Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Lisieux (hl. Theresia) - Nevers - Mont Saint Michel - Paray le Monial - Angers - Paris - Ste Anne d'Auray - Tours (hl. Martin) - St. Laurent s. Sèvre

7 Tage

23. - 29. Juli 2016

Reiseroute

Paray le Monial - Nevers - Tours - Angers - St. Laurent s. Sèvre - Pontchâteau (Calvaire) - Sainte Anne d'Auray - Mont Saint Michel - Lisieux - Paris -

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Theodor Zimmermann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 890.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 180.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 23. Juli

Über Basel und durch das Elsass gelangen wir ins Burgund. Mittagslunch aus dem Car. Interessante Fahrt durch das Burgunder-Weingebiet. Am späten Nachmittag erreichen wir Paray le Monial. Hl. Messe im Kloster La Visitation, wo die hl. Margaretha Maria Alacoque 1671-90 lebte und wirkte. In der Nähe ruht auch der hl. Claude de la Colombière, ihr Seelenführer und Hauptförderer der Herz-Jesuverehrung, in der nach ihm benannten, reich mit Mosaik ausgeschmückten Kapelle. Hotelübernachtung.

Sonntag, 24. Juli

Vormittags Ankunft im Kloster St. Gildard in Nevers, wo die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang bis zu ihrem Tod weilte. Hl. Messe und Mittagessen. Fahrt über Bourges nach Tours. Besuch der vom hl. Gregor erbauten Kathedrale. In der Krypta befindet sich der Sarkophag des hl. Martin, der als röm. Soldat seinen Mantel für einen Bettler mit dem Schwert teilte. Wir folgen der zauberhaften naturbelassenen Loire, mit ihren zahlreichen Schlössern und Burgen. Abends Hotelbezug in Angers.

Montag, 25. Juli

Hl. Messe im Kloster der kontemplativen Schwestern vom Guten Hirten CGS, wo uns u.a. die Schweizerin Sr. Gabriele Studer empfangen wird. In der Klosterkapelle ruht die hl. Maria Euphrasia Pelletier 1796-1868, Gründerin des Klosters. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Wirkungs- und letzte Ruhestätte des hl. Ludwig Maria Grignon v. Montfort (300. Todesjahr) in St-Laurent-sur-Sèvre (siehe Seite 8). Mittagessen fakultativ. Interessante Fahrt über Nantes an den Atlantik und in die Bretagne nach Pontchâteau, wir besuchen den berühmten Calvaire, ein Lebenswerk des hl. Ludwig. Gegen Abend Ankunft in Ste Anne d‘Auray. Hotelbezug, Abendessen.

Dienstag, 26. Juli (hl. Anna)

Prozession und Festgottesdienst, Teilnahme an den Feierlichkeiten zum grossen Pardon Ste Anne, Fest der hl. Anna. Mittagessen. Auf der bezaubernden Fahrt in Frankreichs westlichste Region Finistère, besuchen wir die typisch bretonische Stadt Quimper (Quimper-Corentin), benannt nach dem hl. Corentin, einer der 7 hl. Gründerbischöfe der Bretagne. Die Kathedrale mit dem Grabmahl des Heiligen ist sehr berühmt wegen der schrägen Apsis, die das geneigte Haupt des verstorbenen Erlösers andeuten soll. Seit 400 J. werden hier in den Fayence-Werkstätten nach alter Tradition die Fayencen (Keramik) vollständig per Hand geformt und verziert. Weiterfahrt zur berühmten Kirche (Pardon) in Le Folgoet. Kurze Fahrt nach Ste Pol de Leon und Roscoff. Hotelbezug.

Mittwoch, 27. Juli

Wir gelangen an die Côte d‘ Emeraude (Smaragdküste) und erblicken das “Wunder des Abendlandes”, die Insel Mont Saint Michel. Aufenthalt, Mittagessen fakultativ. Kurzer Besuch beim deutschen Soldatenfriedhof von 1944. Am späteren Nachmittag Weiterfahrt nach Lisieux. Besichtigung des Elternhauses „Les Buissonnets“, wo die hl. Therese elf Jahre lang lebte. Übernachtung in Pilgerhaus.

