Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

England - Irland - Schottland: London - Dublin - Belfast - Knock - Lough Derg - Birmingham - Armagh (hl. Patrick) - Edinburgh

11 Tage

9. - 19. Juli 2016

Reiseroute

Canterbury - London - Birmingham - Chester - Dublin - Knock - Lough Derg - Armagh - Belfast - Loch Ness - Edinburgh

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Theodor Zimmermann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'670.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 350.00

Zuschlag Einzelkabine: CHF 100.00

inkl. Vollpension (2 x Lunch, 5 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 9. Juli

Fahrt über Basel, Strassburg, Reims nach Calais. Mittagslunch aus dem Car. Abends interessante Fährenüberfahrt nach Dover. Kurze Fahrt nach Canterbury. Hotelübernachtung.

Sonntag, 10. Juli

Weiterfahrt in die Hauptstadt London. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir über die Tower-Bridge, vorbei an der Westminster-Abbey, Big Ben, St. Pauls Cathedral, Buckingham-Palast, Parlament, Piccadilly-Circus, Hyde-Park. Mittagessen fakultativ. Je nach Zeit evtl. Besuch der Westminster-Abbey. Im Tower of London wurde der hl. Thomas Morus durch König Heinrich VIII. unschuldig gefangen gehalten und hingerichtet. Hl. Messe in der Westminster Cathedral, der kath. Hauptkirche Londons. Gegen Abend Weiterfahrt zum Übernachtungsort nach Birmingham.

Montag, 11. Juli

Besuch der ersten katholischen Kathedrale die nach der Reformation errichtet wurde, St. Chad. Anschl. Weiterfahrt nach Chester, Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen mit den schmuckvollsten Fachwerkhäusern Englands. Mittagessen fakultativ. Nachmittags Ankunft im Hafenstädtchen Holyhead. Nach ca. 3-stündiger Fährenüberfahrt erreichen wir eine der schönsten Städte Westeuropas, die irische Hauptstadt Dublin, Hotelübernachtung.

Dienstag, 12. Juli

Stadtrundfahrt und Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Besuch der heute anglikanischen St. Patrick’s Cathedral. Hier hat der hl. Patrick zum christlichen Glauben Bekehrte getauft. 450 wurde schon die erste Kirche gebaut. In der Trinity College-Bibliothek wird das weltberühmte, aus dem 6. Jh. stammende Mönchsmanuskript Book of Kells ausgestellt, es gilt als eine der schönsten bebilderten Handschriften der Welt. Wir durchqueren westwärts die grüne Insel und erreichen Abends Knock, den bedeutendsten Marienwallfahrtsort der englischsprachigen Welt. Hotelübernachtung.

Mittwoch, 13. Juli

Hl. Messe, Besuch mit Führung am Gnadenort, den auch der hl. Papst Joh. Paul II. am 30. Sept. 1979 besuchte und der Basilika eine goldene Rose schenkte. Nachmittags Hotelbezug an der einzigartigen Donegal Bucht.

Donnerstag, 14. Juli

Fahrt zum Lough Derg, mit seiner weltbekannten felsigen Insel. Im Jahre 441 hat hier der hl. Patrick nach der Legende 40 Tage lang gebetet und gefastet. Auch heute fasten die Gläubigen drei Tage und Nächte bei Tee und Toast und halten in der historischen Inselkirche Nachtwache. Führung, Schiffrundfahrt.

Nachmittags Fahrt in die nordirische Stadt Armagh. Der heilige Patrick ernannte um 445 die ebenfalls auf 7 Hügeln liegende Stadt zum „irischen Rom“ und errichtete eine Kirche. Heute steht an deren Stelle die anglikanische St. Patrick´s Kathedrale mit einem Hochkreuz und birgt das Grab von König Brian Boru, der die Wikinger besiegte. Auf dem Nachbarhügel befindet sich die kath. Bischofskirche, hl. Messe. Weiterfahrt nach Belfast, Hotelbezug für 2 Nächte.

