Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Passionsspiel Thiersee - Benediktbeuern - Seefeld im Tirol - Kaufbeuren (hl. Crescentia)

3 Tage

20. - 22. August 2016

Reiseroute

Kaufbeuren - Benediktbeuern - Thiersee (Passionsspiel) - Seefeld im Tirol

Geistliche Leitung / Begleitung: Vikar Markus Dettling

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 460.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 65.00

inkl. Vollpension (inkl. Passionsspiel)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 20. Aug.

Fahrt über Bregenz ins volkstümliche Bayern, in der Klosterkirche von Kaufbeuren feiern wir hl. Messe am Schrein der hl. Crescentia (Stadtpatronin). Im Klostermuseum ist ihr interessantes Leben eindrücklich dokumentiert, wo die Heilige gelebt und gewirkt hat. Mittagessen. Nachmittags herrliche Fahrt auf der Alpenstrasse, durch das bayrische Allgäu und über Isny, Marktoberdorf nach Benediktbeuern bei Bad Tölz. Führung in der Klosterkirche, wo sich Reliquien des hl. Benedikt von Nursia u. der Märtyrerin Anastasia befinden. Klosterführung, Hotelbezug.

Sonntag, 21. Aug.

Fahrt über Bad Tölz, Bayrischzell und den Ursprungpass ins Thiersee-Tal. Hl. Messe. Nach dem Mittagessen Teilnahme am eindrücklichen Passionsspiel, welches alle sechs Jahre aufgeführt wird. Gegen Abend Weiterreise über Innsbruck nach Seefeld, zum bekannten Pilger- Kur- und ehem. Olympiade Austragungsort. Hotelbezug.

Montag, 22. Aug.

Der Ort liegt an der im Mittelalter wichtigsten Handelsstrasse zwischen Augsburg und Innsbruck und ist seit dem 14. Jh. ein wichtiger Pilgerort. Hl. Messe in der Sankt Oswald-Kirche. Aufenthalt, Mittagessen und anschl. Heimfahrt durchs Tirol und den Vorarlberg.


Informationen zu den Reisezielen

Kaufbeuren / D

Die Weberstochter Anna Höss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren geboren. Schon bald übernahm Crescentia, wie sie nach dem Eintritt in das Kloster hiess, wichtige Aufgaben und wurde schliesslich 1741 zur Oberin gewählt. Sie führte die Gemeinschaft mit Tatkraft und Umsicht und wirkte stark nach aussen. Kleine Leute wandten sich ebenso an sie wie etwa die bayerische Kurfürstin Maria Amalia usw. Mit dem Tod von Crescentia Höss am 5. April 1744 setzte ein unablässiger Pilgerstrom ein, der Kaufbeuren für lange Zeit zu einem Mittelpunkt des religiösen Lebens in Schwaben machte. Bis zu siebzigtausend Menschen kamen in manchen Jahren, um am Grab von Sr. Crescentia zu beten. Ihre Heiligsprechung am 25. Nov. 2001 war eine Bestätigung ihrer bis heute anhaltenden Verehrung. Im Kloster-Museum ist das interessante Leben und Wirken der Heiligen auf eindrückliche Weise dokumentiet. Prunkstück ist das sog. wächserne Mädele, ein Meisterstück der Wachsbildnerei aus dem Jahr 1778. Ein perfektes Abbild der Maria Anna Bruggmaier, der vollständig von Epilepsie geheilten Tochter des reichen Bräumeisters von Fürstenfeldbruck.

Seefeld im Tirol / A

Der stolze Ritter Oswald Milser wollte 1384 die Osterkommunion empfangen. Er verlangte vom Kaplan, ihm eine grosse Hostie zu reichen, so wie sie die Priester zur Hl. Messe haben. Durch Drohungen eingeschüchtert, gab der Priester nach. Kaum hatte seine Zunge die heilige Hostie berührt, begann er in den Boden zu sinken. Der Ritter - gedemütigt in seinem frevelhaften Stolz - warf sich dann auf die Knie und schlug unter Seufzen und Weinen an seine Brust. Er war aufs Tiefste erschüttert und voll Reue. Mit der heiligen Hostie aber war ein grosses Wunder geschehen! Noch heute kann man die Kirche Sankt Oswald besuchen, in welcher die Reliquie der blutbefleckten Hostie, neben zahlreichen Darstellungen des Wunders, zu sehen ist, sowie die Spuren am Altar und im Stein des Fussbodens.