Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Lourdes Schweizer Wallfahrt - Tours - Nevers - Angers - Bordeaux (hl. Veronika) - St. Laurent s. Sèvre (hl. Ludwig Maria Grignion)

8 Tage

9. - 16. April 2016

Reiseroute

Lourdes - Bordeaux - St. Laurent s. Sèvre - Angers - Tours - Nevers

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfarrer Richard Strassmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 940.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 225.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 9. April

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz. Über Genf und Lyon (Mittagslunch aus dem Car) erreichen wir südwärts der Rhône entlang, die Provence. Übernachtung.

Sonntag, 10. April

Gegen Mittag gelangen wir in die Ebenen der Garonne, über Toulouse und Tarbes nach Lourdes. Mittagessen, Nachmittags hl. Messe. 4-malige Übernachtung. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Montag, 11. April bis Mittwoch, 13. April

Während unseres 3-tägigen Aufenthaltes können wir am offiziellen Schweizer-Pilgerprogramm teilnehmen, Thema im Heiligen Jahr: „Barmherzig wie der Vater“, Gang durch die hl. Pforte. Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen und Kreuzweg prägen das Pilgerleben. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Sakramentsprozession jeweils um 17.00 Uhr.

Donnerstag, 14. April

Frühzeitige Abreise nach Bordeaux (Mittagessen fakultativ). Besuch der Basilika St. Seurin mit der Reliquienkapelle der hl. Veronika, die gemäss Tradition Jesus auf seinem Kreuzweg ihr Schweisstuch anbot. Je nach Zeit besuchen wir die Kapelle der Marianisten und das Zimmer ihres sel. Gründers Wilhelm Josef Chaminade. Er stellte sich während der Französischen Revolution der treugebliebenen katholischen Untergrundkirche zur Verfügung und wirkte unter ständiger Lebensgefahr im geheimen als Priester. Auf unserer Weiterreise gelangen wir zur Wirkungs- und letzten Ruhestätte des hl. Ludwig M. Grignion v. Montfort (300. Todesjahr), nach St-Laurent-sur-Sèvre. Besuch der Kirche mit dem Sterbezimmer und dem Glas-Sarkophag des Heiligen. Abends Ankunft in Angers an der Loire. Hier im Kloster der kontemplativen Schwestern vom Guten Hirten CGS empfängt uns u.a. die Schweizerin Sr. Gabriele Studer. Klösterliche Übernachtung.

Freitag, 15. April

In der Klosterkapelle ruht die hl. Maria Euphrasia Pelletier 1796-1868, Gründerin des Klosters, hl. Messe. Vormittags folgen wir der zauberhaften naturbelassenen Loire, mit ihren zahlreichen Schlössern und Burgen, Zwischenhalt in Saumur, Mittagessen fakultativ. Nachmittags Ankunft in Tours. Besuch der vom hl. Gregor erbauten Kathedrale mit der Krypta des hl. Martin, der röm. Soldat, der seinen Mantel für einen Bettler mit dem Schwert teilte. Abends Ankunft in Nevers. Hotelbezug.

Samstag, 16. April (hl. Bernadette)

Besuch im Kloster St. Gildard in Nevers, wo die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang bis zu ihrem Tod weilte. Anschl. Heimfahrt durchs Burgund (Mittagessen fak.) über Mülhausen und Basel an unsere Ausgangsorte zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Nevers / F

Am 7. Juli 1866 kam die hl. Bernadette Soubirous im Mutterhaus der Schwestern von der Nächstenliebe in Nevers auf dem Hügel St. Gildard an. Bernadette wurde am 29. Juli 1866 unter dem Namen Schwester Marie-Bernard eingekleidet. Schwer krank, machte sie am 25. Oktober 1866 die Profess und legte am 22. September 1878 ihre ewigen Gelübde ab. Hier lebte die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang, bis sie am 16. April 1879 an Knochentuberkulose starb. Sie wurde in der St. Josephs-Kapelle im Klostergarten begraben. Im Jahre 1909 wurde ihr Körper zum erstenmal exhumiert und intakt befunden. Heute, über 120 Jahre nach ihrem Tod, ruht sie unversehrt in einem Glasschrein. In einem kleinen Museum ist ihr Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Rundgang im Klosterpark, wo die grosse Heilige auch ihre Gartenarbeiten verrichtete. (Buch: "Die über alles schöne Frau" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0752-6).

Tours / F

In dieser grossen Stadt an der Loire wurde der hl. Martin Bischof. Wir besuchen die alte Kathedrale mit dem Grab des hl. Martin. Dargestellt wird der Heilige als römischer Soldat, der hoch zu Ross für einen Bettler seinen Mantel mit dem Schwert teilt.

St. Laurent sur Sèvre / F - Hl. Ludwig Maria Grignion

Herbst 1692: Ein 19-jähriger wandert auf der Straße von Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, nach Paris. Er trägt ein schönes neues Gewand und in seiner Tasche spürt er das Gewicht von 10 Goldtalern. Es ist ein weiter Weg von ca. 350 Kilometer zu bewältigen. Siehe da: Ein Armer, der elend aussieht und ihn mit flehendem Blick anschaut, kreuzt seinen Weg. Der junge Mann leert seine Tasche und gibt dem Armen seine 10 Goldtaler. „Es war Jesus selbst, dem ich meinen Schatz gegeben habe”, davon ist Ludwig-Maria, so der Name des Wanderers, überzeugt. Er beschließt mit großer Entschiedenheit, sich von allem zu entäußern, um Jesus ähnlich zu werden. Sein Reiseziel ist das Priesterseminar Saint-Sulpice in Paris. Der Bischof von Poitiers beruft ihn zum Armenseelsorger für das städtische Krankenhaus. Ludwig-Maria findet dort chaotische Zustände vor. In wenigen Monaten aufopferungsvoller Arbeit und trotz des heftigen Widerstandes einflussreicher Leute, gelingt es Ludwig-Maria, wieder geordnete Verhältnisse herzustellen. Von jetzt an gibt es täglich ein gemeinsames Essen. Bald danach begegnet er einem jungen Mädchen, Marie-Louise Trichet, sie stammt aus einer bürgerlichen Familie und will Ordensfrau werden. Ludwig-Maria nimmt sie in die kurz zuvor gebildete Gruppe armer Frauen auf. Am 2. Februar 1703 gibt er ihr eine Ordenstracht, die sie zur Zielscheibe allgemeinen Gespötts macht. Doch sie trägt sie beherzt 10 Jahre lang, bis sie Ludwig-Maria zur ersten Oberin der „Töchter der Weisheit” macht, eines Ordens, der sich nach dem Wunsch ihres Gründers der Pflege von Kranken, Armen und Kindern. Von seiner grossen Marienverehrung zeugt das weltbekannte Goldene Buch, es beinhaltet die Schriften „über die wahre Andacht zur Jungfrau Maria“.