Donnerstag, 28. Juli

Besuch der wunderschönen Basilika Sainte-Thérèse, sowie des Karmelitinnenklosters mit dem Schrein der hl. Theresia v. Kinde Jesu (Kirchenlehrerin). Nach dem Mittagessen Fahrt nach Paris. Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei am Arc de Triomphe, der Champs-Elysées, dem Louvre, Place de la Concorde, der Kathedrale Notre Dame, dem Eiffelturm usw.

Freitag, 29. Juli

Wir besuchen in der Rue du Bac die Kapelle „Unsere liebe Frau, ohne Sünde empfangen.“ Hier ruhen die hl. Katharina Labouré und die hl. Louise von Marillac. Hl. Messe. Heimfahrt durch die Champagne, das Burgund (Mittagessen fak.) über Basel an unsere Ausgangsorte.


Informationen zu den Reisezielen

Lisieux / F

Der zweitgrösste Wallfahrtsort Frankreichs liegt westl. von Paris in der Normandie. Es ist die Wirkungsstätte der hl. Theresia von Lisieux (1873-1897), die vom Heiligen Vater zur Kirchenlehrerin erhoben wurde. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kirche des Karmels aufgebahrt, in dem sie bis zu ihrem Tode, 9 Jahre lang weilte. Gebrauchsgegenstände und einige sehr schöne Handarbeiten der hl. Theresia sind in einem kleinen Museum ausgestellt. Dort ist auch der unversehrte Palmzweig, der in ihrem Sarg gefunden wurde, zu sehen. Wir besuchen die wunderschöne Basilika Sainte-Thérèse, das Elternhaus „Les Buissonnets“, wo die Theresia 11 Jahre lang lebte.

Nevers / F

Am 7. Juli 1866 kam die hl. Bernadette Soubirous im Mutterhaus der Schwestern von der Nächstenliebe in Nevers auf dem Hügel St. Gildard an. Bernadette wurde am 29. Juli 1866 unter dem Namen Schwester Marie-Bernard eingekleidet. Schwer krank, machte sie am 25. Oktober 1866 die Profess und legte am 22. September 1878 ihre ewigen Gelübde ab. Hier lebte die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang, bis sie am 16. April 1879 an Knochentuberkulose starb. Sie wurde in der St. Josephs-Kapelle im Klostergarten begraben. Im Jahre 1909 wurde ihr Körper zum erstenmal exhumiert und intakt befunden. Heute, über 120 Jahre nach ihrem Tod, ruht sie unversehrt in einem Glasschrein. In einem kleinen Museum ist ihr Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Rundgang im Klosterpark, wo die grosse Heilige auch ihre Gartenarbeiten verrichtete. (Buch: "Die über alles schöne Frau" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0752-6).

Paris / F

Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei an der Kathedrale Notre-Dame, am Montmartre, dem Arc de Triomphe mit dem Grab des unbekannten Soldaten, der Champs-Elysées, Louvre, Place de la Concorde, dem Eiffelturm usw. Wir besuchen in der Rue du Bac die Kapelle "Unsere liebe Frau, ohne Sünde empfangen." Die Heilige der Schweigsamkeit, Katharina Labouré, erhielt von der Muttergottes den Auftrag, Medaillen mit der Inschrift „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen“ prägen zu lassen, damit die Menschen diese tragen, um so unter dem besonderen Schutz Mariens zu stehen. In der Kapelle befindet sich das Grab der hl. Katharina Labouré und der hl. Louise von Marillac. Sie gründete die Kongregation der Vinzentinerinnen zusammen mit dem hl. Vinzenz von Paul, dessen Sarkophag sich in einer Kapelle in unmitelbarer Nähe befindet. Im Norden der Stadt liegt der Montmartre (Märtyrer-Berg). Ein Wahrzeichen von Paris ist die heutige wunderbare Basilika Sacré Coeur, sie wurde unter der Mithilfe des hl. Don Bosco um die Jahrhundertwende erbaut. Die Entstehung geht zurück auf ein Gelübde, das während dem Deutsch-Französischen Krieg 1870, unter der Führung eines Bischofs von vielen Gläubigen geleistet wurde. Hier halten die Benediktinerinnen ständig Anbetung. Von hier aus hat man eine herrliche Sicht über die ganze Stadt.

