Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Alpenpilgerfahrt: Maria Weissenstein - Spiazzi - Meran - Bozen (Abtei Muri Gries) - St. Gerold (Benediktiner Propstei)

4 Tage

2. - 5. Juli 2016

Reiseroute

St. Gerold - Maria Weissenstein - Meran - Muri-Gries - Spiazzi

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Peter Miksch

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 550.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 75.00

inkl. Vollpension

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 2. Juli

Fahrt über Feldkirch ins grosse Walsertal, auf 850 m ü.M. liegt der UNESCO-Biosphärenpark. Führung durch die Einsiedler Benediktiner-Propstei (11. Jh.) mit der St. Gerolds - Krypta. Hl. Messe in der Klosterkirche. Aperitiv im Weinkeller und Mittagessen. Nachmittags Fahrt über Innsbruck und den Brenner ins Südtirol. Südlich von Bozen auf 1520 m ü.M. eröffnet sich uns ein prächtiges, weites Gebirgspanorama. Auf dieser südtiroler Hochalp erreichen wir eine Oase der Stille, den Wallfahrtsort Maria Weissenstein „Mutter der Schmerzen“. Nachtessen, Übernachtung im Pilgerhaus.

Sonntag, 3. Juli

Hl. Messe und Führung im 1722 errichteten Zisterzienserkloster. Am 17. Juli 1988 war auch der hl. Papst Johannes Paul II. als Pilger hier. Nach dem Mittagessen verlassen wir diesen idyllischen Ort und nach gut einstündiger Fahrt erreichen wir Meran, den beliebtesten Kurort Südtirols. Geführter Altstadt-Spaziergang. Hotelübernachtung.

Montag, 4. Juli

Fahrt nach Bozen, Hl. Messe in der Klosterkirche Muri - Gries. Anschl. Führung und Mittagessen. Durch das Südtirol gelangen wir östlich des Gardasees zum einmalig schön gelegenen Pilgerort der gekrönten Schmerzensmutter von Spiazzi, Madonna della Corona. Übernachtung.

Dienstag, 5. Juli

Aufenthalt und hl. Messe in der Pilgerbasilika. Nach dem frühen Mittagessen verlassen wir diesen eindrücklichen Gnadenort und kehren über Mailand und durch den Gotthard bereichert in die Schweiz zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Maria Weissenstein (Pietralba) / I

Es ist nicht ein Dorf, sondern ein Wallfahrtsort, inmitten grüner Wiesen und dunkler Wälder in einer Seehöhe von 1520 m gelegen. Dem Besucher eröffnet sich hier ein prächtiges, weites Gebirgspanorama. Es ist der meistbesuchte Wallfahrtsort der Provinzen Bozen u. Trient. Von diesem Gebirgsort der Dolomiten aus segnet die Mutter der Schmerzen ihr Volk. Es ist eine Oase der Stille. Die Wallfahrer und Touristen kommen zu jeder Jahreszeit und finden herzliche Gastfreundschaft und frohen Aufenthalt. Die Geschichte des Wallfahrtsortes, der seit 1718 von den Serviten Patres betreut wird, beginnt im Jahre 1553 mit der Auffindung des Gnadenbildes, einer Pietà aus Alabaster, die am 24. August 1885 gekrönt wurde. Wertvolles Kleinod im Inneren der Barockkirche, die 1638 gebaut und 1673 geweiht wurde, ist die Auffindungskapelle. Der Klosterbau wurde 1722 erstellt. Anlässlich der 4. Jahrhundertfeier von 1953 wurde ein vollkommener Ablass gewährt, der täglich gewonnen werden kann. Die Wallfahrtskirche ist seit 1085 eine Basilika Minor. Am 17. Juli 1988 pilgerte auch Papst Johannes Paul II. nach Weissenstein.

Spiazzi / I

Die Statue der "Madonna della Corona" wurde 1432 aus Stein gehauen, ist 70 cm hoch und bemalt. Graf Ludwig v. Castelbarco hat sie anfertigen lassen. Seither kommen viele Gläubige und Kranke hierher um zu beten. Sie werden auch von der schönen Natur angelockt, die diesen Ort wunderbar ausstattet. Zum grossen Erstaunen ist die Pilgerbasilika in den Felsen gehauen.

Muri-Gries / I

Im Jahr 1027 wurde das Kloster Muri von den Grafen von Habsburg gestiftet. Die ersten Mönche kamen vom Kloster Einsiedeln. 1841 beschließt der Kanton Aargau die Aufhebung aller Klöster, die Mönche müssen Muri verlassen. 1845 finden sie in Gries bei Bozen eine neue Heimat. Durch die Führung eines Kollegiums in Sarnen (Kanton Obwalden) bleibt die Beziehung zur Schweiz bestehen. Heute wirken die Benediktiner von Muri-Gries in Bozen und Jenesien (I), Sarnen, Muri (CH) sowie in den Frauenklöstern von Hermetschwil (CH) und Habsthal (D).

St. Gerold / A

Die Propstei St. Gerold kann auf eine rund 1000-jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Das Klösterlein hat im Laufe der Jahrhunderte Brandschatzungen, Zeiten materieller Entbehrung und des Zerfalls wie auch Enteignungen überstanden. Heute zeigt sich die Propstei St. Gerold als eine weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte und geschätzte Perle benediktinischer Kultur und Gastfreundschaft.