Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Grosse Frankreich Pilgerfahrt: LOURDES - Lisieux - Mont Saint Michel - Chartres - Saint Laurent s. Sèvre (hl. Ludwig Maria v. Montfort)

8 Tage

18. - 25. August 2018

Reiseroute

Chartres - Lisieux - Mont Saint Michel - Pontchâteau (Calvaire) - St. Laurent s. Sèvre - Lourdes - Lyon (Fourvière)

Geistliche Leitung / Begleitung: Pater Herman-Josef Hubka

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 985.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 265.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung


Details / Programm

Samstag, 18. Aug.

Fahrt über Basel, dem franz. Jura entlang, ins Burgund. Mittagslunch aus dem Car. Nachmittags gelangen wir nach Chartres. Führung in der berühmten Kathedrale mit dem sog. „harmonischen Labyrinth“ und den einzigartigen und originalen blauen Fenstern. Hotelbezug, Nachtessen, individ. Altstadtspaziergang.

Sonntag, 19. Aug.

Fahrt in die Normandie nach Lisieux, Besuch der wunderschönen Basilika Sainte-Thérèse mit Reliquien der hl. Eltern Louis und Zélie Martin. Aufenthalt mit hl. Messe, Besichtigung des Elternhauses „Les Buissonnets“, wo Therese elf Jahre lang lebte. Besuch des Karmelitinnenklosters mit dem Schrein der hl. Theresia v. Kinde Jesu (Kirchenlehrerin). Am Nachmittag Weiterfahrt über Caen in die Bretagne. Wir erblicken den Mont Saint Michel, ein “Wunder des Abendlandes”. Hotelübernachtung.

Montag, 20. Aug.

Kurze Fahrt auf die Klosterinsel Mont Saint Michel. Aufenthalt, Mittagessen fakultativ. Wir verlassen die Region des Calvados, über Nantes erblicken wir den Atlantik und besuchen den berühmten Calvaire von Pontchâteau, ein Lebenswerk des hl. Ludwig. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die letzte Wirkungs- und Ruhestätte des hl. Ludwig Maria Grignon v. Montfort, St-Laurent-sur-Sèvre. Hotelübernachtung.

Dienstag, 21. Aug

Aufenthalt mit hl. Messe, Besuch in der Kirche mit den kostabren Sarkophag des hl. Ludwig Maria und dem seiner grossen Helferin der sel. Marie Louise Trichet, wo auch der hl. Papst Joh. Paul II. gebetet hat. Anschl. Weiterfahrt über Bordeaux in die Gascogne (Mittagessen fakultativ). Nachmittags Ankunft in Lourdes, Hotelbezug für 3 Nächte. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Mittwoch, 22. bis Donnerstag, 23. Aug.

Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen, Gebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben. Aufenthalt bei der Grotte, Benutzung des Wassers der Heilquelle.

Freitag, 24. Aug.

Nach dem frühen Mittagessen Fahrt über Toulouse, Carcassonne, Béziers und Avignon ins Rhônetal. Hotelbezug und Nachtessen.

Samstag, 25. Aug.

Wir erreichen Fourvière, den schönsten Aussichtspunkt über die Stadt Lyon, Besuch der Basilika Notre Dame. Bei der nahen röm. Arena erlitten um 177 Bischof Pothinus und seine ersten Glaubenszeugen das Martyrium. Nachmittags kehren wir mit unvergesslichen Eindrücken über Genf nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Lisieux / F

Der zweitgrösste Wallfahrtsort Frankreichs liegt westl. von Paris in der Normandie. Es ist die Wirkungsstätte der hl. Theresia von Lisieux (1873-1897), die vom Heiligen Vater zur Kirchenlehrerin erhoben wurde. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kirche des Karmels aufgebahrt, in dem sie bis zu ihrem Tode, 9 Jahre lang weilte. Gebrauchsgegenstände und einige sehr schöne Handarbeiten der hl. Theresia sind in einem kleinen Museum ausgestellt. Dort ist auch der unversehrte Palmzweig, der in ihrem Sarg gefunden wurde, zu sehen. Wir besuchen die wunderschöne Basilika Sainte-Thérèse, das Elternhaus „Les Buissonnets“, wo die Theresia 11 Jahre lang lebte.

