Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

TURIN (Ausstellung Grabtuch Christi zum 200. Jahrjubiläums des hl. Don Bosco) - Oropa - Lu Monferrato - Mesero

3 Tage

12. - 14. Juni 2015

Reiseroute

Turin - Lu Monferrato - Oropa - Mesero

Geistliche Leitung / Begleitung: Vikar Michael Dahinden

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 390.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 65.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Freitag, 12. Juni

Fahrt durch den Gotthard, das Tessin und über Mailand (Mittags-Lunch aus dem Car), zur ehem. Königsstadt Turin. Im Dom beim ehem. Königspalast betrachten wir am Nachmittag das authentische Grabtuch Christi, ein eindrückliches Erlebnis! Besuch des Zentrums der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Er richtete in benachteiligten Stadtvierteln Schulen ein, dazu Heime und Ausbildungsstätten. Ergreiffend ist ebenfalls die „Piccola Casa della Divina Provvidenza“ mit der Grabeskirche des hl. Giuseppe Cottolengo. Hier finden kranke und behinderte Menschen, ein Zuhause und werden liebevoll gepflegt. Stadtbesichtigung und Übernachtung.

Samstag, 13. Juni

Fahrt durch die berühmten Weinberge des Asti in das kleine Städtchen Lu Monferrato. Aus diesem kleinen Ort gingen 323 Berufungen hervor, viele sind Salesianer geworden. Der hl. Don Bosco besuchte viermal in seinem Leben das Dorf Lu. Besichtigung seiner Berufungskapelle. Nach dem Mittagessen, Fahrt in Bergregion nördlich von Biella. Wir erreichen die hochgelegene berühmte Wallfahrtsstätte und Klosteranlage der Schwarzen Madonna von Oropa. Einzigartig ist auch der monumentale Waldfriedhof.

Sonntag, 14. Juni

Abreise nach dem Gottesdienst. Westlich von Mailand erreichen wir Mesero. Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla, Patronin der schwangeren Frauen. Nach dem Mittagessen Heimfahrt über Mailand und das Tessin.


Informationen zu den Reisezielen

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Turin - Grabtuch Christi

Das Grabtuch Christi bezeugt nicht nur die Qualen des Leidens Christi und seinen Tod. Die geheimnisvoll auf diesem Tuch abgedruckte Gestalt setzt ein nachfolgendes Ereignis voraus. Yves Delage nennt unter den Gründen, die ihn bewogen, das Grabtuch von Turin mit dem Tuch zu identifizieren, das Christus wirklich einhüllte, auch diesen: »Damit das Bild entstehen konnte, mußte der Leichnam wenigstens 24 Stunden und nicht länger als ein paar Tage im Grabtuch eingehüllt sein; nachher hätte der Eintritt der Verwesung das Bild und schließlich auch das Tuch zerstört.« Zusammen mit dem leeren Grab wirft das Grabtuch somit eine wichtige Frage auf, die man zufriedenstellend nur mit der Auferstehung, der »frohen Botschaft« der Evangelien, beantworten kann. Bei aufmerksamer Betrachtung sehen wir im Antlitz Christi nicht nur ein Bild des Todes, sondern auch ein Durchschimmern des Lebens. Jener, der ruhig in der Umarmung des Todes schläft, ist der Herr des Lebens am Vorabend seines Triumphes. Quellen: „Kreuzweg Jesu Christi“ im Lichte der Evangelien und des Turiner Grabtuches, Kanisius-Verlag Fribourg, ISBN Nr. 88-01-16794-6) und “Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ von Wolfgang Waldstein, Christiana - Verlag, 8260 Stein am Rhein. ISBN Nr. 3-7171-1029-2).

Botschaft von Papst Franziskus:
«Liebe Brüder und Schwestern,
mit euch trete auch ich vor das Grabtuch hin und danke dem Herrn, der uns mit den heutigen Mitteln diese Gelegenheit schenkt. Auch wenn es auf diese Weise geschieht, ist es unsererseits nicht ein bloßes Anschauen, sondern ein Verehren, es ist ein Blick des Gebets. Ich würde noch mehr sagen, es ist ein Sich-anschauen-lassen.»

Oropa / I

Die berühmte Wallfahrtsstätte, Hospiz und Klosteranlage der schwarzen Madonna von Oropa liegt auf einer Höhe von 1200 m ü. M. und zählt zu den grössten Italiens. Der hl. Eusebius hat nach der Legende das Gnadenbild im 4. Jh. hierher gebracht. Es ist eine Holzskulptur von 1,32 m Höhe, die die Madonna mit dem Kinde im Tempel und ihre Reinigung darstellt. Die Jungfrau hält den rechten Arm mit der Handfläche ausgestreckt, um darin die Münzen der Opfergaben zu bergen. (Der goldene Apfel und das Kreuz, sind spätere Weihobjekte.) Die Gesichtsfarbe und die Hände der Statue sind schwarz wie bei orientalischen Ikonen. 12 Kapellen, die das Leben der Hl. Jungfrau erzählen, stehen auf den Bergeskämmen westlich der Wallfahrtskirche. Die meteorologische Anstalt (Museum) gehört zu den ältesten Italiens.

Mesero / I

Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla (Patronin der Frauen in guter Hoffnung). Sie wurde am 4. Okt. 1922 als 10. von insgesamt 13 Kindern in Magenta geboren, wuchs in Geborgenheit einer christlichen Familie auf, aber verlor schon früh ihre Eltern. Sie war begeisterte kath. Jugendführerin. Bereits 1949 schloss sie ihr Medizinstudium ab und wurde Doktor der Medizin. 1955 heiratete sie Pietro Molla, den Fabrikdirektor der "Jaffa" mit über 3500 Beschäftigten. Die glückliche Ehe schenkte ihr einen Sohn und drei Mädchen. Während der Schwangerschaft des 4. Kindes, Gianna Emanuela, entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter. Trotz der grossen Probleme, die ihr Leben und das Leben des Kindes bedrohten, willigte Gianna nicht zur Beendigung der Schwangerschaft und zur Entfernung der Gebärmutter ein! Die Aerzte kamen der Bitte von Gianna zur risikoreichen Operation nach, um nur den Tumor zu entfernen. Sie überliess alles der Vorsehung Gottes: "Gott wird sorgen. Wie er will, so soll es geschehen!" Da bin ich, um zu sterben. Hauptsache es geht dem Kind gut, auf mich kommt es nicht an!" Am 20. April 1962 kam die kleine Gianna Emanuela gesund zur Welt, die heute, wie ihre Mutter Ärztin ist. Eine Woche nach der Entbindung starb Gianna. Am 16. Mai 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II, in Gegenwart ihres Ehemannes und all ihrer glücklichen Kinder heilig gesprochen. (Buch: "Freude der Liebe" ISBN 3-901297-10-3.) Wir wollen an diesem Ort inständig für das ungeborene Leben beten.