Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Jubiläumswallfahrt Pater Pio (100 J. Stigmata und 50. Todesjahr): San Giov. Rotondo - Pietrelcina - Assisi - Lanciano - Loreto

7 Tage

24. - 30. September 2018

Reiseroute

Assisi - Pietrelcina - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Monte Sant'Angelo - Lanciano - Loreto

Geistliche Leitung / Begleitung: Regens Martin Rohrer

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 890.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 200.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung


Details / Programm

Montag, 24. Sept.

Morgens frühzeitige Fahrt durch den Gotthard ins Tessin, hl. Messe (Mittagslunch aus dem Car). Über Mailand gelangen wir in die Po-Ebene. Herrliche Fahrt über den Apennin und über Florenz, an Weinbergen und den malerischen Hügeln von Chianti vorbei. Abends Ankunft bei Porziunkula in Assisi Basso, Santa Maria degli Angeli. Hotelbezug.

Dienstag, 25. Sept.

Aufenthalt im alten Städtchen Assisi, das mit seinen schönen Steinhäusern und Gässchen zum Verweilen einlädt. Besuch der Basiliken Santa Chiara und San Francesco (Grabeskrypta), Elternhauskapelle, Taufkirche usw. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt Richtung Süden. Am Nachmittag erreichen wir Pietrelcina, das Geburtsstädtchen des hl. P. Pio, Besuch der Ulmen-Kapelle, wo der Heilige die ersten unsichtbaren Wundmale erhielt. Hotelbezug und Nachtessen.

Mittwoch, 26. Sept.

Besuch des Geburtshauses und der Taufkirche. Nach der hl. Messe Weiterfahrt über den neapolitanischen Apennin. Mittags gelangen wir in das Gargano-Massiv, nach San Giovanni Rotondo. Bezug des Pilgerhotels für 3 Nächte. Mittagessen. Besuch des Kapuzinerklosters mit der Sterbezelle des hl. P. Pio, Museums-Rundgang.

Donnerstag, 27. Sept.

Aufenthalt am Gnadenort, Einkehrtag und Begegnung mit Zeitzeugen. Besuch der Kirche San Pio, in deren Krypta die Reliquien des hl. Pio ruhen. Die Krypta ist mit eindrucksvollen Mosaikbildern ausgeschmückt, hier wird der Heilige als mächtiger Fürbitter verehrt und angerufen.

Freitag, 28. Sept.

Kreuzweg-Andacht, Besuch im Spital-Museum, Aufenthalt. Am Nachmittag fakultativer Ausflug nach Monte Sant’Angelo zur imposanten Felsenhöhle des hl. Erzengels Michael.

Samstag, 29. Sept.

Rückfahrt dem adriatischen Meer entlang. In einem Seitental der Abruzzen besuchen wir im Städtchen Lanciano die Kirche mit dem Miracolo Eucaristico, dem Hl. Eucharistiewunder aus dem 7. Jh. Nachmittags Ankunft in Loreto. Besuch der Basilika mit dem Haus der Hl. Familie. Nachtessen und Übernachtung.

Sonntag, 30. Sept.

Nach der Frühmesse Antritt der Heimreise über Rimini (Mittagessen fakultativ), Bologna und Mailand in die Schweiz zurück.


Informationen zu den Reisezielen

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Mit 15 J. trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er im September 1910 unsichtbar stigmatisiert. Acht Jahre später wurden ihm die Wundmale des Herrn am 20. September 1918, drei Tage nach dem Fest der Stigmen des hl. Franz von Assisi, seines Ordensvaters, in San Giovanni Rotondo sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein grossartiges Werk “Casa Sollievo della Sofferenza“ (Haus zur Linderung der Leiden). Es entstanden Gebetsgruppen, die sich bald in ganz Italien und von da in vielen Ländern der Welt verbreiteten. 50 Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe seines Gebetes. Pater Pio starb am 23. September 1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Das Lebenszeugnis des hl. P. Pio berührt bis heute viele Menschen, es ermuntert zu einer tieferen Christusnachfolge.

Monte Sant'Angelo / I

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."

Assisi / I

Das alte Städtchen Assisi lädt uns mit seinen schönen Steinhäusern und Gässchen zum Verweilen ein. Möglichkeit zum Besuch des kleinen Klosters S. Damiano, wo der hl. Franziskus den Ruf des Herrn vom Kreuz vernahm und später, während seiner kranken Tage den Sonnengesang schrieb. Besuch der Kirche St. Chiara und der Basilika San Francesco mit dem Grab der Heiligen. Ausserhalb der alten Stadt Assisi, auf der Ebene, steht die Basilika S. Maria degli Angeli mit der Portiunkulakapelle. Die Stelle der Kapelle war der "kleine Fleck", der dem hl. Franziskus für seine "Brüder" vom damaligen Ortsbischof geschenkt wurde. Franziskus stellte die uralte Kapelle wieder her. Hier gründete er den Orden der Minderbrüder, und hier erhielt er in einer Vision vom Herrn selbst den Portiunkula-Ablass, den alle Gläubigen gewinnen können.

Lanciano / I

Besuch der Kirche mit dem Miracolo Eucaristico, dem Hl. Eucharistiewunder aus dem 7. Jh. Nach den wissenschaftlichen Untersuchungen besteht die zu Fleisch gewordene Hostie aus einem Herzmuskel, und der zu Blut gewordene Wein im Kelch ist mit der festgestellten Blutgruppe auf dem Leichentuch in Turin identisch.

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.