Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

S. G. Rotondo (hl. Pio) - Assisi - Cascia - Loreto - Manoppello (Antlitz Christi)

6 Tage

21. - 26. März 2016

Reiseroute

Assisi - Cascia (hl. Rita) - Roccaporena - Norcia - Monte Sant'Angelo - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Manoppello - Loreto

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Andreas Temme

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 735.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 160.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 21. März

Fahrt durch den Gotthard ins Tessin, hl. Messe. Mittagslunch aus dem Car. Über Mailand und die Po-Ebene überqueren wir die Hügel des Apennins und gelangen in die schöne Toscana. Nach einem Zwischenhalt erreichen wir abends Assisi.

Dienstag, 22. März

Hl. Messe in der Basilika S. Maria degli Angeli mit der Portiunkulakapelle, Mittelpunkt der Basilika. Hier war der „kleine Fleck“, den der hl. Franziskus für seine „minderen Brüder“ von den Benediktinern gegen eine Pacht von einem Korb voll Fische als Geschenk angenommen hat.

Wir begeben uns ins alte Städtchen Assisi, das mit seinen schönen Steinhäusern und Gässchen zum Verweilen einlädt. Besuch der Basilika San Francesco mit dem Grab des hl. Franziskus. Besuch der Kirche Santa Chiara, wo die hl. Klara in der Krypta ruht und wo das Kreuz von San Damiano in der rechten Seitenkapelle errichtet ist. Nachmittags setzen wir die Reise fort und kommen in die Berge nach Cascia. Wir besuchen das nahe gelegene Dorf Roccaporena. Hier hat die hl. Rita mit ihrem Ehemann und ihren zwei Söhnen gelebt und gelitten. Wir können die Taufkirche und ihr Haus mit dem Rosengarten sehen und den Scoglio-Felsen hinaufsteigen, auf dem sie oft gebetet hat. Hotelbezug im nahen Cascia.

Mittwoch, 23. März

Gebet am Schrein der hl. Rita, Besuch des Augustinerinnenklosters, in dem sie 40 Jahre lang lebte und wirkte und mit der Dornenstigma an der Stirne starb. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Norcia mit der Geburtskirche der Heiligen Benedikt und Scholastika. Über ein Teilgebirge der Abruzzen verlassen wir die interessante Bergregion und gelangen an die schöne Adriaküste. Mittagessen fakultativ. Nachmittags erreichen wir das Gargano-Massiv und den Monte Sant’Angelo, Besuch der imposanten Felsenhöhle des hl. Erzengels Michael. Abends Ankunft in San Giov. Rotondo. Hotelbezug für 2 Nächte.

Hoher-Donnerstag, 24. März

Aufenthalt am Gnadenort. Besuch des Kapuzinerklosters mit der Sterbezelle des hl. P. Pio, Museums-Rundgang, Kreuzweg usw. Besuch der Kirche San Pio und der mit eindrucksvollen Mosaikbildern ausgeschmückten Krypta, welche den Schrein des Heiligen birgt, der hier als mächtiger Fürbitter verehrt und angerufen wird. Abendmahls-Feier.

Karfreitag, 25. März

Rückfahrt dem adriatischen Meer entlang. In einem Seitental der Abruzzen besuchen wir in Manoppello die Kirche mit dem geheimnisvollen Muschelseidentuch, worauf das Antlitz Jesu einzigartig abgebildet ist. Karfreitags-Andacht. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Ankunft beim Haus der Hl. Familie in Loreto.

Karsamstag, 26. März

Frühe Heimreise über Rimini (Mittagessen fakultativ), Bologna und Mailand an unsere Ausgangsorte zurück.


Informationen zu den Reisezielen

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.

Cascia / I

In der Kirche befindet sich der unverweste Körper der hl. Rita. In der Krypta sind die Spuren eines sehr eindrücklichen eucharistischen Wunders zu sehen. Daneben ist der Steinsarg, in dem die sterblichen Überreste des sel. Simone Fidati ruhen, welcher die eucharistische Reliquie an sich nahm und im Jahre 1348 starb. Besuch des Augustinerinnenklosters, in dem die hl. Rita 40 Jahre lang lebte und wirkte und mit der Dornenstigma an der Stirne starb. Evtl. besuchen wir nicht weit von Cascia das abgelegene Dorf Roccaporena. Hier hat die hl. Rita mit ihrem Ehemann und ihren zwei Söhnen gelebt und gelitten. Wir können die Taufkirche und ihr Haus mit dem Rosengarten sehen und den Scoglio-Felsen hinaufsteigen, auf dem sie oft gebetet hat.

Assisi / I

Das alte Städtchen Assisi lädt uns mit seinen schönen Steinhäusern und Gässchen zum Verweilen ein. Möglichkeit zum Besuch des kleinen Klosters S. Damiano, wo der hl. Franziskus den Ruf des Herrn vom Kreuz vernahm und später, während seiner kranken Tage den Sonnengesang schrieb. Besuch der Kirche St. Chiara und der Basilika San Francesco mit dem Grab der Heiligen. Ausserhalb der alten Stadt Assisi, auf der Ebene, steht die Basilika S. Maria degli Angeli mit der Portiunkulakapelle. Die Stelle der Kapelle war der "kleine Fleck", der dem hl. Franziskus für seine "Brüder" vom damaligen Ortsbischof geschenkt wurde. Franziskus stellte die uralte Kapelle wieder her. Hier gründete er den Orden der Minderbrüder, und hier erhielt er in einer Vision vom Herrn selbst den Portiunkula-Ablass, den alle Gläubigen gewinnen können.

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Manoppello / I

Manoppello ist eine Kleinstadt in der Provinz Pescara in den Abruzzen. Seit vier Jahrhunderten ist das Heiligtum des Volto Santo Ziel vieler Pilger aus Italien und aller Welt. Wie alle Wallfahrtsorte so ist auch dies ein „Ort der Bekehrung und der Versöhnung mit Gott und eine Oase des Friedens“ (Papst Joh. Paul II). Das "Volto Santo" ("Heilige Antlitz") wird im Kapuzinerkloster aufbewahrt. Zwischen zwei Glasscheiben befindet sich ein ganz feines Tuch, auf dem das Antlitz Christi erscheint. Am 1. Sept. 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. dieses Heiligtum und erhob es zur Basilika.

Monte Sant'Angelo / I

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."