Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

St. Odilienberg - Strassburg - Colmar - Freiburg i. Breisgau

3 Tage

27. - 29. September 2015

Reiseroute

Bad Säckingen - Colmar - St. Odilienberg - Strassburg - Freiburg im Breisgau

Geistliche Leitung / Begleitung: Prälat Dr. Markus Walser / MFM - alle Pilger herzlich willkommen!

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 410.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 75.00

inkl. Vollpension

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Sonntag, 27. Sept.

Über unsere Einstiegsorte gelangen wir durch das Fricktal an den Rhein, nach Bad Säckingen, hl. Sonntagsmesse im Münster des hl. Fridolin. In der rechten Chorkapelle ruhen die Gebeine des Heiligen in einem wertvollen Silberschrein. Nach dem Mittagessen Fahrt nach Colmar. Führung durch die Altstadt. Möglichkeit zum Besuch des Unterlinden-Museums, wo der berühmte Isenheimer Altar von Matthias Grünewald aufbewahrt wird. Gegen Abend Ankunft am schönen Wallfahrtsort und einmaligen Aussichtspunkt St. Odilienberg. 2 x Übernachtung im Pilgerhaus.

Montag, 28. Sept.

Am Vormittag Aufenthalt am Gnadenort, Möglichkeit für eine Wanderung durch den Wald zur tiefergelegenen Odilienquelle. Nachmittags Fahrt nach Strassburg. Altstadtführung durch das charmante Stadtviertel „Petit France“, zum Gutenbergplatz. Besuch des berühmten Strassburger Münster. Rückfahrt nach St. Odilienberg.

Dienstag, 29. Sept.

Wir überqueren den Rhein und erreichen nach kurzer Fahrt Freiburg i. Br. Spaziergang durch die malerischen Altstadtgassen. Stadtführung auf den Spuren von Erasmus von Rotterdam, Edith Stein und Reinhold Schneider, Freiburger-Münster usw. Mit herrlichen Eindrücken kehren wir über Basel nach Hause zurück.


Informationen zu den Reisezielen

St. Odilienberg / F

Die hl. Odilia wurde um 660 als Tochter des elsässischen Herzogs Attich blind geboren, der das Kind deshalb töten wollte. Die Herzogin aber brachte es zu Verwandten, die dem Herzog nicht bekannt waren. Diese hatten den neuen christlichen Glauben angenommen und tauften das schon herangewachsene Mädchen, worauf es geheilt wurde. Als der Vater dies erfuhr, holte er seine Herzogs-Tochter auf das Schloss zurück. Bald bekannte auch er sich zum christlichen Glauben und liess sich taufen. Um 690 gründete die Herzogstochter mit ihrem Vater auf ihrer Hohenburg bei Barr das später nach ihr benannte (Augustiner) Chorfrauenstift Odilienberg, dessen 1. Äbtissin sie wurde. Die Verehrung der Patronin der Augenleidenden und die Wallfahrt zu ihrem Grab verbreiteten sich seit dem 9. Jh. in weite Teile Europas. Hier halten Männer, auch solche die am Passionsspiel in Masevaux mitmachen, ständige Anbetung. Die Pilger waschen sich die Augen mit dem Wasser der heilkräftigen Odilienquelle auf dem Odilienberg. Viele haben schon Linderung oder Heilung erfahren.

Colmar / F

Das Antoniterkloster in Isenheim lag an der alten Römerstraße Main-Basel, die von Pilgern sowohl auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela als auch nach Rom genutzt wurde. Der Isenheimer Altar wurde vom grossen Meister Matthias Grünewald um 1515 geschaffen und war für die Kapelle des Spitals bestimmt. Die Antoniter-Mönche nahmen sich besonders der Erkrankten an. Diese wurden zu Beginn ihrer medizinischen Behandlung vor den Altar geführt, da man hoffte, von der Betrachtung des Bildes könne Heil und Gesundung ausgehen. (Auf einer im Seitenflügel dargestellten Figur erkennt man die charakteristischen Symptome der meist tödlichen Mutterkornvergiftung.)

Freiburg im Breisgau / D

Beschreibung folgt

Bad Säckingen / D

Der hl. Fridolin war ein irischer Wandermönch, der zunächst in Poitiers in Gallien tätig war, wo er die Gebeine des hl. Hilarius von Poitiers erhob und eine Kirche erbaute. Gegen seine irische Herkunft spricht jedoch der germanische Name Fridolin. Der Legende nach beauftragte ihn Hilarius im Traum, auf einer bestimmten Rheininsel ein Kloster zu errichten. Auf dem Weg von Poitiers nach Säckingen gründete Fridolin eine Reihe von Kirchen, die er alle Hilarius weihte, u.a. an der Mosel und in Straßburg. Seine erste Gründung war vermutlich Eller (alt: Helera, von Hilarius abgeleitet). Fridolin gründete mit dem Damenstift Säckingen das älteste Kloster Süddeutschlands, das Ausgangsort für die Missionierung des heutigen Baden-Württemberg wurde. Daher wird Fridolin auch als Apostel des badischen Oberlandes bezeichnet. Eine Lebensbeschreibung, die so genannte Fridolinsvita, wurde im 10. Jh. von einem Mönch namens Balther niedergeschrieben. Fridolin ist Schutzpatron des Kantons Glarus (Schweiz) und gegen Feuersbrunst.