Tours / F

In dieser grossen Stadt an der Loire wurde der hl. Martin Bischof. Wir besuchen die alte Kathedrale mit dem Grab des hl. Martin. Dargestellt wird der Heilige als römischer Soldat, der hoch zu Ross für einen Bettler seinen Mantel mit dem Schwert teilt.

Mont Saint Michel / F

Der Klosterberg Mont-Saint-Michel, das "Wunder des Abendlandes" erdentrückt zwischen Wasser und Himmel schwebend, Jahrhunderte lang nur bei Ebbe vom Festland zu erreichen, 900 m Umfang, 78 m hoch über dem Ärmelkanal an der bretonischen Grenze zur Normandie gelegen, gründet sich auf die Erscheinung des hl. Erzengels Michael. Um die Jahre 705 erschien St. Michael dem französischen Bischof Aubert von Avranches in einer Vision auf dem Felsen im Kanal; drei Mal wiederholte er seinen Besuch und befahl, auf der Granitfelsen-Insel eine Kapelle zu bauen. Dies geschah: Die kleine, kreisrunde Andachtsstätte, 706 geweiht, bot rund 100 Gläubigen Platz und lag als Höhle im Fels. Ein vorromanischer Bau vom Ende des 10. Jh. trug deshalb später den Namen Notre Dame sous terre und diente einer grösseren romanischen Kirche als Krypta. Auberts Stiftung, erst von wenigen Eremiten bewohnt, denen die unzugängliche Lage sehr willkommen war, kam 966 an die Benediktiner. Das später erbaute Klosterschloss Mont-Saint-Michel entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte zu einem blühenden Zentrum der Kultur und zur vielbesuchten Wallfahrt. An diesem Ort sind die beeindruckenden Niveauschwankungen des Meeresspiegels, mehr als ein Meter innerhalb von 24 Stunden beim Übergang von Ebbe zu Flut, sehr gut zu sehen.

Paray le Monial / F

Besuch der Kirche des Klosters der Heimsuchung. Hier befindet sich die Erscheinungskapelle, in der die demütige Botin der Liebe des Herzens Jesu ruht, die hl. Margaretha Maria Alacoque (1647-1690). Der Dreissigjährige Krieg ging eben zu Ende, als Margaretha als Tochter eines königlichen Richters im burgundischen Dörfchen Lauthecour geboren wurde. Einer schweren Lähmung wegen, war das Kind vier Jahre lang hilflos auf dem Krankenlager, und alle ärztliche Kunst versagte. Da wandte man sich an die Helferin der Kranken und gelobte ihr, Margaretha dem Dienste Gottes zu weihen, wenn sie die Gesundheit wiedererlangte. Die Gottesmutter nahm das Gelübde an, die Lähmung wich. 1671 schritt Margaretha Maria Alacoque über die Schwelle des Klosters der Heimsuchung zu Paray-le-Monial. Hier empfing sie von Jesus die Anleitung zu einem vollkommenen Leben der Busse und Entsagung. Zum Dank für ihre Treue zeigte ihr Jesus in einer Vision sein Herz selbst, „leuchtender als die Sonne und durchsichtig wie ein Kristall, mit deutlich sichtbarer Wunde, von einer Dornenkrone umrankt und darüber ein Kreuz“. Die letzte „grosse Verheissung“ von Jesus war: Ich verspreche dir in der übergrossen Barmherzigkeit meines Herzens, dass meine allmächtige Liebe allen jenen, die neun Monate nacheinander am ersten Freitag kommunizieren, die Gnade eines bussfertigen Endes gewährt wird, dass sie nicht in meiner Ungnade und ohne die Sakramente zu empfangen sterben werden, und dass mein Herz in dieser Stunde ihre sichere Zufluchtstätte sein wird.