Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Korsika: Bastia - Lavasina - Casamaccioli - Ajaccio - S. Bonifacio - Murato - San Damian in Sartene - Pisa - Savona

7 Tage

25. - 31. Mai 2015

Reiseroute

Savona - Bastia - Lavasina - Murato - Casamaccioli - Ajaccio - Porticcio - Petreto - Bonifacio - Pisa -

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Andreas Gschwind

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'050.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00

Zuschlag Einzelkabine : CHF 60.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Pfingst-Montag, 25. Mai

Fahrt durch den Gotthard ins Tessin (Mittagslunch aus dem Car). Weiterfahrt über Mailand, die Po-Ebene und den Apennin an die herrliche ligurische Küste nach Savona. Stadtrundfahrt zum Hafen, Aufenthalt. Fahrt zur wunderschön auf dem Berg gelegenen Wallfahrtskirche N. S. della Misericordia, die 1536 infolge der Erscheinung der Madonna an einen Bauern des Letimbro-Tals errichtet wurde. Am Abend Einschiffen zur nächtlichen Überfahrt nach Korsika.

Dienstag, 26. Mai

Gegen 7.00 Uhr Ankunft in Bastia, der Hauptstadt des Departement Haute Corse. Fahrt nach Lavasina, das „Lourdes“ von Korsika. Besuch der Wallfahrtskirche (17. Jh.) mit dem Gnadenbild. Nach der hl. Messe Rückfahrt nach Bastia, Besuch des Zitadellenviertels mit der Kathedrale Sainte-Marie und dem Oratoire St. Croix. Mittagessen in der Region Biguglia. Am Nachmittag Fahrt ins Nebbio nach Murato, dort besuchen wir das romanische Juwel, die Kirche San Michele, eine wunderschöne pisanische Baukunst. Weiterfahrt ins Niolu durch wildromantische korsische Landschaften nach Casamaccioli am Fusse des Mte Cintu, des höchsten Berges in Korsika. Die kleine Kirche birgt die seit Jahrhunderten verehrte Gnadenstatue „a Santa di u Niolu“, die Muttergottes des Himmels. Abends Ankunft in Albertacce. Übernachtung.

Mittwoch, 27. Mai

Nach dem Frühstück verlassen wir dieses wunderschöne Gebiet und begeben uns in den Südwesten der Insel nach Ajaccio. Früher gab es 5 Bistümer auf Korsika, heute nur noch eines; Ajaccio. Nachmittags Besuch der Kathedrale und Stadtführung. Der berühmteste Sohn der Stadt ist Napoleon Bonaparte, er wurde hier am 15. Aug. 1769 geboren. Dreimalige Übernachtung direkt am Meer in Porticcio, unweit von Ajaccio.

Donnerstag, 28. Mai

Ausflug nach Petreto Biccisano, südlich von Ajaccio. In der wunderschönen Kirche hl. Messe mit dem einheimischen Frauenchor, Mittagessen. Frühzeitige Rückfahrt nach Porticcio, Nachmittags freier Aufenthalt.

Freitag, 29. Mai

Heute begeben wir uns zum südlichsten Punkt der Insel nach Bonifacio. Zwischenhalt im Franziskanerkloster San Damian in Sartène. Hl. Messe. Weiterfahrt nach San Bonifacio. Mittagessen fakultativ. Führung. Rückfahrt nach Porticcio.

Samstag, 30. Mai

Nach dem Frühstück verlassen wir die Region um Ajaccio, durch traumhafte und wildromantische Gegenden gelangen wir über Corte zurück nach Bastia. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Überfahrt mit der Fähre nach Livorno. Abends Ankunft und Übernachtung in Pisa.

Sonntag, 31. Mai

Möglichkeit zum Besuch des Domes Santa Maria Assunta mit dem Baptisterium und des schiefen Turmes von Pisa. Nach der hl. Messe und dem frühen Mittagessen kehren wir mit unvergesslichen und einmaligen Eindücken über Mailand zu unseren Ausgangorten zurück.

Bitte um baldige Anmeldung - Plätze beschränkt


Informationen zu den Reisezielen

Korsika / F

Ein Gebirge im Meer – oder wie Poeten sagen, ihre herbe Schönheit, oder „Ile de Beauté“. Mit 8720 km2 Fläche ist Korsika gut 20% grösser als der Kanton Graubünden. Die früheste Besiedlung Korsikas geht ca. in die Zeit um 8000 vor Chr. zurück. Erste Spuren wurden in der Mittelsteinzeit in San Bonifacio gefunden. Um das Jahr 560 vor Christus landeten auf Korsika Griechen (Phokäer), die auch Marseille gründeten. Die Anfänge des Christentums liegen im dritten Jahrhundert. Die korsischen Märtyrerinnen Sainte-Julie und Saint-Restitude, beide Opfer der Diokletianischen Christenverfolgung, werden heute noch verehrt. Regelmässig wurde die Insel von Vandalen und Sarazenen heimgesucht. Die Pisanische Herrschaft beginnt im Jahr 1077 und dauert bis zur Seeschlacht von Melocia 1284 gegen Genua. Fast 500 Jahre bleiben die Genuesen die Herren von Korsika. Der korsische Unabhängigkeitskampf beginnt um 1730. Im Juli 1755 wird der Freiheitskämpfer Pasquale Paoli zum General der Nation proklamiert. Die Genuesen holten die Franzosen zu Hilfe, die die Insel übernehmen. Am 9. Mai 1769 kommt es bei Ponte Nuovo zur Schlacht gegen die Franzosen. Die Korsen unterliegen. Die Insel wird französisch und ist es bis heute.

Bastia / F

Das Oratorium mit der wunderschönen Barock-Kirche St. Croix (15. Jh.) wird bis heute von der Bruderschaft zum hl. Kreuz betreut und ist die älteste der Stadt. Die Kirche ist auf exterritorialem Gebiet der Lateranbasilika gebaut. In ihrem Besitz ist heute noch ein Stück Holz von der Pforte der Lateranbasilika. Über dem Altar wird der sogenannte „Christ noir“ verehrt. Er wurde 1428 durch zwei Sardellenfischer vor der Küste Bastias gefunden.

Casamaccioli / F

Die Legende berichtet von einem Schiffbrüchigen, der in seiner Not zur Muttergottes flehte und ihr für seine Rettung eine Statue zu stiften versprach. Die Muttergottes hatte Erbarmen mit dem Verzweifelten und der Gerettete hielt sich an sein Gelübte. Somit kam ein Franziskanerkloster an der Westküste in den Besitz einer viel bewunderten holzgeschnitzten Marienstatue. Doch vor einem der zahlreichen Raubzüge der gefürchteten Sarazenen, die stets alles zerstörten und die Klöster niederbrannten, beschloss die Bevölkerung der umliegenden Dörfer, man möge die Statue auf den Rücken eines Maultieres binden und dieses dann in die Berge jagen. In dem Dorf, wo es Halt mache, sei Maria unterzubringen. Die Idee fand allgemeinen Beifall und kurz bevor die Sarazenen landeten, sprengte ein verantwortungsbeladenes Maultier ins Landesinnere, tauchte zwei Tage später mit der unversehrten Marienstatue wieder auf – in Casamaccioli. Die auf diese Art gerettete Marienstatue wird seither in der Dorfkirche verehrt.

Pisa / I

Beschreibung folgt