Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Weltkulturerbe: PRAG - Svatá Hora - Kloster Weltenburg - Mindelstetten (hl. Anna Schäffer)

4 Tage

6. - 9. Juni 2016

Reiseroute

Svata Hora - Prag - Weltenburg - Mindelstetten

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Hans Brabeck

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 525.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 95.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 6. Juni

Fahrt über Bregenz, Ulm und Nürnberg, an der fränkischen Schweiz vorbei nach Tschechien. Mittagslunch aus dem Car. Wir erreichen den hl. Berg „Svata Hora“ und besuchen den ältesten Wallfahrtsort Tschechiens. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die goldene Stadt Prag, der geographische Mittelpunkt Europas. Hotelbezug für 2 Nächte.

Dienstag, 7. Juni

Besuch der Kirche des Prager Jesulein „Maria Viktoria“. Spaziergang über die 650 Jahre alte Karlsbrücke (Sturz des hl. Nepomuk), Altstadt-Besichtigung, Moldau-Schifffahrt, Mittagessen. Besuch der Loretokirche, des Veitsdom u.a. mit dem Grab der Hl. Johannes Nepomuk, Adalbert und Agnes und Besichtigung von weiteren wichtigen Sehenswürdigkeiten.

Mittwoch, 8. Juni

Durch den Böhmerwald und Pilsen verlassen wir Tschechien, (Mittagessen fakultativ). Südlich von Regensburg erreichen wir das berühmte und herrlich am Donauknie gelegene Kloster Weltenburg, das die älteste klostereigene Brauerei Europas besitzt. Hl. Messe und Führung. Es wurde im Jahr 617 durch die Kolumbansschüler Eustasius und Agilus gegründet und um das Jahr 700 durch den hl. Rupert dem hl. Georg geweiht. Übernachtung im Gästehaus.

Donnerstag, 9. Juni

Kurze Fahrt nach Mindelstetten, Hl. Messe am Grab der hl. Anna Schäffer. Im Pilgerzentrum und Geburtshaus-Museum gewinnen wir einen ergreifenden Einblick in ihre mystischen Leiden. Mittagessen fakultativ. Heimfahrt über München und Bregenz zu unseren Ausgangsorten.

(Preis inkl. Moldauschifffahrt)


Informationen zu den Reisezielen

Prag / CZ

Die „goldene Stadt Prag“ an der Moldau, „die Mauerkrone der Welt“, wie Johann Wolfgang von Goethe zu sagen pflegte... Auf der monumentalen Burg Hradschin bewundern wir die St.Veits-Kathedrale, das Herz der böhmischen Kirche und beten an den Gräben der tschechischen Heiligen. (Hl.Wenzel, Landespatron, hl.Agnes von Böhmen, hl.Adalbert von Prag). Der gotische Dom veranschaulicht uns, dass wir wirklich im Mittelpunkt Europas stehen. (Hl.Veit, hl.Zikmund von Burgund). Unterwegs im Burgviertel geniessen wir immer wieder das traumhafte Panorama Prags. Beim Prager Jesuskind in der Kirche Maria Viktoria, im wahren Herzen Europas, nehmen wir uns Zeit für das individuelle Gebet. Wir gehen über die Karlsbrücke, und begegnen vielen Strassenkünstlern. Die Brücke ist 650 Jahre alt, hat gotische Türme und 27 Barockskulpturen der europäischen Heiligen. Sie lässt uns die Moldau überqueren und das einmalige Stadtpanorama der „hunderttürmigen Stadt“ bewundern. Hier hat der hl.Nepomuk, der „Brückenheilige“, den Märtyrertod erlitten, weil er das Beichtgeheimnis der Königin nicht preisgab. Wir besuchen den Altstädtering wo die berühmte Astronomische Uhr mit den Aposteln die Stunden zählt. In Prag spüren wir die Geschichte auf jedem Schritt...

Svatá Hora / CZ

Das Heiligtum Svatá Hora wurde zunächst von Einsiedlern bewacht, der bekannteste von ihnen ist Jan Procházka aus Nymburk, der hier im Juni 1632 von der Blindheit geheilt wurde. Die Jesuiten wirkten hier bis zum 13. April 1950, als sie bei der Liquidierung des Klosters gewaltsam ausgesiedelt wurden und erst nach 40 Jahren aufgrund eines Dekrets des Kardinals František Tomášek wiederum nach Svatá Hora zurückkehren konnten. Der wertvolle Silber-Altar stammt wahrscheinlich aus den hiesigen Berggruben. Seit dem 13. Jh. wird hier die Schwarze Madonna als die „Königin der Silberberge“ verehrt.

Weltenburg / D

Direkt am Donau-Ufer, umgeben von den grauen, steilen Felsen des Donau-Durchbruchs liegt das Kloster Weltenburg. Es wurde wohl schon im frühen 7. Jh. durch den Benediktiner-Abt Eustasius von Luxeuil als Missionsstation gegründet. 760 zogen die Benediktiner ein. Das berühmte Kloster besitzt eine grossartige, den Heiligen Georg und Martin geweihte Abteikirche. Auf dem wunderbaren Rokkoko-Hochaltar steht das Gnadenbild, das jährlich von vielen Pilgern besucht wird. Die Frauenberg-Kapelle steht auf dem Frauenberg hinter dem Kloster. Über 100 steinerne Stufen führen zur Kapelle, die der Legende nach auf den hl. Rupert zurückgehen soll.

Mindelstetten / D

Die sel. Anna Schäffer wurde 1882 in Mindelstetten als Tochter eines Schreiners geboren und getauft. Die kinderrreiche Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Als Anna 1894 zur ersten hl. Kommunion gehen durfte, bot sie ihr Leben dem Heiland als Opfer an. Nach dem Tode ihres Vaters 1896 diente sie in Landshut und Stammham. 1898 erfuhr sie den entscheidenden Anruf Jesu: sie werde bald schon viel und lange leiden. 1901 begann nach einem Unfall mit kochender Lauge in der Waschküche ihre Leidenszeit. Als Frühinvalide wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen, ihr Zustand verschlimmerte sich immer mehr, so dass sie bald das Krankenlager nicht mehr verlassen konnte. Zu dem schweren Siechtum gesellte sich auch bittere Armut. Sie schenkte ihr Leben und Leiden Gott als Sühneopfer und entwickelte einen erstaunlichen Gebets-, Buss- und Sühneeifer. Am Morgen des 5. Oktober 1925 empfing die Sterbende zum letztenmal die hl. Kommunion, die Kraftquelle ihrer 25jährigen Leidenszeit. Seit dem Tode Annas ist ihr Grab das Ziel vieler Menschen, die sie um Fürbitte in ihren Nöten anrufen und ihr für erwiesene Hilfe danken. Sie wurde am 7. März 1999 in Rom seliggesprochen.