Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Padua - Venedig - Monselice - Monteortone - Abano Terme

4 Tage

31. März - 3. April 2016

Reiseroute

Padua - Abano Terme - Monteortone - Abbazia di Praglia - Monselice - Venedig

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Jeanmarc Stoop

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 540.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 85.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 1 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 31. März

Über unsere Einsteigeorte gelangen wir durch das Tessin und Mailand (Mittagslunch aus dem Car) nachmittags nach Padua. Aufenthalt in der Antoniusbasilika, hl. Messe. Abends Fahrt nach Abano Terme, Zimmerbezug im Pilgerhaus für 2 Nächte, Möglichkeit zur Thermalbad-Benutzung.

Freitag, 1. April

Aufenthalt und hl. Messe am Wallfahrtsort Monteortone (Sagra del Sorriso), Benutzung des Wassers der Heilquelle. Kurze Fahrt zur Abbazia di Praglia. Mittagessen. Kurze Fahrt zum Konvent San Giacomo, der 1162 als Armen- und Pilgerhospital entstanden ist, Führung durch das eindrückliche Franziskaner - Missionsmuseum (Asien-China). Spaziergang zum Hügel Monselice; auf dem eindrücklichen Weg sind die 7 röm. Pilgerkirchen mit der Reliquienkirche der unzähligen römischen Martyrer errichtet. Am Gedenktag des hl. Valentin (14. Febr.) wird mit einer vielbesuchten Zeremonie die Segnung des “Goldenen Schlüssels” begangen, zum Schutz der Kinder gegen Epilepsie.

Samstag, 2. April

Nach kurzer Fahrt erreichen wir Venedig. Herrliche Schifffahrt an den Inseln Giudecca und San Michele entlang zum Markusplatz. Hl. Messe im Markusdom, Mittagessen fakultativ. Rückfahrt nach Padua. Indiv. Aufenthalt beim Prato della Valle mit Besuch der Kirche Santa Giustina, wo Reliquien der hl. Martyrin Justina (Stadtpatronin Paduas) und des hl. Lukas (Lukasevangelium und Apostelgeschichte) aufbewahrt werden. Nach dem Nachtessen individ. Spaziergang in die Altstadt, zum Rathausplatz mit dem berühmten Caffè Pedrocchi und mit der ältesten, 1222 gegründeten Universität, wo u.a. auch der berühmte Galileo Galilei unterrichtete.

SO, 3. April (Barmherzigkeits-Sonntag)

Besuch des Kapuzinerklosters, hl. Messe am Sarkophag und Besuch der Beichtzelle des hl. Beichtvaters Leopold Mandic. Wir verlassen Venetien Richtung Gardasee, Mittagessen. Heimfahrt über Mailand und durch den Gotthard.


Informationen zu den Reisezielen

Padua / I

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Venedig / I

Die Stadt ist auf 117 Inseln erbaut und zählt 150 Kanäle und 400 Brücken. Der Canal Grande als Hauptverkehrsader windet sich durch das historische Herz Venedigs. Seit Jahrhunderten sind die Gondeln das Wahrzeichen der Stadt, die wohl anmutigste Art der Fortbewegung. Mittelpunkt des öffentlichen Lebens ist die Piazza San Marco, der Markusplatz. Vom Busparkplatz aus fährt ein Boot direkt zum Markusplatz, der als einer der schönsten Plätze der Welt gilt. Im 9. Jh. wurde hier die Markuskirche genau über dem Grab des hl. Evangelisten Markus erbaut. Der hl. Markus ist der Stadtpatron Venedigs und sein Attribut, der Löwe, das Wappentier der Republik). In Venedig findet man unzählige Kirchen, wo die Reliquien vieler Heiligen ruhen, z. B. die Reliquien des hl. Rochus (S. Rocco) von Montpellier, und der hl. Lucia von Sizilien.

Monselice / I

Monselice mit den sieben römischen Pilgerkirchen: Die Pilger von Monselice erhalten den gleichen Ablass wie bei einer Pilgerfahrt zu den sieben größten Basiliken in Rom, wie auch die Inschrift auf dem Eingangstor bezeugt: Romanis basilicis pares. Die Überführung von christlichen Märtyrern aus Rom ab 1651 verlieh dem Ort eine noch stärkere Anziehungskraft. So auch die sterblichen Überreste von Sankt Valentin, die hier ruhen und dem am 14. Febr. mit der vielbesuchten Zeremonie zur Segnung des “Goldenen Schlüssels”, gedacht wird. Im Kloster San Giacomo, das 1162 als Armen- und Pilgerhospital entstanden ist, und später in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde, ist seit 1677 ein Franziskanerorden der Minderen Brüder ansässig. Ein kleines, aber interessantes Missionarsmuseum verbirgt sich hinter den Klostermauern mit Resten von Missionen des Orient.

Monteortone / I

Die Geschichte von Monteortone hängt eng mit den Heilquellen von Abano Terme zusammen, die schon zur Römerzeit bekannt waren. Während der Völkerwanderung wurden die Thermen völlig zerstört. Die bekanntesten hat man viel später wiederhergestellt und sie wurden bald wieder gerne als „Orte der Genesung“ aufgesucht. So kamen auch Gäste nach Monteortone, in die kleine Fraktion von Abano Terme, die Arbeit und Wohlstand brachten. Die Wallfahrtskirche wird seit mehr als 500 Jahren von den Gläubigen besucht und verehrt. Der verwundete und unheilbar kranke Soldat Pietro Falco kam auf Anraten der Ärzte hier zur Kur, die aber erfolglos blieb. Dennoch gab er seine Hoffnung nicht auf, im Wald floß an einem verborgenen Platz eine Quelle, die vom Volke nicht beachtet wurde. Als sich Pietro Falco wieder einmal dorthin zum Gebete zurückzog, hatte er eine Erscheinung. Eine Wolke bedeckte den Wald und es erschien ihm die lichte Gestalt der Jungfrau Maria. Sie sprach: „Geh und wasche dich in dieser meiner Quelle, so wirst Du deine Gesundheit wieder erlangen“. Sogleich wurde er im Mai 1428 nach dem Bad in ihrer Quelle geheilt, über welcher eine Kapelle und später die heutige Wallfahrtskirche erbaut wurde. Zahlreich sind die Glaubenszeugnisse, die der Heiligen Jungfrau und Gottesmutter gewidmet sind.