Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

R O M - Pompei - Calabrien (Fratel Cosimo) - Montenero - Nettuno (hl. Maria Goretti) - Monte Cassino

8 Tage

28. Mai - 4. Juni 2016

Reiseroute

Rom - Monte Cassino - Pompei - Calabrien (Madonna dello Scoglio) - Nettuno - Rom - Monteortone

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Daniel M. Bühlmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 980.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 210.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 28. Mai

Frühzeitige Fahrt durch den Gotthard ins Tessin, hl. Messe. Mittagslunch aus dem Car. Über Mailand, die Po-Ebene und Bologna erreichen wir die Passhöhe im Apennin. Durch die Toskana gelangen wir am Abend ins Tibertal und in die ewige Stadt Rom. Zimmerbezug im Pilgerhaus für 2 Nächte.

Sonntag, 29. Mai

Teilnahme am feierlichen Pontifikalamt mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz, zum Fronleichnams-Fest und Jubiläum der Diakone. Gang in den Petersdom durch die Heilige Pforte. Nachmittags führt die Stadtrundfahrt vorbei am Kolosseum, Forum Romanum, Monument Viktor Emanuels II., an der Piazza Venezia und zu den verschiedenen wichtigen Sehenswürdigkeiten des antiken und christlichen Rom.

Montag, 30. Mai

Nach ca. 2-stündiger Fahrt erreichen wir den Monte Cassino und besuchen im berühmten Benediktinerkloster die Grabeskrypta des hl. Benedikt. Nach dem Mittagessen Fahrt durch eine malerische Gegend, vorbei am Vesuv, in die Bucht von Neapel bis Pompei. Besuch des Heiligtums der Rosenkranzkönigin, welches der sel. Bartolo Longo zu Ehren Mariens erbauen liess. Möglichkeit zur Besichtigung der Ausgrabungen von Pompei. Hotelbezug und Abendessen.

Dienstag, 31. Mai

Wir verlassen den schönen Golf von Neapel mit den Inselgruppen Ischia und Capri, durchfahren Campanien (Mittagessen fakultativ), gelangen nachmittags nach Calabrien und Abends an die ionische Meeresküste. Hotelbezug für 2 Nächte direkt am Meer.

Mittwoch, 1. Juni

Fahrt in die nahen Berge zum Gebetstreffen beim Wallfahrtsort Madonna dello Scoglio. Mittagessen fakultativ. Rosenkranz, Kreuzweg-Andacht, ca. 16.30 Uhr Sakramentsprozession. Zusammen mit Pilgergruppen Begegnung mit Fratel Cosimo.

Donnerstag, 2. Juni

Frühzeitige Rückfahrt über Cosenza und Napoli. Mittagessen fakultativ. Etwas nördlich durchqueren wir die pontinischen Sümpfe und gelangen an die Küste zur schönen Hafenstadt Nettuno. Hl. Messe in der Grabeskirche der hl. Maria Goretti, Besuch des Elternhauses, wo sie das Martyrium erlitt. Abends Ankunft in Rom.

Freitag, 3. Juni (Herz-Jesu-Fest)

Teilnahme am feierlichen Pontifikalamt mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz, zum Herz-Jesu-Fest und zum Jubiläum der Priester. Mittagessen. Anschl. Fahrt der schönen tyrrhenischen Küste entlang, über Civitavecchia und Grossetto nach Livorno, Hotelübernachtung direkt am Meer.

Samstag, 4. Juni (Herz-Maria)

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Berg Montenero, der seit dem 14. Jh. zu den wichtigsten Pilgerzielen der Toskana gehört. Auf 194 m ü.M. geniesst man eine herrliche Aussicht auf die Hafenstadt Livorno, das Meer und manchmal bis Elba und Korsika. Zu bewundern ist eine umfangreiche Ausstellung an Votivgaben, die von geretteten Seefahrern, geheilten Kranken und dankbaren Wallfahrern gestiftet wurden. Frühes Mittagessen. Fahrt über den ligurischen Apennin und die Po-Ebene. Durch das Tessin erreichen wir abends unsere Ausgangsorte.


Informationen zu den Reisezielen

Rom / I

Führung im Petersdom und auf dem Petersplatz durch ehem. Schweizergardisten. Möglichkeit zum Besuch der Papstgräber und der Peterskuppel oder Besichtigung der sixtinischen Kapelle in den vatikanischen Museen. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Kolosseum, Forum Romanum, Vaterlands-Monument Viktor Emmanuels II., an der Piazza Venezia, und an verschiedenen anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten des antiken und christlichen Rom. Besuch der Patriarchal-Basiliken S. Giovanni in Lateran (mit den Häuptern des hl. Petrus und Paulus und dem Abendmahlstisch) der Scala Santa (Treppe, auf der Jesus zum Praetorium des Pontius Pilatus emporstieg) und S. Maria Maggiore (Überreste der Krippe Jesu). 2. Tag Wir fahren auf einer der ältesten noch erhaltenen Strassen der Römer, auf der Via Appia Antica, von welcher wir in eine der vielen frühchristlichen Katakomben gelangen, u.a. an die Stelle, an der die hl. Cäcilia, der hl. Sebastian und viele andere hl. Martyrer bestattet wurden. Besuch der Kirche St. Paul vor den Mauern mit Reliquien des hl. Paulus und dem Kreuz der hl. Brigitta v. Schweden. Je nach Zeit, können noch die Kirchen: S. Ignatio (Grab des hl. Ignatius), S. M. in Vallicella (Grab des hl. Philipp Neri), Aracoeli (San Bambin Gesu) besucht werden.