Freitag, 15. Juli

Stadtrundfahrt durch Belfast. Wir sehen die prächtige City Hall, das Grand Opera House, die Queen‘s University, das Parlamentsgebäude Stormont, sowie das ehem. Schiffswerft-Gelände der „White Star Line“ (Harland & Wolff), wo die „Titanic“ gebaut wurde. Mittagessen im ältesten Pup Nordirlands. Nachmittags Besuch des Saint Patrick Centre in Downpatrick, wo sich die älteste Kirche Irlands (Saul-Kirche) befindet und das Grab des hl. Patrick vermutet wird.

Samstag, 16. Juli

Wir überqueren mit der Schnellfähre den Nordkanal zu Schottland (Mittagessen fakultativ) und fahren an der Westküste durch eine Region von aussergewöhnlicher Schönheit; durch die „Bonny Banks“ des zauberhaften Loch Lomond und erblicken das auf einem Felsen gelegene Dumbarton Castle, Zufluchtsort von Maria Stuart. Weiter durch das atemberaubende Tal der Tränen „Glen Coe“ in die Umgebung von Loch Lochy, Hotelbezug, Nachtessen.

Sonntag, 17. Juli

Fahrt durch das mystische Tal des Loch Ness, wo der Legende nach der hl. Kolumban beim Urquhart Castle das „Ungeheuer Nessie“ besiegte, ein absolut einzigartiges Erlebnis! Mittagessen in Inverness. Nachmittags durchfahren wir das Spey Valley, Zentrum der schottischen Whiskyproduktion, Besuch und Apero in einer Whiskydestillerie. Fahrt Richtung Edinburgh. Hotelbezug.

Montag, 18. Juli

Panorama-Stadtrundfahrt durch das „Athen des Nordens“, die Hauptstadt und der kulturelle Mittelpunkt Schottlands. Das gewaltige Edinburgh Castle, das über der Stadt auf einem Felsen thront und der imposante Palace of Holyrood, die schottische Residenz der britischen Königsfamilie, sowie die St. Gilles Kathedrale und die historische Stadtkirche gehören zu den bedeutendsten historischen Schauplätzen des Landes. Mittagessen fakultativ. Wir überqueren die Thumberland-Grenzberge sowie den „Hadrians-Wall“ und erreichen Newcastle. Einschiffung in die moderne Schnellfähre, nächtliche Überfahrt nach Amsterdam.

Dienstag, 19. Juli

Frühstück an Bord. Ankunft in Amsterdam ca. 09.30 Uhr, direkte Heimreise über Luxemburg, Metz (Mittagessen fakultativ), Strassburg und Basel.

Frühzeitige Anmeldung von Vorteil !


Informationen zu den Reisezielen

Knock / IRL

Knock ist der grösste Marien-Wallfahrtsort Irlands, jedes Jahr pilgern Hunderttausende hierher. Die Muttergottes von Knock ist die „Königin von Irland“ und die Verbündete der Leidenden, das Heiligtum ein Ort der Eucharistie und Versöhnung. Am Donnerstag, den 21. Aug. 1879, an einem stark regnerischen Abend, erschien einer Gruppe von 22 Personen ausserhalb der Pfarrkirche von Klopfen (Knock) die hl. Jungfrau Maria, der hl. Josef und der hl. Apostel Johannes (Evangelist) mit einem Lamm. Die Erscheinung dauerte ca. 2 Std. lang, während der Erscheinung beteten die Seher ununterbrochen den Rosenkranz, dabei wurden sie nicht vom Regen durchnässt, sondern blieben vollkommen trocken. In der grossen Wallfahrtsanlage befinden sich eine Skulptur der Erscheinungsgruppe, die ein italienischer Künstler aus Carraramarmor fertigte, Kreuzwege, eine Beichtkapelle, ein Wallfahrtsmuseum und Pilgerunterkünfte. Zur Jahrhundertfeier 1979 besuchte Papst Johannes Paul II. Knock und erhob die Wallfahrtskirche zur Basilika und übergab die „Goldene Rose“.

