Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

SIZILIEN: Syrakus - Palermo - Tindari - Catania - Cefalu - Pompei - Monte Cassino - La Spezia - Orvieto

8 Tage

11. - 18. Juni 2016

Reiseroute

Monte Cassino - Pompei - Neapel - Palermo - Syrakus - Catania - Giardini Naxos - Tindari - Palermo - Neapel - Orvieto

Geistliche Leitung / Begleitung: P. René Klaus

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'050.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 150.00

Zuschlag Einzelkabine: CHF 170.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 5 Essen + 2 Frühstück fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 11. Juni

Fahrt durch den Gotthard ins Tessin. Mittagslunch aus dem Car. Über Mailand, die Po-Ebene und Bologna erreichen wir für einen erfrischenden Zwischenhalt die Passhöhe im Apennin. Durch die Toscana und Florenz gelangen wir am Abend ins Tibertal. Hotelbezug nördl. von Rom.

Sonntag, 12. Juni

Nach ca. 2-stündiger Fahrt erreichen wir auf dem Monte Cassino das berühmte Benediktinerkloster, mit der Grabeskrypta des hl. Benedikt, hl. Messe. Nach dem Mittagessen Fahrt durch eine malerische Gegend, vorbei am Vesuv, in die Bucht von Neapel, bis Pompei. Besuch des Heiligtums der Rosenkranzkönigin, welches der sel. Bartolo Longo zu Ehren Mariens erbauen liess. Möglichkeit zur Besichtigung der Ausgrabungen von Pompei. Abends Fahrt zum Hafen von Neapel, Einschiffen und Bezug der 2-Bettkabinen mit Toilette. Nachtessen und Frühstück fakultativ an Bord. Nächtliche Überfahrt nach Sizilien, ein traumhaftes Erlebnis!

Montag, 13. Juni

Gegen 07.00 Uhr Ankunft im Hafen von Palermo. Fahrt auf den Monte Pellegrino zur Grottenkapelle der hl. Rosalia. Wir geniessen eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten: Dom mit dem Sarkophag der hl. Rosalia und Friedrich II., Martorana (dem Juwel der normannischen Baukunst), Kapuzinergruft. Herrliche Fahrt der märchenhaften Nordküste entlang nach Cefalu, Mittagessen. Besuch des berühmten Normannendomes „Santissimo Salvatore“ (12. Jh.) mit dem eindrücklichen Apsismosaik.

An grün-goldenen Ackerflächen vorbei, über Enna (Nabel bzw. Kornkammer Siziliens) und Catania an die Südostküste. Abends Ankunft in Syrakus. Hotelbezug für 2 Nächte.

Dienstag, 14. Juni

Wir betreten die beeindruckende Tränen-Kirche der Madonna delle Lacrime. Führung durch die Katakomben San Giovanni. Hier machte der Apostel Paulus von Malta herkommend drei Tage Station (Apg 28,12). Spaziergang durch die antike Altstadt Ortigia zum Brunnen der „Aretusa“, Dombesuch (Reliquienbüste der hl. Luzia). Besuch des Teatro Grecco mit dem berühmten Ohr des Dionysos (Schillers Bürgschaft).

Mittwoch, 15. Juni

Nach kurzer Fahrt erreichen wir am Südhang des Vulkan Aetna die Stadt Catania. Dombesuch mit Gebet am Grab der hl. Agatha, die unter Decius im Jahre 251 wegen ihres christlichen Glaubens grausam gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Mittagessen fakultativ. Fahrt nach Giardini Naxos, Hotelübernachtung in malerischer Bucht, Bademöglichkeit.

Donnerstag, 16. Juni

Fahrt zum grössten Wallfahrtsort und Nationalheiligtum Siziliens, der Schwarzen Madonna von Tindari. Rückfahrt entlang der herrlichen Nordküste nach Palermo. Abends Einschiffen zur nächtlichen Überfahrt nach Neapel. Fakultatives Nachtessen und Frühstück an Bord.

Freitag, 17. Juni

Morgens Ankunft im Hafen von Neapel. Wir verlassen das fruchtbare Gebiet „Terra di Lavoro“ durch Frosinone. An den Albanerbergen und Rom vorbei, erreichen wir Vormittags die berühmte, auf einem Tuffkegel liegende Stadt Orvieto, Dombesuch. Altstadtspaziergang und fakultatives Mittagessen. Nachmittags Weiterfahrt über Florenz und Cararra Massa, zum einzigartig über dem Meer gelegenen Monastero Santa Croce bei La Spezia.

Samstag, 18. Juni

Aufenthalt und hl. Messe. Anschl. Heimfahrt über den ligurischen Apennin und die Po-Ebene. Mittagessen fakultativ. Durch das Tessin erreichen wir abends unsere Ausgangsorte.

Frühzeitige Anmeldung von Vorteil!


