Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

ARS (hl. Jean Marie Vianney) - Fribourg - Hauterive

3 Tage

18. - 20. August 2016

Reiseroute

Fribourg - Ars - Hauterive

Geistliche Leitung / Begleitung: Bischofsvikar Christoph Casetti

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 345.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 60.00

inkl. Vollpension

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Donnerstag, 18. Aug.

Fahrt in die Westschweiz. Hl. Messe in der Gnadenkapelle unserer lb. Frau von Bourguillon (Bürglen FR), die auch der hl. Petrus Kanisius als Pilger oft besucht hat. Besuch der Kathedrale von Fribourg. Nach dem Mittagessen erreichen wir über Genf das Burgund. Im idyllischen Gebiet der Dombes (tausend Weiher) erreichen wir Ars, die Wirkungsstätte des hl. Pfarrers Jean Marie Vianney. 2 x Übernachtung im Pilgerhaus.

Freitag, 19. Aug.

Ganzer Tag Aufenthalt am Gnadenort. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus und im Dorf ein Wachsfigurenkabinett, das besichtigt werden kann.

Samstag, 20. Aug.

Antritt der Heimfahrt über Genf und Lausanne, Mittagessen. Anschl. Besuch und Führung im Zisterzienser-Kloster in Hauterive. Fahrt an unsere Ausgangsstationen zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Ars / F

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.

Hauterive / F

Das Kloster in Hauterive (7 km von Fribourg entfernt), gehört zum Orden der Zisterzienser-Mönche. Es liegt in einer Saaneschlaufe. Seine typisch zisterziensische Lage zeichnet sich dadurch aus, dass sich Gewässer, Vegetation und Gesteins-Formationen zu einem harmonischen Gesamtbild vereinen. Der Name ‚Hauterive‘ (auf lateinisch Alta ripa, „Hohes Ufer“) kommt von den nahegelegenen, hohen Sandsteinfelsen, die das rechte Ufer der Saane bilden.