Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Padua - Aquileia - Trient (Konzilstadt) - Grado (Insel-Kloster Madonna di Barbana) - Caravaggio

4 Tage

13. - 16. September 2018

Reiseroute

Trient - Padua - Aquileia - Grado, Insel Madonna di Barbana - Caravaggio

Geistliche Leitung / Begleitung: Prälat Dr. Markus Walser / Marian. Frauen u. Müttergemeinschaft

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 580.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 90.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung


Details / Programm

Alle Pilger herzlich willkommen!

Donnerstag, 13. Sept.

Fahrt über Mailand und Verona (Mittagslunch aus dem Car). In der Nähe des Gardasees gelangen wir im reizvollen Bergland des Etschtals nach Trient. Aufenthalt, Besuch und hl. Messe im Dom. Am späteren Nachmittag Fahrt nach Padua. Dreimalige Übernachtung direkt beim Heiligtum im Pilgerhotel.

Freitag, 14. Sept.

Tagesausflug zur Adriaküste im Friaul. Unser Ziel ist Aquileia, ältestes und grösstes geistliches Patriarchat Norditaliens. Die Hafenanlagen, das Forum, die Gräber und die Reste frühchristlicher Kunstschätze sind Zeugen seiner Blütezeit bis ins 5. Jh. (Zerstörung durch Attila 452). Führung durch die hl. Stätten des Frühchristentums. Das erste Gebäude des christlichen Gottesdienstes in Aquileia wurde 313 n. Chr. von Bischof Theodor erbaut. Der Bau der romanischen Basilika geht zum Teil bis ins 4. Jh. zurück (Baptisterium, Portikus „Chiesa dei Pagani“). Die grossartigen Mosaik-Fussböden sind die schönsten und grössten des Frühchristentums im Abendland. Nachmittags kurze Schifffahrt zur herrlichen Insel Madonna di Barbana in Grado, mit dem Franziskaner-Kloster und der Marienkirche.

Samstag, 15. Sept.

Hl. Messe in der Antoniusbasilika in Padua. Individueller Aufenthalt beim Prato della Valle, Besuch der Kirche Santa Giustina, wo Reliquien der hl. Märtyrerin Justina (Stadtpatronin Paduas) und des hl. Lukas, Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte, aufbewahrt werden. Besuch des Kapuzinerkloster, wo der hl. Beichtvater Leopold Mandic segensreich wirkte. Individ. Spaziergang in die Altstadt, zum Rathausplatz mit der ältesten, schon 1222 gegründeten Universität, wo u.a. auch der berühmte Galileo Galilei unterrichtete.

Der hl. Leopold Mandic zu den Beichtenden: «Bleibe ruhig, lege alles auf meine Schultern, ich kümmere mich darum» und er begann zu beten, tage- und nächtelang.

Sonntag, 16. Sept.

Fahrt in die Nähe von Bergamo, Besuch von Caravaggio, Pilgerort „Unserer lb. Frau vom Brunnen“. Die Grotte mit dem Muttergottesbild befindet sich unter dem Hauptaltar, die unterirdische Quelle fliesst seit 1432. Tausende Pilger besuchen jährlich „dieses Lourdes“ der Lombardei und waschen sich am grossen Brunnen vor der Kirche. Hl. Messe, Mittagessen und Heimfahrt über Mailand in unsere Heimat.


Informationen zu den Reisezielen

Padua / I

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Trento / I (Trient)

Mit 117.417 Einwohnern ist Trient, umrahmt von einer beeindruckenden Bergwelt, die drittgrößte Stadt der Alpen. An ihrer Universität, die besonders auch für ihre Forschung bekannt ist, studieren ca. 16‘000 Studenten. Vom 13. Jh. bis 1803 waren kirchliche und weltliche Herrschaft in Trento eins. Im Schloss Buonconsiglio war der Sitz der fürstlichen Bischöfe, die über die Stadt regierten, eines der grössten befestigten Stadtschlösser des Alpenraums. Es beherbergt den um das Jahr 1400 entstandenen „Freskenzyklus der Monate“, eines der bedeutendsten gotischen Kunstwerke Europas. Der dem hl. Vigilius gewidmete Dom wurde bereits im 13. Jh. in Auftrag gegeben, wo auch das tridentinische Konzil (1545 bis 1563) stattfand. Es war das bedeutendste historischen Ereignis der Stadt, welches die Gegenreformation einleitete.

Caravaggio / I

Die Kirche „Unsere Liebe Frau vom Brunnen“ in Caravaggio wurde errichtet, um an die Erscheinung der Heiligen Jungfrau zu erinnern, die sich einer einfachen Bäuerin, Giovannetta de Vacchi offenbart hatte, als sie betrübt und trostlos, bei Sonnenuntergang auf dem Feld Mazzolengo, wo sie Gras mähte, die Muttergottes um Hilfe anflehte. Dies geschah am 26. Mai 1432. (Diese Begebenheit finden wir ebenfalls an der Kirchenfassade des Kapuzinerhospiz von Müstair). Zum Zeichen der Hilfe und des Trostes, den Maria der Giovanetta gewährte, entsprang an diesem Ort eine Quelle. Zum Dank für dieses und andere zahlreiche Wunder, beteiligten sich die Gläubigen am Bau der heutigen Wallfartskirche.