei Tee und Toast und halten in der historischen Inselkirche Nachtwache. Führung, Schiffrundfahrt. Nachmittags Fahrt in die nordirische Stadt Armagh. Der hl. Patrick ernannte um 445 die ebenfalls auf 7 Hügeln liegende Stadt zum „irischen Rom“ und errichtete eine Kirche. Heute steht an deren Stelle die anglikanische St. Patrick´s Kathedrale mit einem Hochkreuz und birgt das Grab von König Brian Boru, der die Wikinger besiegte. Auf dem Nachbarhügel befindet sich die kath. Bischofskirche, hl. Messe. Weiterfahrt nach Belfast, Hotelbezug für 2 Nächte.

Sonntag, 15. Juli

Stadtrundfahrt durch Belfast. Wir sehen die prächtige City Hall, das Grand Opera House, die Queen‘s University, das Parlamentsgebäude Stormont, sowie das ehem. Schiffswerft-Gelände der „White Star Line“ (Harland & Wolff), wo die „Titanic“ gebaut wurde. Mittagessen im ältesten Pup Nordirlands. Nachmittags Besuch des Saint Patrick Centre in Downpatrick, wo sich die älteste Kirche Irlands (Saul-Kirche) befindet und das Grab des hl. Patrick vermutet wird.

Montag, 16. Juli

Wir überqueren mit der Schnellfähre den Nordkanal zu Schottland (Mittagessen fakultativ) und fahren an der Westküste durch eine Region von aussergewöhnlicher Schönheit; durch die „Bonny Banks“, Zwischenhalt am zauberhaften Loch Lomond See. Weiterfahrt nach Edinburgh, Hotelbezug für 2 Nächte.

Dienstag, 17. Juli

Fahrt in die schottischen High-Lands zur Pluscarden Abbey, die nördlichste Benediktinerabtei Europas. Nach jahrhundertelanger Unterbrechung des Mönchslebens begannen Benediktiner 1948 mit dem Wiederaufbau. Das „ora et labora“ in Pluscarden wird wieder gelebt. Mittagessen fakultativ. Nachmittags durchfahren wir das Spey Valley, Zentrum der schottischen Whiskyproduktion, Besuch und Degustation in einer Whiskydestillerie. Rückfahrt nach Edinburgh.

Mittwoch, 18. Juli

Panorama-Stadtrundfahrt durch das „Athen des Nordens“, die Hauptstadt und der kulturelle Mittelpunkt Schottlands. Das gewaltige Edinburgh Castle, das über der Stadt auf einem Felsen thront und der imposante Palace of Holyrood, die schottische Residenz der britischen Königsfamilie, sowie die St. Gilles Kathedrale und die historische Stadtkirche gehören zu den bedeutendsten historischen Schauplätzen des Landes. Mittagessen fakultativ. Wir überqueren die Thumberland-Grenzberge sowie den „Hadrians-Wall“ und erreichen Newcastle. Einschiffung in die moderne Schnellfähre, nächtliche Überfahrt nach Amsterdam.

Donnerstag, 19. Juli

Frühstück an Bord. Ankunft in Amsterdam ca. 09.45 Uhr, direkte Heimreise über Luxemburg, Metz (Mittagslunch aus dem Car), Strassburg und Basel.

Frühzeitige Anmeldung von Vorteil !


Informationen zu den Reisezielen

Knock / IRL

Knock ist der grösste Marien-Wallfahrtsort Irlands, jedes Jahr pilgern Hunderttausende hierher. Die Muttergottes von Knock ist die „Königin von Irland“ und die Verbündete der Leidenden, das Heiligtum ein Ort der Eucharistie und Versöhnung. Am Donnerstag, den 21. Aug. 1879, an einem stark regnerischen Abend, erschien einer Gruppe von 22 Personen ausserhalb der Pfarrkirche von Klopfen (Knock) die hl. Jungfrau Maria, der hl. Josef und der hl. Apostel Johannes (Evangelist) mit einem Lamm. Die Erscheinung dauerte ca. 2 Std. lang, während der Erscheinung beteten die Seher ununterbrochen den Rosenkranz, dabei wurden sie nicht vom Regen durchnässt, sondern blieben vollkommen trocken. In der grossen Wallfahrtsanlage befinden sich eine Skulptur der Erscheinungsgruppe, die ein italienischer Künstler aus Carraramarmor fertigte, Kreuzwege, eine Beichtkapelle, ein Wallfahrtsmuseum und Pilgerunterkünfte. Zur Jahrhundertfeier 1979 besuchte Papst Johannes Paul II. Knock und erhob die Wallfahrtskirche zur Basilika und übergab die „Goldene Rose“.

