Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Medjugorje - San Giov. Rotondo (hl. Pio) - Montenegro - Kotor, Bucht der Heiligen - Marieninsel Skrpjela - Herceg Novi - Loreto - Bari

9 Tage

20. - 28. Oktober 2019

Reiseroute

Loreto - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Bari - Durres - Kotor (Bucht der Heiligen) - Marieninsel Skrpjela - Herceg Novi (hl. Leopold Mandic) - Medjugorje - Monte Berico

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Richard Strassmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 995.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 190.00

Zuschlag Einzalkabine auf der Fähre: CHF 70.00

Leistungen (Details sh. Reisebeschreibung)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung



Informationen zu den Reisezielen

Medjugorje / BiH

Medjugorje heisst zwischen den Bergen. Das Dorf liegt auf einer karstigen und doch fruchtbaren Hochebene zwischen Kalksteinbergen. Die ganze Gegend hat ländlichen Charakter, und der grösste Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Der von den Gläubigen zum 1900. Todestag Jesu 1933 errichtete Kreuzweg auf den Krizevac (Kreuzberg) gehört mit dem Erscheinungsberg zum Wallfahrtsgeschehen. Die Kirche und diese Berge sind Stätten des Gebetes und der Gotteserfahrung. Medjugorje blieb von den kriegerischen Auseinandersetzungen auf wunderbare Weise verschont. Am 24. Juni 1981, dem Festtag des heiligen Johannes des Täufers, erschien in Medjugorje, auf dem Berg Podbrdo, nach Aussagen der Kinder Ivanka, Mirjana , Vicka, Ivan, Marija und Jakov die Gottesmutter, oder die „Gospa“, wie sie hier genannt wird. Während der Begegnung stellte sich die Gospa den Kindern als die „Königin des Friedens“ vor und sprach sie mit „liebe Kinder“ an. Schon bei der ersten Botschaft hob die Gospa hervor: „Zwischen Gott und Mensch soll wieder Friede herrschen. Der Friede soll unter den Menschen sein!“ Nachdem von staatlicher Seite verboten wurde, den Erscheinungsort zu besuchen, fanden die Erscheinungen an verborgenen Plätzen, auf den Feldern und in den Häusern der Seher statt. Durch häufige Wechsel waren die Seher und ihre Seelsorger vielen Zerreissproben ausgesetzt. Den anderen vier Seherkindern erscheint

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Mit 15 J. trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er im September 1910 unsichtbar stigmatisiert. Acht Jahre später wurden ihm die Wundmale des Herrn am 20. September 1918, drei Tage nach dem Fest der Stigmen des hl. Franz von Assisi, seines Ordensvaters, in San Giovanni Rotondo sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein grossartiges Werk “Casa Sollievo della Sofferenza“ (Haus zur Linderung der Leiden). Es entstanden Gebetsgruppen, die sich bald in ganz Italien und von da in vielen Ländern der Welt verbreiteten. 50 Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe seines Gebetes. Pater Pio starb am 23. September 1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Das Lebenszeugnis des hl. P. Pio berührt bis heute viele Menschen, es ermuntert zu einer tieferen Christusnachfolge.

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Bari / I

In der Krypta des wundervollen Doms befindet sich das Grab des hl. Bischof Nikolaus von Myra (Fest 6. Dez.). Die Gebeine des Heiligen wurden von Bareser Kaufleuten und Seefahrern im Jahre 1087 aus der Grabstätte von Myra gerettet, weil es in die Hände der Türken gefallen war, und nach Bari gebracht. Der Beginn des bischöflichen Wirkens des hl. Nikolaus fällt höchstwahrscheinlich in die Zeit der Herrschaft des Kaisers Diokletian (284-312). Gemäss einer geschichtlichen Quelle war der hl. Nikolaus einer der wenigen Auserwählten, die aus dem Laienstand heraus zum Bischof gewählt wurden. Während seiner Zeit als Bischof setzte Nikolaus seine Liebe für die Armen in die Praxis um. Zur Zeit einer Hungersnot (311) landeten einige alexandrinische Schiffe in der Nähe von Myra. Sie waren vollgeladen mit Korn und sollten weiterfahren zur Hauptstadt. Nikolaus bat sie, einen Teil der Ladung in Myra zu löschen um die Bevölkerung zu sättigen. Sie liessen sich überreden und willigten ein, einen Teil des Korns in Myra zu lassen. In der Hauptstadt angekommen, hatten sie wieder gleichviel Korn wie vorher, sodass sie das Wunder zu loben begannen. Und die Myreser hatten genug Korn für zwei Jahre.

Marieninsel Skrpjela / MNE

Auf der „Marieninsel Skrpjela“ wurde 1452 zu Ehren der hl. Maria vom Felsen eine erste Kirche errichtet. Es handelt sich um eine künstliche Insel, die durch ein Bollwerk von Felsen und durch alte gesunkene Schiffe, die mit Steinen beladen waren, nach und nach entstanden ist. Die Tradition des Felsenwerfens ist auch in heutiger Zeit noch lebendig, um somit eine Vergrößerung der Inselfläche zu gewinnen. Nach einer Überlieferung erschien die Gottesmutter in Seenot geratenen Fischern auf dem Felsenriff. Am Festtag der Erscheinung (22. Juli), und am Jahrestag (28. Aug.) des grossen Sieges der Perastaner gegen die Türken 1654 - auf die Fürsprache der Gottesmutter hin - wird an diesem Tag das Gnadenbild feierlich mit Schiffsprozessionen zum Festland gebracht. In der Kirche gibt es über 2000 Votivtafeln (Gebets-Erhörungen), die zu den grössten Sammlungen der ganzen Welt zählt. An der Bucht von Kotor ist ein Strand mit ruhigem Wasser, denn hier handelt es sich ja um einen Fjord, d.h. es gibt kaum Wellen. Wie an vielen Stränden der dalmatinischen Küste befinden sich am Strand anstelle von Sand kleine Kieselsteinchen.