Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Lourdes (hl. Bernadette) - Marseille - Côte d‘Azur - Turin

7 Tage

19. - 25. September 2016

Reiseroute

Lourdes - Marseille - Turin

Geistliche Leitung / Begleitung: P. Jeanmarc Stoop

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 840.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 170.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 2 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Montag, 19. Sept.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Im südlichen Rhônetal erreichen wir die Provence. Hotelübernachtung.

Dienstag, 20. Sept.

Um die Mittagszeit Ankunft in Lourdes, Hotelbezug und Mittagessen. Nachmittags hl. Messe. 3-malige Übernachtung. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Mittwoch, 21. und Donnerstag, 22. Sept.

Gottesdienste, Sakraments- und Lichterprozessionen, Gebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben. Aufenthalt bei der Grotte, Benutzung des Wassers der Heilquelle.

Freitag, 23. Sept.

Fahrt über Toulouse, vorbei an den Weinbergen „Corbières“, Mittagessen fakultativ. Nachmittags erreichen wir die Provence. Übernachtung im Pilgerhaus.

Samstag, 24. Sept.

Kurze Fahrt in die nahegelegene Hauptstadt der Provence, nach Marseille, zum schönsten Aussichtspunkt, der Kathedrale Notre Dame de la Garde (Patronin der Seefahrer). Besuch des Klosters La Servianne. Mittags Weiterfahrt an der herrlichen Côte d‘Azur „das Blau des Meeres“, durch Ligurien (Mittagessen fakultativ), an den berühmten Weinbergen der Region Asti vorbei nach Turin. Nachtessen und Übernachtung im Pilgerhaus.

Sonntag, 25. Sept.

Kurze Fahrt in die ehem. Königsstadt Turin. Im Dom beim Königspalast, wird das Grabtuch Christi aufbewahrt. Besuch des Zentrums der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Er richtete in benachteiligten Stadtvierteln Schulen ein, dazu Heime und Ausbildungsstätten. Ergreifend ist ebenfalls die „Piccola Casa della Divina Provvidenza“ mit der Grabeskirche des hl. Giuseppe Cottolengo. Hier finden kranke und behinderte Menschen ein Zuhause und werden liebevoll gepflegt. Nach dem Mittagessen Heimfahrt über Mailand und den Gotthard an unsere Ausgangsorte zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Turin - Grabtuch Christi

Das Grabtuch Christi bezeugt nicht nur die Qualen des Leidens Christi und seinen Tod. Die geheimnisvoll auf diesem Tuch abgedruckte Gestalt setzt ein nachfolgendes Ereignis voraus. Yves Delage nennt unter den Gründen, die ihn bewogen, das Grabtuch von Turin mit dem Tuch zu identifizieren, das Christus wirklich einhüllte, auch diesen: »Damit das Bild entstehen konnte, mußte der Leichnam wenigstens 24 Stunden und nicht länger als ein paar Tage im Grabtuch eingehüllt sein; nachher hätte der Eintritt der Verwesung das Bild und schließlich auch das Tuch zerstört.« Zusammen mit dem leeren Grab wirft das Grabtuch somit eine wichtige Frage auf, die man zufriedenstellend nur mit der Auferstehung, der »frohen Botschaft« der Evangelien, beantworten kann. Bei aufmerksamer Betrachtung sehen wir im Antlitz Christi nicht nur ein Bild des Todes, sondern auch ein Durchschimmern des Lebens. Jener, der ruhig in der Umarmung des Todes schläft, ist der Herr des Lebens am Vorabend seines Triumphes. Quellen: „Kreuzweg Jesu Christi“ im Lichte der Evangelien und des Turiner Grabtuches, Kanisius-Verlag Fribourg, ISBN Nr. 88-01-16794-6) und “Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ von Wolfgang Waldstein, Christiana - Verlag, 8260 Stein am Rhein. ISBN Nr. 3-7171-1029-2).

Botschaft von Papst Franziskus:
«Liebe Brüder und Schwestern,
mit euch trete auch ich vor das Grabtuch hin und danke dem Herrn, der uns mit den heutigen Mitteln diese Gelegenheit schenkt. Auch wenn es auf diese Weise geschieht, ist es unsererseits nicht ein bloßes Anschauen, sondern ein Verehren, es ist ein Blick des Gebets. Ich würde noch mehr sagen, es ist ein Sich-anschauen-lassen.»

Marseille / F

Wir besuchen das auf der Höhe gelegene Kloster La Servianne. Die heutige Schwester Oberin, Raphaela Betschart, freut sich besonders auf unseren Besuch, sie ist nämlich von Brunnen. Hier halten die "Töchter des Herzens Jesu" im ehemaligen Schloss ihrer Gründerin (die am 22. Okt. 1989 seliggesprochene Mutter Maria von Jesus), wie ihre Mitschwestern im St. Josefsklösterli in Schwyz, ständige Anbetung. Im Föhrenwald von La Servianne steht ein Kreuz an der Stelle, wo die sel. Mutter Maria von Jesus am 27. Febr. 1884 Opfer eines Attentats wurde. Wir sehen auch Notre Dame de la Garde (Patronin der Seefahrer). Die wundervolle Kirche befindet sich auf einem hohen Felsen, die Aussicht auf‘s Meer und die ganze Stadt ist einzigartig.