Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

FATIMA - Santiago de Compostela (Jakobsweg) - Burgos - Zaragoza - Lourdes - Covadonga - Oviedo - Tarascon

12 Tage

5. - 16. Oktober 2016

Reiseroute

Lourdes - Santo Domingo de la Calzada - Santo Domingo de la Calzada - Burgos - Jakobsweg - Carrion de los Condes - Covadonga - Oviedo - Santiago de Compostela - Nazaré - Zaragoza

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Beat Auer

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 1'540.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 290.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch, 3 Essen fakultativ)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Mittwoch, 5. Okt.

Nach dem Gottesdienst im Aargau, Fahrt in die Westschweiz, über Genf und Lyon. Mittagslunch aus dem Car. Im südlichen Rhônetal erreichen wir die Provence. Hotelbezug.

Donnerstag, 6. Okt.

Nach dem Frühstück Fahrt über Carcassonne, Toulouse und Tarbes. Mittags erreichen wir Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelegenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Sakramentsprozession 17.00 Uhr, Lichterprozession um 21.00 Uhr.

Freitag, 7. Okt.

Herrliche Fahrt am Golf von Biscaya und der wilden kantabrischen Küste entlang ins spanische Baskenland. Mittagessen fakultativ. Wir begeben uns auf den Jakobsweg, Zwischenhalt bei der wichtigen Station Santo Domingo de la Calzada. Abends Ankunft in Burgos.

Samstag, 8. Okt.

Fahrt auf dem Jakobsweg über Castrojeriz, Fromista, Villalcàzar de Sirga - hier verlassen uns die Pilger, welche eine Fussetappe (ca. 2-3 Std.) machen möchten. Für den Rest der Gruppe, bis die Fusspilger den Car wieder erreichen, Besuch des Refugio und der Pilgerstationen in Carrion de los Condes (Mittagessen fakultativ). Fahrt der Costa Verde entlang. Abends erreichen wir Covadonga, die Grotte der „Santina“, Patronin Asturiens. Hotelbezug.

Sonntag, 9. Okt.

Morgens hl. Messe und Besuch der Pilgerstätte. Weiterfahrt in die Stadt Oviedo, Mittagessen. Besuch der Kathedrale El Salvador, wo das Santo Sudario, ein Bluttuch Jesu aufbewahrt wird. Gegen Abend Ankunft in Santiago de Compostela, dem der ganzen Christenheit bekannten Hauptziel der Jakobspilger, mit dem Grab des hl. Apostels Jakobus. Hotelbezug für 2 Nächte.

Montag, 10. Okt.

Führung und Aufenthalt an der Ruhestätte des hl. Apostels Jakobus.

Dienstag, 11. Okt.

Weiterfahrt der Küste entlang nach Portugal. Über Vigo und Porto kommen wir am Mittag nach Fatima. Für drei Nächte beziehen wir unser Pilgerhaus. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die sel. Seherkinder Jacinta und Francisco sowie Sr. Maria Lucia beigesetzt sind. Lichterprozession jeweils um 21.00 Uhr.

Mittwoch, 12. Okt.

Aufenthalt am Gnadenort, Möglichkeit zum Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw. Fahrt nach Aljustrel, Besichtigung des Dorfes und der Wohnhäuser der Seherkinder. Nachmittags Ausflug über Batalha an den Atlantik. Bevor der grosse Seefahrer Vasco da Gama seine Indien-Entdeckungsreise antrat, pilgerte er zu diesem wunderschönen, auf hoher Felsklippe gelegenen Pilgerort Nazaré, der „Stillenden Madonna“.

Donnerstag, 13. Okt.

Am Gedenktag zur ersten Erscheinung von Fatima, Teilnahme am internationalen Gottesdienst um 10.00 Uhr - ein unvergessliches Erlebnis.

Freitag, 14. Okt.

Frühzeitige Abreise über Coimbra und die alte Festungsstadt Guarda nach Spanien. Mittagessen fakultativ. Über Salamanca und Madrid, durch einmalige Naturlandschaften erreichen wir den Rio Ebro und die schöne Stadt Zaragoza, den ältesten Wallfahrtsort Spaniens, der Schwarzen Madonna.

Samstag, 15. Okt.

Morgens Besuch der prächtigen Kathedrale „El Pilar“. Fahrt über Barcelona und entlang der Costa Brava an die franz. Grenze. Mittagessen. Am Nachmittag erreichen wir die Provence und das Rhônetal. Abends Ankunft in Tarascon, Hotelbezug.

Sonntag, 16. Okt.