London / GB

Schon in vorrömischer Zeit befand sich auf dem Gebiet des heutigen Londons eine keltische Siedlung. Im 1. Jh. n. Chr. setzten sich die Römer am Nordufer der Themse fest und schlugen an der Stelle der heutigen London Bridge eine Brücke, die viele Jahrhunderte lang den einzigen Flußübergang bildete. Am Ostrand der von einer Stadtmauer umgebenen Stadt, der jetzigen City, erbauten die Normannen gegen Ende des 11. Jh. die Festung „The Tower“, die bis ins 16. Jh. (neben dem Westminsterpalast) die Residenz der englischen Könige war. Dann verlegte Heinrich VIII. sie in den Whitehallpalast und der Tower wurde zum gefürchteten Staatsgefängnis. 1666 zerstörte das „Große Feuer“ fast die ganze City. Sir Christopher Wren, der Erbauer der Paulskathedrale, versuchte vergeblich, seinen nach modernen Gesichtspunkten ausgerichteten Neubauplan in die Tat umzusetzen: Die neuen Bauten entstanden entlang den mittelalterlichen, unregelmäßig verlaufenden Straßen. So ist noch heute der Stadtplan der City so unübersichtlich, wie er es im Mittelalter war. Seit dem 16. Jh. wuchs London immer weiter über die alten Stadtmauern hinaus, besonders in westlicher Richtung, und die City ist heute fast ausschließlich den großen Banken und Geschäftsgebäuden vorbehalten. Als königliche Residenz diente im Mittelalter neben dem Tower der (bis auf die Westminster Hall verschwundene) Westminsterpalast, dann der Whitehall Palace und von 1698 bis 1837 der St. James's Palace. Seitdem residieren die britischen Souveräne im Buckinghampalast. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei an der Tower-Bridge, der Westminster-Abbey, Big Ben, Buckingham-Palast, Parlament, Piccadilly-Circus, Hyde-Park. Unser Besuch gilt vor allem dem Tower of London, wo der hl. Thomas More durch König Heinrich VIII. unschuldig gefangen gehalten und hingerichtet wurde. Hl. Messe in der Westminster Cathedral, der kath. Hauptkirche Londons.

Birmingham / UK

Der sel. John Henry Kard. Newman lebte im 18. - 19. Jh. in England und konvertierte zur katholischen Kirche. Er studierte und lehrte in Oxford und wurde ein berühmter Schriftsteller und darf als einer der größten Theologen des 19. Jh. angesehen werden. Trotz seiner gesellschaftlichen Stellung und seinem teilweise hohen intellektuellen Anspruch in Glaubensfragen, blieb er ein einfacher Mann, dem es nur darum ging, Gott zu verehren und nur für ihn zu leben. Seine tiefe Spiritualität ist bis heute beispielhaft und kann uns in einer ähnlich orientierungslosen Zeit, wie sie schon im 19. Jh. vorherrschte, Wegleitung und Vorbild sein. Über 70 Bände seiner Schriften wurden publiziert. Sel. John Henry Kard. Newman: "Das Wesen des Glaubens besteht darin, über uns hinaus zu schauen. Wenn wir geduldig sind, wird Gott für uns arbeiten. Er arbeitet für diejenigen, die nicht für sich selbst arbeiten. Wer das Reich Gottes in seinem eigenen Herzen aufzurichten sucht, fördert es in der Welt. Zweifel können quälen, aber nicht schaden, ausser wir geben ihnen nach. Die Wahrheit wird nur zur Geltung gebracht werden durch das Opfer derer, die für sie eintreten."