Mont Saint Michel / F

Der Klosterberg Mont-Saint-Michel, das "Wunder des Abendlandes" erdentrückt zwischen Wasser und Himmel schwebend, Jahrhunderte lang nur bei Ebbe vom Festland zu erreichen, 900 m Umfang, 78 m hoch über dem Ärmelkanal an der bretonischen Grenze zur Normandie gelegen, gründet sich auf die Erscheinung des hl. Erzengels Michael. Um die Jahre 705 erschien St. Michael dem französischen Bischof Aubert von Avranches in einer Vision auf dem Felsen im Kanal; drei Mal wiederholte er seinen Besuch und befahl, auf der Granitfelsen-Insel eine Kapelle zu bauen. Dies geschah: Die kleine, kreisrunde Andachtsstätte, 706 geweiht, bot rund 100 Gläubigen Platz und lag als Höhle im Fels. Ein vorromanischer Bau vom Ende des 10. Jh. trug deshalb später den Namen Notre Dame sous terre und diente einer grösseren romanischen Kirche als Krypta. Auberts Stiftung, erst von wenigen Eremiten bewohnt, denen die unzugängliche Lage sehr willkommen war, kam 966 an die Benediktiner. Das später erbaute Klosterschloss Mont-Saint-Michel entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte zu einem blühenden Zentrum der Kultur und zur vielbesuchten Wallfahrt. An diesem Ort sind die beeindruckenden Niveauschwankungen des Meeresspiegels, mehr als ein Meter innerhalb von 24 Stunden beim Übergang von Ebbe zu Flut, sehr gut zu sehen.

Chartres / F

In Chartres sehen wir die grösste noch erhaltene gotische Kirche, mit den berühmten Glasfenstern (das "Blau" von Chartres). In der Krypta wird in einem kostbaren Reliquienschrein ein Schal der hl. Jungfrau Maria aufbewahrt.

St. Laurent sur Sèvre / F - Hl. Ludwig Maria Grignon

Herbst 1692: Ein 19-jähriger wandert auf der Straße von Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, nach Paris. Er trägt ein schönes neues Gewand und in seiner Tasche spürt er das Gewicht von 10 Goldtalern. Es ist ein weiter Weg von ca. 350 Kilometer zu bewältigen. Siehe da: Ein Armer, der elend aussieht und ihn mit flehendem Blick anschaut, kreuzt seinen Weg. Der junge Mann leert seine Tasche und gibt dem Armen seine 10 Goldtaler. „Es war Jesus selbst, dem ich meinen Schatz gegeben habe”, davon ist Ludwig-Maria, so der Name des Wanderers, überzeugt. Er beschließt mit großer Entschiedenheit, sich von allem zu entäußern, um Jesus ähnlich zu werden. Sein Reiseziel ist das Priesterseminar Saint-Sulpice in Paris. Der Bischof von Poitiers beruft ihn zum Armenseelsorger für das städtische Krankenhaus. Ludwig-Maria findet dort chaotische Zustände vor. In wenigen Monaten aufopferungsvoller Arbeit und trotz des heftigen Widerstandes einflussreicher Leute, gelingt es Ludwig-Maria, wieder geordnete Verhältnisse herzustellen. Von jetzt an gibt es täglich ein gemeinsames Essen. Bald danach begegnet er einem jungen Mädchen, Marie-Louise Trichet, sie stammt aus einer bürgerlichen Familie und will Ordensfrau werden. Ludwig-Maria nimmt sie in die kurz zuvor gebildete Gruppe armer Frauen auf. Am 2. Februar 1703 gibt er ihr eine Ordenstracht, die sie zur Zielscheibe allgemeinen Gespötts macht. Doch sie trägt sie beherzt 10 Jahre lang, bis sie Ludwig-Maria zur ersten Oberin der „Töchter der Weisheit” macht, eines Ordens, der sich nach dem Wunsch ihres Gründers der Pflege von Kranken, Armen und Kindern. Von seiner grossen Marienverehrung zeugt das weltbekannte Goldene Buch, es beinhaltet die Schriften „über die wahre Andacht zur Jungfrau Maria“.