Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

M e d j u g o r j e Jahrestag «Königin des Friedens» - Klosterinsel Kosljun - Padua - Mostar - Castiglione

8 Tage

20. - 27. Juni 2015

Reiseroute

Padua - Trsat - Klosterinsel Kosljun - Medjugorje - Mostar - Castiglione

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Max Butz

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 825.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 160.00

inkl. HP in Medjugorje, auf der Hin- und Rückreise VP, teils mit Essen in Restaurants oder Lunch aus dem Car

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 20. Juni

Über unsere Einsteigeorte gelangen wir durch das Tessin und Mailand (Mittagslunch aus dem Car) nachmittags nach Padua. Hl. Messe in der Antoniusbasilika, Hotelbezug.

Sonntag, 21. Juni

Nach der hl. Sonntagsmesse herrliche Fahrt an Venedig vorbei, durchs Friaul, über Triest nach Rijeka. Hier bei der alten Festung Trsat befand sich 1291 der Standort des hl. Hauses von Nazareth. Besuch des Heiligtums der schwarzen Madonna, Besichtigung der Schatzkammer und einiger berühmten Fresken des Schweizer Franziskaners Serafin Schön, der hier von 1631-42 über 32 Fresken malte. Nach dem Mittagessen Fahrt an die dalmatische Küste, an zauberhaften Buchten entlang. Abends Hotelbezug für 2 Nächte direkt am Meer, Badegelegenheit.

Montag, 22. Juni

Auf der herrlichen Fahrt durch die Insel Krk, an romantischen Fischerdörfern vorbei, fühlen wir uns in frühere Zeiten zurückversetzt. Kurze Schifffahrt zur Klosterinsel Kosljun. Hl. Messe in der Klosterkirche der Franziskaner. Inselrundgang zum Friedhof und zu den Kapellen, individ. Besuch der Klosterbibliothek mit einer Sakralsammlung und dem ethnologischen und zoologischen Museum. Anschl. Rückfahrt zur Insel Krk, fakultatives Mittagessen in der Stadt Krk, die heute noch in ihren röm. Mauern besteht. Der Dom vom 5. Jh. ist dem frühchristlichen Märtyrer hl. Quirinus (Sveti Qurin) geweiht, Schutzpatron der Insel. In der Kirche ist eine kostbare sakrale Sammlung ausgestellt, deren Prunkstück die Altartafel aus dem 15. Jh. ist. Am späteren Nachmittag Rückfahrt zum Festland.

Dienstag, 23. Juni

Wir verlassen die dalmatische Küste vorbei am Rand des Dinargebirges, erreichen wir am Nachmittag Medjugorje. Bezug der Pension für 3 Nächte.

Mittwoch, 24. Juni bis Donnerstag, 25. Juni

Für zweieinhalb Tage halten wir uns in Medjugorje auf. Am 24. Juni Möglichkeit zur Teilnahme am Friedensmarsch. Am 25. Juni Feier zum 34. Jahrestag. Während dieser Tage fakultativer Ausflug nach Mostar.

Freitag, 26. Juni

Nach der hl. Messe Fahrt durch die sehr fruchtbare, sowie teils steppenähnliche Landschaft des kroatischen Hinterlandes. Mittagslunch aus dem Car. Abends Hotelübernachtung am Zuchtgehege der berühmten Lipizzaner-Pferde.

Samstag, 27. Juni

Frühzeitige Fahrt durch Venetien, Richtung Gardasee, nach Castiglione (siehe S. 35). Hl. Messe in der Kirche mit dem Haupt des hl. Aloisius von Gonzaga, anschl. Mittagessen. Beeindruckt von den unvergesslichen Erlebnissen kehren wir über Mailand und durch den Gotthard nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Medjugorje / BiH

Medjugorje heisst zwischen den Bergen. Das Dorf liegt auf einer karstigen und doch fruchtbaren Hochebene zwischen Kalksteinbergen. Die ganze Gegend hat ländlichen Charakter, und der grösste Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Der von den Gläubigen zum 1900. Todestag Jesu 1933 errichtete Kreuzweg auf den Krizevac (Kreuzberg) gehört mit dem Erscheinungsberg zum Wallfahrtsgeschehen. Die Kirche und diese Berge sind Stätten des Gebetes und der Gotteserfahrung. Medjugorje blieb von den kriegerischen Auseinandersetzungen auf wunderbare Weise verschont. Am 24. Juni 1981, dem Festtag des heiligen Johannes des Täufers, erschien in Medjugorje, auf dem Berg Podbrdo, nach Aussagen der Kinder Ivanka, Mirjana , Vicka, Ivan, Marija und Jakov die Gottesmutter, oder die „Gospa“, wie sie hier genannt wird. Während der Begegnung stellte sich die Gospa den Kindern als die „Königin des Friedens“ vor und sprach sie mit „liebe Kinder“ an. Schon bei der ersten Botschaft hob die Gospa hervor: „Zwischen Gott und Mensch soll wieder Friede herrschen. Der Friede soll unter den Menschen sein!“ Nachdem von staatlicher Seite verboten wurde, den Erscheinungsort zu besuchen, fanden die Erscheinungen an verborgenen Plätzen, auf den Feldern und in den Häusern der Seher statt. Durch häufige Wechsel waren die Seher und ihre Seelsorger vielen Zerreissproben ausgesetzt. Den anderen vier Seherkindern erscheint

Klosterinsel Kosljun / BiH

Die Franziskaner übernahmen im 15. Jh. das marode Kloster «Mostir» der Benediktiner aus dem 11. Jh. und errichteten ein neues nach den Richtlinien des hl. Bernhards von Siena, des Franziskaner Reformators. Das Heiligtum, welches Maria der unbefleckten Empfängnis geweiht ist, wurde zur Quelle des religiösen, kulturellen und nationalen Lebens auf der Insel Krk und seiner Umgebung. Bekannt ist auch ihre grosse ethnographische Sammlung von Krker Fischern und Bauern sowie Volkstrachten von der ganzen Insel Krk. Ebenfalls eine reiche zoologische Sammlung an Muscheln und einzigartigen Exemplaren von Tieren, wie z.B. ein Lamm mit nur einem Auge. Das Kloster besitzt auch eine reiche Bibliothek mit etwa 30.000 Bänden. Unter ihnen befindet sich u.a. der Atlas von Ptolomäus, gedruckt in Venedig im Jahre 1511 (eines von insgesamt drei erhaltenen Exemplaren).

Padua / I

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Castiglione / I

Der hl. Aloisius v. Gonzaga fiel schon als Kind durch seine intensive, von der Mutter mitgegebene Frömmigkeit auf. Mit zehn Jahren war er am Hofe der Medici in Brescia als Page tätig, später am Hofe von König Philipp II. von Spanien in Madrid. Starken Eindruck hinterliess ihm der hl. Karl Borromäus, Kardinal von Mailand, der ihn mit zwölf Jahren auf die erste hl. Kommunion vorbereitete und sie ihm spendete. Im Jahre 1585 verzichtete Aloisius, Luigi genannt, zugunsten seines Bruders Rudolf auf das väterliche Erbe, die Markgrafschaft Castiglione. Die Pflege Kranker lag ihm am Herzen. Er setzte sich dafür ein, dass auch Armen ein würdiges Begräbnis zuteil wurde. Seine intensive Sorge um Kranke führte ungewollt zu seinem frühen Tode. Als in Rom eine Pestepidemie wütete, infizierte sich Aloisius und starb 1591 mit 23 Jahren. Bald nach seinem Tod wurde er als Heiliger betrachtet.