Hl. Messe in der Grabeskirche der hl. Martha. Anschl. Heimfahrt über Lyon, Genf und die Westschweiz in die Heimat zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Fatima / P

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Santiago de Compostela / E

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Burgos / E

Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbaute Schloss des Grafen Diego zurück. Unübersehbar erhebt sich die berühmte Kathedrale „de Santa Maria“ (1221). Sie ist eine der eindrucksvollsten gotischen Kirchen, ein Höhepunkt für jeden Besucher. In der Seitenkapelle „del Santissimo Cristo“ wird der leidende Christus durch das berühmte Kruzifix von Burgos verehrt. Unter der Kuppel ruhen die Gebeine des National-Helden „Cid“, Diaz de Vivar, und seiner Gemahlin Jimena.

Zaragoza / E

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Tarascon / F

Nach der Legende „Vita SS. Mariae Magdalenae, Marthae et Lazari“, eines Zisterziensermönchs im 12 Jh. soll die hl. Martha im Jahr 48 mit ihren Geschwistern und weiteren Begleitern auf der Flucht vor Verfolgung auf dem Meer ausgesetzt, nach Südfrankreich gelangt sein. In der Nähe von Marseille soll sie ein Kloster gegründet und ein asketisches Leben geführt haben. Sie reiste nach Tarascon - das damals Nerluc hiess - und bezwang dort das Ungeheuer Tarasque. König Chlodwig I. soll im Jahr 500 bei einer Wallfahrt nach Tarascon durch Berührung der Marthareliquien geheilt worden sein. Martha war die ältere Schwester der Maria von Bethanien (Luk 10, 38 - 42) und des Lazarus (Joh 11, 5 - 20). Sie war es, die nach dem Tod ihres Bruders die Initiative ergriff, Jesus um Hilfe zu bitten. Martha gehörte zum engeren Freundeskreis Jesu und es wird berichtet dass Jesus sie lieb hatte. Martha bewirtete Jesus als er bei ihr und ihrer Schwester zu Gast war. Nach (Joh 12, 1 - 3) bewirtete sie Jesus auch, als er von der unbekannten Frau gesalbt wurde.

Covadonga / E

Covadonga - Asturiens „Santina“ in der hl. Grotte. Die Nordafrikanischen Berber und Araber eroberten in wenigen Jahren ganz Spanien. Bei der Schlacht am Rio Guadalete (Juli 711) fiel der Westgotenkönig Roderich. Der adlige Westgote Pelayo (lateinisch Pelagius) war „spat(h)arius“ (Schwertträger) und gehörte der Leibgarde Roderichs an. Nun wollte der muslimische Gouverneur Munuza die Schwester Pelayos heiraten, wohl um seine Macht in der Region durch eine Verbindung mit diesem prominenten Geschlecht abzusichern, Pelayo jedoch verweigerte seine Zustimmung. Als Munuza sich darüber hinwegsetzte, kam es zum Zerwürfnis und Pelayo flüchtete in eine entlegene Berggegend, um dort einen Aufstand zu beginnen. Vier Jahre später entsandte Munuza eine Streitmacht, um den Aufstand niederzuwerfen und Pelayos Streitmacht zu vernichten. Die Schlacht fand im Jahre 722 in Covadonga statt, wo Pelayo die hoch überlegene maurische Streitmacht besiegen konnte. Diesen ersten militärischen Erfolg der Christen, nach der muslimischen Eroberung der iberischen Halbinsel, gilt traditionell als Beginn der christlichen Rückeroberung (Reconquista). Schon vor der Schlacht befand sich in der Höhle von Covadonga ein Marienheiligtum. Nach Ansicht der Asturer stand diese Stätte immer unter dem himmlischen Schutz und konnte deshalb von den Muslimen nicht eingenommen werden. So ist die „Santina von Covadonga“ bis heute ihre Patronin.

Batalha / P

Der Name des Ortes verrät uns die Begebenheit einer Schlacht. Dank einem Gelübde, das der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin Portugals, von König D. Joao I. geleistet wurde, gingen die weit unterlegenen Truppen nach der grossen Verteidigungsschlacht gegen die Spanier als Sieger hervor. Seit damals konnte Portugal seine Unabhängigkeit bis heute bewahren. Das Kloster Santa Maria Vitoria ist ein weltbekanntes Meisterwerk der Bildhauerkunst und zählt zu den bedeutendsten gotischen Klosteranlagen Europas. Wir fahren weiter nach Nazaré ans Meer. Es besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.

Nazaré / P

Nazaré besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.