Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Schweizer Wallfahrt Lourdes - Nevers (hl. Bernadette) - Poligny (Ste Colette) - Rocamadour - Paray le Monial (Herz Jesu)

8 Tage

11. - 18. Mai 2019

Reiseroute

Provence - Lourdes - Rocamadour - Nevers - Paray le Monial - Poligny (Ste Colette)

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Erwin Keller

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 995.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 240.00

Leistungen (Details sh. Reisebeschreibung)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise



Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Nevers / F

Am 7. Juli 1866 kam die hl. Bernadette Soubirous im Mutterhaus der Schwestern von der Nächstenliebe in Nevers auf dem Hügel St. Gildard an. Bernadette wurde am 29. Juli 1866 unter dem Namen Schwester Marie-Bernard eingekleidet. Schwer krank, machte sie am 25. Oktober 1866 die Profess und legte am 22. September 1878 ihre ewigen Gelübde ab. Hier lebte die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang, bis sie am 16. April 1879 an Knochentuberkulose starb. Sie wurde in der St. Josephs-Kapelle im Klostergarten begraben. Im Jahre 1909 wurde ihr Körper zum erstenmal exhumiert und intakt befunden. Heute, über 120 Jahre nach ihrem Tod, ruht sie unversehrt in einem Glasschrein. In einem kleinen Museum ist ihr Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Rundgang im Klosterpark, wo die grosse Heilige auch ihre Gartenarbeiten verrichtete. (Buch: "Die über alles schöne Frau" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0752-6).

Rocamadour / F

Das beeindruckende ehemalige Benediktinerkloster entstand schon um ca. 1160. Zu jener Zeit kamen viele Jakobspilger nach Rocamadour, um vor dem unversehrten Leib des hl. Amadour zu beten, der hier als Einsiedler im achten Jahrhundert lebte. Von hier zogen sie mit dem "Sportelle", dem Pilgerabzeichen von Rocamadour weiter nach Santiago de Compostela (Nordspanien), zum Grab des hl. Apostels Jakobus. Deshalb gehört Rocamadour bis heute zum Jakobspilgerweg. In der Kloster-Kapelle wird seit 1479 die schwarze Muttergottes von Rocamadour als Notre Dame de France und Schutzherrin der Seeleute verehrt.

Paray le Monial / F

Besuch der Kirche des Klosters der Heimsuchung. Hier befindet sich die Erscheinungskapelle, in der die demütige Botin der Liebe des Herzens Jesu ruht, die hl. Margaretha Maria Alacoque (1647-1690). Der Dreissigjährige Krieg ging eben zu Ende, als Margaretha als Tochter eines königlichen Richters im burgundischen Dörfchen Lauthecour geboren wurde. Einer schweren Lähmung wegen, war das Kind vier Jahre lang hilflos auf dem Krankenlager, und alle ärztliche Kunst versagte. Da wandte man sich an die Helferin der Kranken und gelobte ihr, Margaretha dem Dienste Gottes zu weihen, wenn sie die Gesundheit wiedererlangte. Die Gottesmutter nahm das Gelübde an, die Lähmung wich. 1671 schritt Margaretha Maria Alacoque über die Schwelle des Klosters der Heimsuchung zu Paray-le-Monial. Hier empfing sie von Jesus die Anleitung zu einem vollkommenen Leben der Busse und Entsagung. Zum Dank für ihre Treue zeigte ihr Jesus in einer Vision sein Herz selbst, „leuchtender als die Sonne und durchsichtig wie ein Kristall, mit deutlich sichtbarer Wunde, von einer Dornenkrone umrankt und darüber ein Kreuz“. Die letzte „grosse Verheissung“ von Jesus war: Ich verspreche dir in der übergrossen Barmherzigkeit meines Herzens, dass meine allmächtige Liebe allen jenen, die neun Monate nacheinander am ersten Freitag kommunizieren, die Gnade eines bussfertigen Endes gewährt wird, dass sie nicht in meiner Ungnade und ohne die Sakramente zu empfangen sterben werden, und dass mein Herz in dieser Stunde ihre sichere Zufluchtstätte sein wird.

Poligny / F (Ste Colette)

Colette - Heilige aus Frankreich, die in Vevey Spuren hinterliess... Colette kam am 13. Januar 1381 in Corbie (Frankreich) zur Welt. Nach dem Tod ihrer Eltern lebte sie zuerst in einem Benediktinerinnen-Kloster, dann entschied sie sich, als Einsiedlerin nach der Regel des Dritten Ordens der Franziskaner zu leben. Nach vier Jahren Zurückgezogenheit in Gebet und Meditation erkannte sie, dass Gott etwas anderes von ihr wollte und trat in den Orden der Klarissen ein. In Einheit mit dem Papst und zusammen mit dem sel. Heinrich von Baume OFM führte sie viele Klöster zur ursprünglich strengen Regel der hl. Klara von Assisi zurück und gründete ca. zwanzig neue Gemeinschaften, die sich «Arme Klarissen oder Klarissen-Colettinen» nannten. Mit der Gründung der Klöster in Vevey, dessen erste Äbtissin sie wurde und Orbe, beeinflusste sie auch das kirchliche Leben in der Schweiz. Es wurde erzählt, dass ein Bauer ein todgeborenes Kind zu Colette brachte, sie nahm ihren Schleier, wickelte das Kind darin ein und schickte den Bauern zum Pfarrer, um es taufen zu lassen. Auf dem Weg begann das Kind zu atmen und weinte. Colette starb am 6. März 1447 in Gent (im Kloster von ihr gegründet). Gedenktag 6. März. 1740 Selig- und 1807 Heiligsprechung. Patronin werdender Mütter, kranker Kinder und für glückliche Geburten.