Informationen zu den Reisezielen

Syrakus / I (Sizilien)

Syrakus war eine antike griechische Stadt. Der Grieche Archimedes machte hier seine bis heute gültigen Kreisberechnungen. Von Malta herkommend machte hier auch der hl. Apostel Paulus drei Tage Station (Apg 28,12). In den Katakomben San Giovanni führt eine Treppe in die Krypta des hl. Marcian. Dies soll der Ort sein, wo der hl. Paulus predigte. Die Krypta wird deswegen von allen Pilgern aufgesucht. Am 29. Aug. 1953 vergoss in der bescheidenen Wohnung des Arbeiterehepaares Iannuso in Syrakus ein Gipsbild, welches das Unbefleckte Herz Mariens darstellt, menschliche Tränen. Dieses Wunder verbreitete sich schnell durch die Medien in die ganze Welt und Syrakus wurde rasch das Ziel zahlreicher Pilger. Im Oktober 1995 wurde die neue Kirche der weinenden Muttergottes von Syrakus von Papst Johannes Paul II. feierlich eingeweiht. Die Architektur der Kirche stellt eine Träne dar. Nicht weit von hier kann man die Hinrichtungs- und Begräbnisstätte der hl. Lucia, Stadtpatronin von Syrakus aufsuchen. Die Heilige wurde im Jahre 304 unter Kaiser Diokletian hingerichtet. Spaziergang in der Altstadt und Besichtigung des Domes, in dessen hintersten Seitenkapelle rechts eine Silberbüste im Altar aufbewahrt ist, in der Reliquien der hl. Lucia eingefasst sind. Sie werden immer am 14. Dezember, am Fest der hl. Lucia, feierlich in einer Prozession um die Altstadt getragen. Besuch des Teatro Grecco mit dem berühmten Ohr des Dionysos.

Pompei / I

Wir halten Andacht in der Rosenkranzkirche von Pompei vor dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin. Auf dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin, sind der hl. Dominikus und die hl. Katharina v. Siena abgebildet, wie sie vom Jesuskind und der Gottesmutter den Rosenkranz erhalten. Auch unser Hl. Vater Johannes Paul II. besuchte dieses Heiligtum. Das Grab des sel. Bartolo Longo befindet sich in der Krypta der Kirche. Pater Pio war ein sehr grosser Verehrer der Rosenkranzkönigin und betete jeden Tag die Supplica (Fürbitte zur Rosenkranzkönigin von Pompei). Je nach Zeit, Möglichkeit zum Besuch der Ausgrabungen der antiken Stadt Pompei, die beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. von Vulkanasche begraben wurde.

Tindari / I (Sizilien)

Der grosse Wallfahrtsort der schwarzen Madonna, der als Nationalheiligtum von Sizilien gilt, liegt auf einem hohen Hügel an der Nordküste Siziliens. Tindari war im Altertum eine grosse römisch-griechische Stadt (395 v. Chr.). Sie wurde durch ein Erdbeben zerstört, daher kann man heute nur noch die Ruinen des antiken Tindari erkennen. Im Jahre 726 verbot der Syrier Leo der Dritte, Herrscher vom Orient, mit einem Edikt den Kultus der heiligen Statuen und befahl deren Zerstörung. Die Gläubigen wollten diese Statue nicht zerstören und brachten sie auf ein Schiff, das mit dem Ziel Sizilien in See stach. Die ersten Gläubigen dachten sofort daran, die gefundene Statue auf dem Hügel von Tindari aufzustellen, weil das der schönste und höchstgelegene Platz war. Das Christentum begann in Tindari im ersten Jh. wurde aber stärker und lebendiger nach der Ankunft der wundertätigen Statue der Madonna. Auf dem Vorplatz der herrlichen Mosaikkirche, kann man bei guter Sicht, am Horizont die Silhouetten der liparischen Inseln: Stromboli, Vulcano und Lipari erkennen.

Palermo / I (Sizilien)

Auf dem 606 Meter hohen Monte Pellegrino hat man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt, den Hafen und auf das Meer. Hier ist die berühmte Höhlenkapelle der hl. Rosalia, die Goethe auf seiner Sizilienreise schon beschrieben hat, in der die Stadtpatronin bis zu ihrem Tod (1166) in Busse lebte. In der 25m tiefen Grotte wird das Wasser von den Wänden in ein Becken geleitet. Auf die Fürsprache der hl. Rosalia durften durch dieses Wasser unzählige Heilungen geschehen. Unter dem Altar liegt die mit einem Goldmantel eingekleidete Statue mit Reliquien der hl. Rosalia. Das Grab der Stadtpatronin befindet sich in der Kathedrale von Palermo. Auf der Stadtrundfahrt besichtigen wir die sehr alte Capella Palatina mit den prächtigen Mosaikkunstwerken im Regierungsgebäude (Palazzo dei Normanni). Fahrt zum alten Teatro Massimo und zur bekannten Totengruft der Kapuziner. Besuch des mit Mosaiken wunderschön ausgeschmückten Domes von Monreale.

Catania / I (Sizilien)

Die hl. Agatha wurde unter Decius im Jahre 251 wegen ihres christlichen Glaubens grausam gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Im wunderbaren barocken Dom von Catania sind die Reliquien der Stadtpatronin aufbewahrt.

Monte Cassino / I

Besuch der berühmten Benediktinerabtei des hl. Benedikt von Nursia (heute Norcia), die er um 529 gegründet hat. Im 2. Weltkrieg wurde das Kloster bombardiert und fast völlig zerstört, das Grab des hl. Benedikt jedoch blieb unversehrt. Im Museum ist eine wertvolle Sammlung handgeschriebener Bibeln und Schriften ausgestellt.