London / GB

Schon in vorrömischer Zeit befand sich auf dem Gebiet des heutigen Londons eine keltische Siedlung. Im 1. Jh. n. Chr. setzten sich die Römer am Nordufer der Themse fest und schlugen an der Stelle der heutigen London Bridge eine Brücke, die viele Jahrhunderte lang den einzigen Flußübergang bildete. Am Ostrand der von einer Stadtmauer umgebenen Stadt, der jetzigen City, erbauten die Normannen gegen Ende des 11. Jh. die Festung „The Tower“, die bis ins 16. Jh. (neben dem Westminsterpalast) die Residenz der englischen Könige war. Dann verlegte Heinrich VIII. sie in den Whitehallpalast und der Tower wurde zum gefürchteten Staatsgefängnis. 1666 zerstörte das „Große Feuer“ fast die ganze City. Sir Christopher Wren, der Erbauer der Paulskathedrale, versuchte vergeblich, seinen nach modernen Gesichtspunkten ausgerichteten Neubauplan in die Tat umzusetzen: Die neuen Bauten entstanden entlang den mittelalterlichen, unregelmäßig verlaufenden Straßen. So ist noch heute der Stadtplan der City so unübersichtlich, wie er es im Mittelalter war. Seit dem 16. Jh. wuchs London immer weiter über die alten Stadtmauern hinaus, besonders in westlicher Richtung, und die City ist heute fast ausschließlich den großen Banken und Geschäftsgebäuden vorbehalten. Als königliche Residenz diente im Mittelalter neben dem Tower der (bis auf die Westminster Hall verschwundene) Westminsterpalast, dann der Whitehall Palace und von 1698 bis 1837 der St. James's Palace. Seitdem residieren die britischen Souveräne im Buckinghampalast. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei an der Tower-Bridge, der Westminster-Abbey, Big Ben, Buckingham-Palast, Parlament, Piccadilly-Circus, Hyde-Park. Unser Besuch gilt vor allem dem Tower of London, wo der hl. Thomas More durch König Heinrich VIII. unschuldig gefangen gehalten und hingerichtet wurde. Hl. Messe in der Westminster Cathedral, der kath. Hauptkirche Londons.

Schottland / GB (Loch Ness)

Sanfte Hügel, rauschende Wälder und glitzernde Seen, aber auch unwegsame Berge, Wasserfälle und enge Täler prägen diese eindrückliche Landschaft Schottlands, die uns vergessen lässt, dass die Schotten hier einst gegen die Wikinger und Engländer kämpften. Die Tiefe des berühmtesten Sees Schottlands konnte nie bestimmt werden. Es scheint, als sei dieser der ideale Lebensraum für das „Ungeheuer Nessie“. Der Legende nach war der hl. Kolumban der Ältere (um 520–597) der einzige welcher dem legendären „Ungeheuer vom Loch Ness“ begegnete und überlebte. Er traf 565, auf dem Weg nach Inverness zum König der Picten, eine Gruppe Einheimischer, die einen Fischer zu Grabe trugen, der einem Seeungeheuer („aquatilli bestiae“) zum Opfer gefallen war. Unverzüglich liess Kolumban einen seiner treuen Begleiter zum anderen Ufer des Flusses Ness schwimmen. Kaum war der Mann im Wasser, tauchte das Ungeheuer „Niseag“ auf und wandte sich ihm zu, um ihn zu töten. Kolumban schlug ein Kreuz, rief den Namen Gottes und gebot dem Monster: „Go thou no further, nor touch the man. Quick! Go back!“ Das gefährliche Ungeheuer liess ab und wurde nie mehr gesehen. Die schottischen Heiden liefen fortan Kolumban, dem „Apostel der Schotten“, in Scharen zu und liessen sich durch ihn bekehren. Über diese Begegnung zwischen dem Heiligen und dem Monster am Fluss Ness berichtete der hl. Adamnan (624–704) in seinem Werk „Victi Sancti Columbae“.