Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Advent im Elsass: Colmar (Weihnachtsmarkt) - St. Odilienberg

2 Tage

30. November - 1. Dezember 2019

Reiseroute

Colmar - St. Odilienberg

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Erich Camenzind - Rothenthurm

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 250.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 35.00

Leistungen (Details sh. Reisebeschreibung)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung



Informationen zu den Reisezielen

St. Odilienberg / F

Die hl. Odilia wurde um 660 als Tochter des elsässischen Herzogs Attich blind geboren, der das Kind deshalb töten wollte. Die Herzogin aber brachte es zu Verwandten, die dem Herzog nicht bekannt waren. Diese hatten den neuen christlichen Glauben angenommen und tauften das schon herangewachsene Mädchen, worauf es geheilt wurde. Als der Vater dies erfuhr, holte er seine Herzogs-Tochter auf das Schloss zurück. Bald bekannte auch er sich zum christlichen Glauben und liess sich taufen. Um 690 gründete die Herzogstochter mit ihrem Vater auf ihrer Hohenburg bei Barr das später nach ihr benannte (Augustiner) Chorfrauenstift Odilienberg, dessen 1. Äbtissin sie wurde. Die Verehrung der Patronin der Augenleidenden und die Wallfahrt zu ihrem Grab verbreiteten sich seit dem 9. Jh. in weite Teile Europas. Hier halten Männer, auch solche die am Passionsspiel in Masevaux mitmachen, ständige Anbetung. Die Pilger waschen sich die Augen mit dem Wasser der heilkräftigen Odilienquelle auf dem Odilienberg. Viele haben schon Linderung oder Heilung erfahren.

Colmar / F

Das Antoniterkloster in Isenheim lag an der alten Römerstraße Main-Basel, die von Pilgern sowohl auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela als auch nach Rom genutzt wurde. Der Isenheimer Altar wurde vom grossen Meister Matthias Grünewald um 1515 geschaffen und war für die Kapelle des Spitals bestimmt. Die Antoniter-Mönche nahmen sich besonders der Erkrankten an. Diese wurden zu Beginn ihrer medizinischen Behandlung vor den Altar geführt, da man hoffte, von der Betrachtung des Bildes könne Heil und Gesundung ausgehen. (Auf einer im Seitenflügel dargestellten Figur erkennt man die charakteristischen Symptome der meist tödlichen Mutterkornvergiftung.)