Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Marienfried - Reute (Gute Beth) - Zwiefalten - Villingen

3 Tage

14. - 16. Mai 2016

Reiseroute

Reute - Marienfried - Zwiefalten - Villingen-Schwenningen

Geistliche Leitung / Begleitung: Prälat Dr. Markus Walser / Mit MFM - alle Pilger herzlich willkommen!

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 350.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 30.00

inkl. Vollpension

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 14. Mai

Fahrt durchs schöne Allgäu nach Reute zum Franziskanerinnenkloster, Hl. Messe mit Reliquiensegen. Mittagessen. Einblick in das Leben der sel. Guten Beth. Alles, was sie tat, geschah in inniger Verbindung mit dem gekreuzigten Jesus, der sie mit den Wundmalen als besonderes Zeichen seiner Liebe beschenkte. Diese Liebe gab Elisabeth durch ihr wohltätiges Leben an andere Menschen weiter, die ihr deshalb den Namen „Gute Beth“ gaben. Nachmittags Weiterfahrt nach Marienfried (südöstl. von Ulm). Bezug des Pilgerhauses für zwei Nächte. Nach dem frühen Nachtessen, Rosenkranzgebet in der Wallfahrtskirche, Lichterprozession, Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung.

Sonntag, 15. Mai (Pfingsten)

Ganzer Tag Aufenthalt in Marienfried. Teilnahme an Gottesdiensten, Rosenkranz und Anbetung.

Pfingst-Montag, 16. Mai

Nach dem Frühstück Antritt der Rückreise. Zwischenhalt in Zwiefalten, Hl. Messe im barocken Münster Unserer Lieben Frau, eine der schönsten und grössten Kirchenräume Deutschlands. Sie birgt ein Reliquiar der rechten Hand des 1. christl. hl. Märtyrers Stefanus. An einem Seitenaltar ist eine Statue des ehem. Abtes dieses Klosters, Ernst von Steußlingen. Er nahm 1147 mit Stauferkönig Konrad III. und Otto von Freising am 2. Kreuzzug teil und fand in Mekka den Märtyrertod. Weiterfahrt über Sigmaringen nach Villingen-Schwenningen. Mittagessen, Besichtigung des Villinger-Münsters mit Gebet vor dem Nägelinskreuz, welches heute noch sehr verehrt wird und seit dem 14. Jahrhundert die Innenstadt vor allen Übeln bewahrte, vor fremder Belagerung und Zerstörung der Bauten während der Weltkriege.

Mit vielen schönen Erlebnissen kehren wir in unsere Heimat zurück.

(Einzelzimmerzuschlag für das Pilgerhaus im Bus zu bezahlen)


Informationen zu den Reisezielen

Marienfried / D

Marienfried gehört zum Markt Pfaffenhofen/Roth, Kreis Neu-Ulm. Im Kriegsjahr 1944 legte die Pfarrei St. Martin ein Gelübde ab: Wenn die Pfarrgemeinde von den Kriegsschäden verschont bleibt, bauen wir der Gottesmutter zum Dank eine Kapelle. Das ist die erste Wurzel von Marienfried. Eine Gruppe Schönstatt-Mädchenjugend hat dieses Gelöbnis aufgegriffen. Sie wollte der Dreimal Wunderbaren Mutter opfernd und betend einen Thron für ihr Gnadenwirken bereiten (zweite Wurzel). Am 18. Mai 1947 wurde die Marienfriedkapelle mit bischöflicher Genehmigung geweiht. Sie erhielt den Titel: "Dreimal Wunderbare Mutter und Mittlerin der Gnaden". Am 4. Juli 1995 hat der Augsburger Diözesanbischof Marienfried als Kirchenstiftung errichtet und dieser Gebetsstätte den schönen Namen "Maria, Mutter der Kirche" verliehen. Er sagt dazu: "Mein Herzenswunsch ist es, dass die Mutter Jesu in Marienfried immer als Mutter der Kirche verehrt wird." In Marienfried finden Sie u.a.: Gnadenkapelle, Marienfriedkirche, Lourdes- und Fatima-Grotte, Rosenkranzweg, Immaculata-Weg und Kreuzweg.

Reute / D (bei Bad Waldsee)

„Die Gute Beth“ von Reute, Elisabeth Achler wurde am 25. Nov. 1386 als Tochter eines Weberehepaars in Waldsee geboren. Mit vier anderen jungen Frauen zog sie, auf Rat ihres geistlichen Begleiters, in die neu erbaute Klause nach Reute. Dort führte sie nach der Regel des hl. Franziskus ein Leben in Armut und Gebet. Mit der Guten Beth begann ab 1403 das franziskanisch-klösterliche Leben. Im Klösterlein arbeitete sie anfangs in der Küche und versorgte die Armen an der Klosterpforte. Alles, was sie tat, geschah in inniger Verbindung mit dem gekreuzigten Jesus, in dessen Leiden sie sich im Gebet vertiefte und der sie mit den Wundmalen als besonderes Zeichen seiner Liebe beschenkte. Diese Liebe gab Elisabeth durch ihr wohltätiges Leben an andere Menschen weiter, die ihr deshalb den Namen „Gute Beth“ gaben. Propst Kügelin, ihr Beichtvater vom Chorherrenstift Waldsee, erzählt 1421 in einer Biografie von ihrem Leben.