Pompei / I

Wir halten Andacht in der Rosenkranzkirche von Pompei vor dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin. Auf dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin, sind der hl. Dominikus und die hl. Katharina v. Siena abgebildet, wie sie vom Jesuskind und der Gottesmutter den Rosenkranz erhalten. Auch unser Hl. Vater Johannes Paul II. besuchte dieses Heiligtum. Das Grab des sel. Bartolo Longo befindet sich in der Krypta der Kirche. Pater Pio war ein sehr grosser Verehrer der Rosenkranzkönigin und betete jeden Tag die Supplica (Fürbitte zur Rosenkranzkönigin von Pompei). Je nach Zeit, Möglichkeit zum Besuch der Ausgrabungen der antiken Stadt Pompei, die beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. von Vulkanasche begraben wurde.

Calabrien / I (Fratel Cosimo)

Fratel Cosimo 27.01.1950 in Placanica. Am 11. Mai 1967 erschien ihm erstmals die Jungfrau Maria und bat ihn, sein Leben für die Bekehrung der armen Sünder aufzuopfern. Als Franziskaner-Tertiär führt er ein Eremitendasein, in strengem Fasten und im Gebet. Madonna dello Scoglio ist zur Pilgerstätte von Menschen geworden, die im Gebet mit Fratel Cosimo Heilung suchen. Er selbst bezeichnet sich als „nichts Besonderes, ...ein einfaches Werkzeug in Gottes Hand“. An Heilungsgottesdiensten vom 11. Febr. und 11. Mai nehmen jedes Jahr zw. 80- und 120‘000 Personen teil, die z.T. schon vorher auf den „Scoglio“ pilgern und im Freien übernachten. Schlechte Witterungsbedingungen wie Regen oder Kälte kümmern sie nicht, vielmehr wollen sie einen Platz ganz in der Nähe Fratel Cosmos. Dieser erwähnt aber immer wieder, dass die Hand Gottes lang sei und auch diejenigen heilen könne, welche infolge der Distanz nicht nach vorne sehen könnten. Fratel Cosimo weist bei seinen Segnungen darauf hin, dass die Leute nach ihrem Glauben geheilt werden. Voraussetzung für eine Heilung ist also der Glaube an Jesus Christus. Manchmal werden jedoch auch Personen geheilt, die nicht glauben und sich infolge ihrer Heilung bekehren. Wer tatsächlich geheilt wird, entscheidet Jesus Christus selbst. Weshalb er so entscheidet, können wir Menschen jedoch nicht immer verstehen. (http://kath-zdw.ch/maria/cosimo.html)

Monteortone / I

Die Geschichte von Monteortone hängt eng mit den Heilquellen von Abano Terme zusammen, die schon zur Römerzeit bekannt waren. Während der Völkerwanderung wurden die Thermen völlig zerstört. Die bekanntesten hat man viel später wiederhergestellt und sie wurden bald wieder gerne als „Orte der Genesung“ aufgesucht. So kamen auch Gäste nach Monteortone, in die kleine Fraktion von Abano Terme, die Arbeit und Wohlstand brachten. Die Wallfahrtskirche wird seit mehr als 500 Jahren von den Gläubigen besucht und verehrt. Der verwundete und unheilbar kranke Soldat Pietro Falco kam auf Anraten der Ärzte hier zur Kur, die aber erfolglos blieb. Dennoch gab er seine Hoffnung nicht auf, im Wald floß an einem verborgenen Platz eine Quelle, die vom Volke nicht beachtet wurde. Als sich Pietro Falco wieder einmal dorthin zum Gebete zurückzog, hatte er eine Erscheinung. Eine Wolke bedeckte den Wald und es erschien ihm die lichte Gestalt der Jungfrau Maria. Sie sprach: „Geh und wasche dich in dieser meiner Quelle, so wirst Du deine Gesundheit wieder erlangen“. Sogleich wurde er im Mai 1428 nach dem Bad in ihrer Quelle geheilt, über welcher eine Kapelle und später die heutige Wallfahrtskirche erbaut wurde. Zahlreich sind die Glaubenszeugnisse, die der Heiligen Jungfrau und Gottesmutter gewidmet sind.

Monte Cassino / I

Besuch der berühmten Benediktinerabtei des hl. Benedikt von Nursia (heute Norcia), die er um 529 gegründet hat. Im 2. Weltkrieg wurde das Kloster bombardiert und fast völlig zerstört, das Grab des hl. Benedikt jedoch blieb unversehrt. Im Museum ist eine wertvolle Sammlung handgeschriebener Bibeln und Schriften ausgestellt.